Biografie

Erwin Schrödinger

NameErwin Schrödinger

Geboren am12.08.1887

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortWien-Erdberg (A).

Verstorben am04.01.1961

TodesortWien (A).

Erwin Schrödinger

Der österreichische Physiker zählt zu den Vätern der Quantenphysik. 1926 formulierte Erwin Schrödinger die nach ihm benannte "Schrödinger-Gleichung". Sie bildet eine der axiomatischen Grundlagen der Quantenmechanik und beschreibt die zeitliche Entwicklung quantenmechanischer Systeme. Ausgezeichnet wurde Schrödinger mit dem Nobelpreis für Physik. In seiner Abhandlung "Was ist Leben?" führt er den Begriff der Negentropie ein und trug somit nachhaltig zur Entwicklung der Molekularbiologie bei, indem er biologische Themen physikalisch erklärte...
Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger wurde am 12. August 1887 in Wien-Erdberg als Sohn des Wachstuchfabrikanten und Botanikers Rudolf Schrödinger und dessen Frau Georgine Emilia Brenda geboren.

Seine Mutter war die Tochter des Professors für Allgemeine Chemie Alexander Bauer an der k. k. Technischen Hochschule zu Wien. Erwin Schrödinger besuchte ab 1898 das Akademische Gymnasium. In Anschluss studierte er von 1906 bis 1910 in Wien Mathematik und Physik und habilitierte am Wiener Physikalischen Institut. Hier arbeitete er unter anderem mit Franz Exner, Friedrich Hasenöhrl und K. W. F. Kohlrausch zusammen. Nach seiner Kriegsteilnahme als Soldat des Ersten Weltkriegs, folgte er der Berufungen nach Jena, Stuttgart, Breslau und Zürich. Er belegte als Professor den Lehrstuhl für Theoretische Physik, den vor ihm bereits Albert Einstein und Max von Laue innehatten.

Indes heiratete er am 6. April 1920 Annemarie Bertel. Schödinger formulierte 1926 die nach ihm benannte "Schrödinger-Gleichung". Damit begründete Schödinger die Wellenmechanik als Beschreibung der Quantenmechanik. Sie bildet eine der axiomatischen Grundlagen der Quantenmechanik und beschreibt die zeitliche Entwicklung quantenmechanischer Systeme. 1927 reiste Schrödinger nach Berlin, wo er die Nachfolge von Max Planck an der Humboldt-Universität antrat. Zahlreiche Physiker von Weltrang versammelten sich in jenen Jahren an der Berliner Universität. Hier arbeitete er auch mit Victor Weisskopf zusammen. Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 entschloss er sich Deutschland zu verlassen und eine Stelle am Magdalen College in Oxford, England anzunehmen.

Im selben Jahr, 1933, wurde Erwin Schödiger der Nobelpreis für Physik verliehen. 1936 kehrte er noch einmal nach Österreich zurück, um an der Grazer Karl-Franzens-Universität einen Lehrstuhl aufzunehmen. 1937 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen. 1938 reiste nach Dublin, wo er bis 1940 unterrichtete und Direktor der School for Theoretical Physics wurde. In Schrödingers 1944 erschienenen Abhandlung "Was ist Leben?" (What is Life?) führt er den Begriff der "Negentropie" ein und trägt nachhaltig zur Entwicklung der Molekularbiologie bei, indem er biologische Themen physikalisch erklärte. 1956 kehrte er erneut nach Wien zurück, um am Institut für Theoretische Physik der Universität Wien zu Lehren.

Schrödingers bekanntestes Gedankenexperiment ist "Katze", womit er die kontraintuitiven Auswirkungen der Quantenmechanik erstmals auf Gegenstände des täglichen Lebens übertrug. Weiter veröffentlichte der Physiker fünfzig Publikationen und führte Versuche zur einheitlichen Feldtheorie durch.

Erwin Schrödinger starb am 4. Januar 1961 in Wien.

NameErwin Schrödinger

Geboren am12.08.1887

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortWien-Erdberg (A).

Verstorben am04.01.1961

TodesortWien (A).

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