Biografie

Albert Schweitzer

NameAlbert Schweitzer

Geboren am14.01.1875

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortKayserberg, Elsaß (F).

Verstorben am04.09.1965

TodesortLambarene (Westafrika)

Albert Schweitzer

Der deutsche Theologe, Philosoph, Arzt und Musiker wurde zunächst bekannt durch große theologische Werke, wie "Das Abendmahlsproblem" und "Geschichte der Leben-Jesu-Forschung". Nach seiner Promotion in Humanmedizin begab sich Albert Schweitzer als Arzt in eine Missionsstation in Äquatorialafrika. Mit Unterbrechung während beider Weltkriege führte er dort den Kampf gegen Krankheiten und Seuchen. Als Leitmotiv seiner Philosophie galt ihm die Ehrfurcht vor dem Leben, die höchste Ethik war ihm die Hilfsbereitschaft. Gekrönt wurde sein Schaffen 1951 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1954 mit dem Friedensnobelpreis...
Albert Schweitzer wurde am 14. Januar 1875 in Kayserberg im Elsass als Kind eines Pfarrers geboren.

Aufgewachsen ist er im elterlichen Pfarrhaus. Bereits in jungen Jahren erlernte er dort das Orgelspiel und im Laufe seines Lebens wurde er ein hervorragender Spieler. Nach dem Abschluss der Schule mit Abitur wurde er Soldat der deutschen Armee. Ab 1893 bis 1898 studierte er an den Universitäten von Straßburg, Paris und Berlin Theologie und Philosophie. Im Anschluss wurde Schweitzer von 1899 bis 1911 Pfarrer und Stiftsdirektor in Straßburg. Darüber hinaus widmete er sich den Geisteswissenschaften und promovierte mit einer Arbeit über Immanuel Kants Religionsphilosophie. 1902 habilitierte Albert Schweitzer in Straßburg für Theologie.

Weiter war Schweitzer ein Musikexperte und machte sich als Biograf des Komponisten Johann Sebastian Bach verdient. Auch machte er als Autor der musikalischen Schriften des Werkes "Deutsche und französische Orgelbaukunst und Orgelkunst" auf sich aufmerksam. Als er sein 30. Lebensjahr erreichte, beschloss er, Medizin zu studieren, um Tropenarzt zu werden. 1912 beendete er sein Studium mit Promotion und reiste nach Lambarene, Französisch Westafrika. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er dort ein Tropenhospital zur Erforschung und Behandlung exotischer Krankheiten, wie der Schlafkrankheit, Aussatz und anderer Seuchen.

Während des Ersten Weltkriegs internierte er in Frankreich und kehrte später über Straßburg 1924 nach Lambarene zurück. Von dort aus besuchte er noch einige Städte in Europa. 1921 hatte Schweitzer das Buch "Zwischen Wasser und Urwald" veröffentlicht. 1928 verlieh ihm die Stadt Frankfurt am Main den Goethepreis. In seiner Rede zum 100. Todestag Johann Wolfgang von Goethes 1932 in Frankfurt am Main, warnte Schweitzer vor dem aufkommenden Nationalsozialismus. Abermals verließ er Afrika während des Zweiten Weltkrieges. In den 1950er Jahren galt sein Einsatz dem Stop von weiteren Tests mit Atombomben.

Im Jahr 1951 erhielt er den "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels". Am 10. Dezember 1953 wurde Albert Schweitzer mit dem Friedensnobelpreis bedacht. 1959 wurde er Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main. In einem für Europäer kaum erträglichen Klima setzte sich Schweitzer bis zu seinem Tod den Anstrengungen der ärztlichen Tätigkeit aus, ohne dabei seine kulturphilosophischen Studien zu vernachlässigen. 

Albert Schweitzer verstarb am 4. September 1965 in Lambarene.

NameAlbert Schweitzer

Geboren am14.01.1875

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortKayserberg, Elsaß (F).

Verstorben am04.09.1965

TodesortLambarene (Westafrika)

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