Biografie

Anna Netrebko

Die russische Opernsängerin gastierte schon in jungen Jahren an den größten Opern- und Konzerthäusern. 2002 feierte Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen in "Don Giovanni" ihren internationalen Durchbruch. Von Kritikern und Publikum gleichermaßen verehrt, wird sie immer häufiger mit der Opern-Diva Maria Callas verglichen. Sie hat es geschafft, den Bogen zwischen klassischer Musik und moderner Popkultur zu spannen. Zu ihren bisherigen Auszeichnungen gehören drei "Echo Klassik", der "Amadeus Austrian Music Award", der "Russische Staatspreis" sowie ein "Bambi"...
Anna Netrebko wurde am 18. September 1971 im südrussischen Krasnodar geboren.

Nach Beendigung der Schule studierte sie Gesang am Konservatorium von St. Petersburg. Um sich das Studium zu finanzieren und der geliebten Oper nahe zu sein, putzte Anna Netrebko im Petersburger Mariinsky-Theater; so konnte sie auf unkonventionelle Weise an den Proben teilnehmen. 1993 gewann sie den nationalen Glinka Gesangswettbewerb in Moskau. Sie bekam die Möglichkeit zu einem Vorsingen bei Valery Gergiev, der von Netrebkos Talent und Potential überzeugt war und sie für sein Ensemble engagierte.

Kurze Zeit später, im Jahr 1994, besetzte Gergiev sie für die Rolle der "Susanna" in "Die Hochzeit des Figaro", was das Debüt der Sopranistin darstellte. Im Jahr darauf, 1995, schloss sie ihr Gesangsstudium am Konservatorium mit Diplom ab. Ihre erste Titelrolle hatte Anna Netrebko in Glinkas "Ruslan und Ludmilla", mit der sie 1995 an der San Francisco Opera glänzte und das Interesse der Opern-Szene auf sich zog. Sie hatte den Durchbruch geschafft und trat fortan auf den wichtigsten Bühnen der Welt auf.

Spätestens seit ihrer Vorstellung als "Donna Anna" in "Don Giovanni" bei den Salzburger Festspielen im Jahr 2002, gehört Anna Netrebko zu den populärsten und größten Stimmen der Opernwelt unserer Zeit. Es folgten Auftritte als "Violetta" in Giuseppe Verdis "La Traviata" an der Wiener- und der Bayerischen Staatsoper sowie bei den Münchner Opernfestspielen, sie gastierte als "Musetta" aus "La Bohème" in Matsumoto (Japan) und an der Oper von San Francisco und war in Prokofieffs "Krieg und Frieden" bei den Salzburger Festspielen zu sehen.

Neben ihren Bühnenauftritten sind auch ihre Solo-Alben sehr erfolgreich, außerdem brachte sie 2004 eine DVD mit dem Titel "The Woman – The Voice" heraus. Ihre CD "Sempre libera" bestätigte ihre sängerische Vielseitigkeit und Virtuosität. Mit Netrebko wurde ein neuer Typ von Opernsängerin geboren; eine Frau mit der Stimme einer Operndiva und dem Lifestyle eines Popstars. Für ihre Leistungen wurde Anna Netrebko im Jahr 2004 mit dem Klassik-Echo ausgezeichnet. Im Jahr darauf erhielt sie gleich zwei der begehrten Trophäen. 2005 wurde ihr durch Präsident Wladimir Putin der russische Staatspreis verliehen.

Indes war Anna Netrebko zum begehrten Werbeträger avanciert und hatte lukrative Übereinkommen mit dem Telekommunikationsanbieter O2 und dem Mode-Label Escada. Großes Lob erfuhr erneut ihre Rolle der "Susanna" in "Die Hochzeit des Figaro", die sie bei der Eröffnung des neuen "Hauses für Mozart" bei den Salzburger Festspielen 2006 zum Besten gab. Im August desselben Jahres wurde Anna Netrebko offiziell die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Bei der Verleihung des Medienpreises "Bambi" im Dezember 2006 wurde Anna Netrebko in der Kategorie "Klassik" ausgezeichnet.

Anna Netrebko ist mit dem Italiener Simone Alberghini verlobt und lebt in Wien und Salzburg.

NameAnna Netrebko

Geboren am18.09.1971

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKrasnodar (RUS).