Biografie

Kristina Schröder

Die Politikerin und promovierte Politikwissenschaftlerin stellt seit 2009 die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett von Angela Merkel. Bereits im Kindesalter (1991) war sie der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) beigetreten, für die sie sich fortan nachhaltig engagierte. Ab 2002 gehörte sie dem CDU-Landesvorstand in Hessen an. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (ab 2002) war Dr. phil. Kristina Schröder im Innenausschuss tätig und Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für Islam, Integration und Extremismus. Schröder gilt in ihrer Partei familienpolitisch als "liberal" und wirkte an der Grundsatzprogrammkommission für eine Modernisierung der CDU-Familienpolitik mit...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Kristina Schröder, geb. Köhler, wurde am 3. August 1977 in Wiesbaden geboren.

Als Schülerin trat sie 1991 in die Junge Union (JU) und 1994 auch in die CDU ein. Sie gehört seit 1992 dem JU-Kreisvorstand in Wiesbaden und seit 1995 dem CDU-Bezirksvorstand Westhessen an. Nach Abschluss der Schule mit Abitur 1997 an der Diltheyschule in Wiesbaden studierte sie Soziologie, Mittlere und Neue Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2002 schloss Schröder ihr Studium als Diplom-Soziologin ab. Indes war sie von 1997 bis 2002 als Mitarbeiterin bei der hessischen CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Zeimetz-Lorz und von 1998 bis 2002 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie der Universität Mainz tätig.

Weiter war sie von 1997 bis 2003 JU-Kreisvorsitzende. Ab 2002 gehörte sie dem CDU-Landesvorstand in Hessen an. Von 2000 bis 2001 gehörte Kristina Schröder auch der Stadtverordnetenversammlung von Wiesbaden an. Parallel zur Abgeordnetentätigkeit im Bundestag ab 2002 hatte sie bis zum April 2009 am Institut für Politikwissenschaft promoviert. Ihre Dissertation schrieb sie bei Jürgen W. Falter über das Thema "Gerechtigkeit als Gleichheit?: Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten im Hinblick auf egalitäre Wertvorstellungen". Schröder gehört weiter der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war sie im Innenausschuss tätig und Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für Islam, Integration und Extremismus.

Kristina Schröder war 2002 und 2005 über die Landesliste Hessen in den Bundestag eingezogen. Ab November 2008 war sie Obfrau der CDU/CSU-Fraktion in dem 2006 eingesetzten und im Juni 2009 beendeten BND-Untersuchungsausschuss. Bei der Bundestagswahl 2009 gewann sie den Wahlkreis Wiesbaden mit 40,8 % gegen Heidemarie Wieczorek-Zeul (32,6 %), wobei ihr Mandat nicht über die Landesliste abgesichert wurde. Schröder gilt in ihrer Partei familienpolitisch als "liberal" und wirkte an der Grundsatzprogrammkommission für eine Modernisierung der CDU-Familienpolitik mit. In ihrer Funktion als Berichterstatterin setzte sie sich für eine Öffnung der Partei für verfassungstreue Muslime sowie einen Islamunterricht in Schulen ein. In der Debatte um einen theologischen Aufsatz Mustafa Ceriæs für eine CDU-nahe Publikation warnte sie vor einem "europäischen Kalifat".

Zudem fordert sie ein Aussteiger- und Beratungsprogramm für Islamisten. Weiter war Schröder vehemente Gegnerin der Linkspartei. Sie hielt ihre Überwachung durch den Verfassungsschutz für "absolut richtig". Im Wahlkampf zur Landtagswahl in Hessen kritisierte Schröder 2008 die Zunahme "deutschenfeindlicher Gewalt" von Ausländern. Nach heftiger Kritik erklärte Schröder in einer Stellungnahme auf ihrer Homepage, dass sie sich auf "Erfahrungswerte" Einzelner aus Staatsanwaltschaft und Polizei stütze. Kristina Schröder war seit Juni 2008 Vizepräsidentin des zivilgesellschaftlichen Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland. Am 27. November 2009 trat der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Josef Jung, nach seinen Verfehlungen als Bundesverteidigungsminister von seinem Amt zurück. Ihm folgte in diesem Amt Familienministerin Ursula von der Leyen.

Darauf wurde Schröder zu deren Nachfolgerin berufen. Am 30. November 2009 wurde Kristina Schröder im Amt der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vereidigt. In der Familienpolitik unterstützte Kristina Köhler als Ministerin weitgehend die Positionen ihrer Vorgängerin. Im Februar 2010 heiratete sie den Politiker Ole Schröder.


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NameKristina Schröder

Geboren am03.08.1977

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortWiesbaden (D).