Biografie

Erwin Rommel

NameErwin Rommel

Geboren am15.11.1891

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortHeidenheim a. B. (D).

Verstorben am14.10.1944

TodesortHerrlingen bei Ulm (D).

Erwin Rommel

Der Frontsoldat des Ersten Weltkrieges vollzog unter der nationalsozialistischen Herrschaft einen beispiellosen Aufstieg zum erfolgreichsten und beliebtesten Heerführer der Wehrmacht. Als Oberbefehlshaber des Afrikakorps (1941-1943), Generalfeldmarschall (1942) und Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B an der Kanalküste (1943-1944) wurde Erwin Rommel als "Wüstenfuchs" besonders im Panzerkrieg zur Legende. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde ihm jedoch seine offene Kritik an Adolf Hitlers Kriegsführung zum Verhängnis; noch vor der Landung alliierter Truppen in der Normandie (1944) forderte er von Hitler, mit den Westmächten Friedensverhandlungen aufzunehmen...
Johannes Erwin Eugen Rommel wurde am 15. November 1891 als Sohn eines Gymnasialdirektors in Heidenheim an der Brenz geboren.

Nach der Schule begann er eine Militärkarriere. Er besuchte die Kriegsschule in Danzig und wurde bereits 1912 zum Leutnant befördert. 1917 wurde Rommel für seine Kampfleistung im Ersten Weltkrieg mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am Ende des Krieges nahm er die Funktion eines Hauptmannes wahr.In den Jahren von 1929 bis 1933 war Rommel als Taktiklehrer an der Infanterieschule von Dresden tätig. Zugleich stieg er 1932 zum Major auf. Nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler und der NSDAP 1933 berief man Rommel noch im selben Jahr zum Bataillonskommandeur nach Goslar. 1935 wechselte er nach Potsdam, um an der dortigen Infanterieschule als Lehrgruppenkommandeur tätig zu werden.

Im Jahr 1937 wurde Rommel zum Oberst befördert. Im selben Jahr fungierte er für die Reichsjugendführung als Verbindungsoffizier im Reichswehrministerium. Im September 1938 wirkte Rommel als Kommandeur an der Besetzung des Sudentenlandes mit, wobei Hitler erstmals seine militärischen Qualitäten entdeckte. Im Anschluss daran kommandierte er eine Kriegsschule in Wien. An der Besetzung der Tschechoslowakei hatte Rommel 1939 als Kommandant des Führerhauptquartiers Teil. Im selben Jahr wurde er - als Generalmajor - an das Kommando der 7. Panzerdivision berufen. Am 9. Februar 1941 wurde Rommel zum kommandierenden General des Deutschen Afrika-Korps, im Januar des darauffolgenden Jahres zum Generaloberst erhoben.

Von Januar 1942 bis Februar 1943 führte er den Oberbefehl über die Panzerarmee Afrika, im Anschluss daran war er bis März 1943 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Tunis. Rommel entwickelte besondere Führungsfähigkeiten im Panzerkrieg. Bei der nationalsozialistischen Expansions- und Kriegspolitik bewährte er sich anfangs solcherart, dass er im Juni 1942 zum Generalfeldmarschall ernannt wurde. 1943 führte Rommel den Oberbefehl über die Heeresgruppe B und kämpfte er in Norditalien und an der Westfront. In jener Zeit begann der Generalfeldmarschall zunehmend auf Distanz zur nationalsozialistischen Kriegspolitik zu gehen. Unter dem Eindruck der alliierten Invasion in der Normandie forderte Rommel im Juli 1944 gegenüber Hitler die Beendigung des Krieges.

Wenig später geriet er in Verdacht, zur aufgedeckten Widerstandsgruppe des 20. Juli zu gehören. Zugleich wurde er bei einem Bombenangriff schwer verwundet. Nachdem ihn der "Führer" vor die Wahl zwischen Selbstmord oder Aburteilung durch den Volksgerichtshof gestellt hatte, entschied sich der ranghohe Militär für die erste Lösung. Am 14. Oktober 1944 beging Erwin Rommel erzwungenen Selbstmord durch Gift. Die Selbsttötung wurde allerdings aufgrund der Beliebtheit des Heerführers vor der Öffentlichkeit verheimlicht, gegenüber der man ihn durch ein Staatsbegräbnis ehrte. Dies markierte den Beginn einer Legendenbildung um den Militärführer, der etwa durch den Film "Desert Rats" (USA 1953) und zahlreiche Publikationen zur heldenhaften Figur verklärt wurde.

NameErwin Rommel

Geboren am15.11.1891

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortHeidenheim a. B. (D).

Verstorben am14.10.1944

TodesortHerrlingen bei Ulm (D).

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