Biografie

Rainer Brüderle

Der Politiker stellt seit 2009 den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Davor war er von 1987 bis 1998 Wirtschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz. Ab 1983 war er Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1988 bis 1998 stellvertretender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, seit 1995 stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender. Ab 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP, verdiente sich Rainer Brüderle indes als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion…

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Rainer Brüderle wurde am 22. Juni 1945 in Berlin geboren.

Er wuchs ab 1948 in Landau in der Pfalz auf, wo sein Vater ein Textilunternehmen betrieb. Nach dem Abitur 1964 in Landau absolvierte er ein Studium der Publizistik, Jura, Volkswirtschaft und der Politischen Wissenschaften an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, das er 1971 als Diplom-Volkswirt beendete. Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz tätig. Von 1975 bis 1981 war Brüderle Direktor des Amtes für Wirtschaft und Verkehrsförderung bzw. ab 1977 für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Mainz. Von 1981 bis 1987 war er dann Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz. Ab 1973 war er Mitglied der FDP, wo er von 1981 bis 1983 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Rheinhessen-Vorderpfalz war.

Ab 1983 war er Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz. Seitdem gehörte er auch dem FDP-Bundesvorstand an. Ab 1995 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP. Weiter war er von 1987 bis 1998 Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages und dort 1987 kurzzeitig Vorsitzender der FDP-Fraktion. Ab 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier wurde er sogleich zum Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion gewählt. Indes war er bis zu seinem Amtsantritt als Bundesminister wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und leitete den Fraktionsarbeitskreis für Wirtschaft und Finanzen. Am 23. Juni 1987 wurde er als Minister für Wirtschaft und Verkehr in die von Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) geführte Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz berufen.

Nach der Wahl von Carl-Ludwig Wagner zum neuen Ministerpräsidenten, wurde Brüderle am 8. Dezember 1988 daneben zum Stellvertreter des Ministerpräsidenten ernannt. Nachdem die CDU bei der Landtagswahl 1991 erhebliche Verluste hinnehmen musste, kam es zu einer Koalition zwischen SPD und FDP. Dem neuen, nun von Ministerpräsident Rudolf Scharping seit dem 21. Mai 1991 geführten Kabinett, gehörte Brüderle erneut als Minister für Wirtschaft und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident an. Nach der Bundestagswahl 1994 ging Scharping als Oppositionsführer in den Deutschen Bundestag. Der daraufhin von Kurt Beck seit dem 26. Oktober 1994 geleiteten Regierung gehörte Brüderle als Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie als Stellvertretender Ministerpräsident an.

Aus diesen Ämtern schied er nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag bei der Bundestagswahl 1998 aus. 2001 wurde er mit der Georg-Scheu-Plakette der Stadt Alzey geehrt; 2004 wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am 28. Oktober 2009 wurde er im Kabinett von Angela Merkel zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ernannt.

Rainer Brüderle ist verheiratet und wohnt im Mainzer Stadtteil Gonsenheim.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Rainer Brüderle
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: 030 / 227 - 73425
Telefax: 030 / 227 - 76425

E-Mail: rainer.bruederle@bundestag.de

NameRainer Brüderle

Geboren am22.06.1945

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortBerlin (D).