Biografie

Andrew Jackson

Der Rechtsanwalt, Offizier und Politiker stellte den 7. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seinen beiden Amtszeiten stärkte er die Macht des Präsidenten im amerikanischen Staatensystem und errichtete eine liberal-demokratische politische Kultur in den USA, die als "Jacksonian democracy" in die Geschichte einging. Jackson war auch der erste Präsident, der nicht aus der Elite des US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieges stammte. Weiter gilt er als Hauptverantwortlicher für die gewaltsame Vertreibung der "Fünf Zivilisierten Stämme" der Indiana (Five Civilized Tribes)...

Die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika
Andrew Jackson wurde am 15. März 1767 in Waxhaw (South Carolina, USA) als Sohn eines irischen Einwanderers geboren.

Nach dem Besuch der örtlichen Schule diente Andrew infolge des Ausbruchs der amerikanischen Revolution mit nur 13 Jahren in der Armee. Er geriet in britische Kriegsgefangenschaft und überlebte als einziges Mitglied seiner Familie den Revolutionskrieg. Im Anschluss an einige Gelegenheitsarbeiten wechselte Jackson 1784 nach Salisbury (North Carolina), wo er eine Ausbildung als Rechtsanwalt begann. Schließlich ließ er sich als Rechtsanwalt in Nashville (Tennessee) nieder, wo er außerdem beträchtlichen Gutsbesitz erwarb und sich als Bodenspekulant betätigte.

Im Jahr 1796 wurde Jackson für den Bundesstaat Tennessee ins US-Repräsentantenhaus gewählt. Im Jahr darauf lehnte er eine Nominierung in den US-Senat ab, um ein Richteramt am Obersten Gericht von Tennessee anzutreten, das er bis 1804 bekleidete. In der Folge zog er sich auf seinen Landsitz zurück, um sich der Farm und anderen Geschäften zu widmen. Als Generalmajor der Miliz von Tennessee begann er 1812 mit Kriegsausbruch seine militärische Laufbahn. 1814 glänzte er in der Schlacht von Horsehoe Bend mit einem Sieg über die Creek-Indianer, der ihm aufgrund seiner Tapferkeit den Beinamen "Old Hickory" einbrachte.

Im Jahr 1815 erwarb er sich durch die Verteidigung von New Orleans gegen die Briten, von 1817 1818 durch Militäraktionen gegen das spanische Florida weiteren militärischen Ruhm. Nachdem 1824 Jacksons erste Präsidentschaftskandidatur gescheitert war, wurde er erstmals 1828 zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Aus der ihn unterstützenden Koalition politischer Kräfte, zu denen auch der spätere Präsident Martin Van Buren zählte, ging die Demokratische Partei hervor. Jackson vertrat die agrarischen Interessen des Westens und entwickelte als Führer einer demokratisch-liberalen Bewegung die sogenannte "Jacksonian democracy". Gegen das Sonderbewusstsein der Südstaaten setzte er die Zentralgewalt der US-Administration.

Im Jahr 1832 wurde Jackson als US-Präsident wiedergewählt. Die von ihm vorangetriebene Zerstörung der US-Nationalbank löste die Finanzkrise von 1837 aus. Gegenüber den Indianern betrieb er eine harte Politik der Zwangsumsiedlung, für die er Reservationen einrichten ließ. In der Außenpolitik erreichte Jackson durch seinen starken Führungsstil manchen diplomatischen Erfolg. So konnte er Handelsbeziehungen mit der Türkei, mit China und Siam eröffnen. Auch gelang es ihm, den Handel mit Britisch-Westindian wiederaufzunehmen. In der Auseinandersetzung mit Frankreich über eine Entschädigungsleistung für die napoleonischen Kriegszerstörungen provozierte er jedoch fast einen Krieg.

Jackson wurde am Ende seiner zweiten Amtszeit 1837 durch Martin Van Buren in der Präsidentschaft abgelöst. Er zog sich auf seine Farm zurück, von wo er sich jedoch weiterhin in die amerikanische Politik einmischte.

Andrew Jackson starb am 8. Juni 1845 auf seinem Gut "The Hermitage" in Tennessee.


Die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika

NameAndrew Jackson

Geboren am15.03.1767

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortWaxhaw (South Carolina, USA)

Verstorben am08.06.1845

TodesortTennessee (USA)