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Sönke Wortmann wurde am 25. August 1959 im nordrhein-westfälischen Marl geboren.
Nach Abschluss der Schule mit Abitur schlug sich Wortmann mit Gelegenheitsjobs durch. Ab 1983 studierte er an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen. 1989 beendete er seine Ausbildung, nachdem er auch einige Zeit am Londoner Royal College of Art verbracht hatte. Indes machte er schon als Student auf sich aufmerksam und erregte mit seinem Abschlussfilm "Drei D" großes Aufsehen, als er für einen "Oscar" in der Kategorie "Student Film" nominiert wurde.
Mit dem Titel "Allein unter Frauen" aus dem Jahr 1991 feierte der Regisseur sein erfolgreiches Kino-Debüt. Sein Ansehen stieg von Film zu Film und Wortmann erhielt im Jahr 1992 den "Bundesfilmpreis" für "Kleine Haie". Ebenfalls für diesen Film konnte er den Preis für den besten Erstlingsfilm beim Filmfest in Montreal entgegennehmen. Dort stach er selbst so prominente Kollegen wie Quentin Tarantino mit "Reservoir Dogs" aus.
Im Jahr 1993 unterschrieb Sönke Wortmann bei Produzent Bernd Eichinger einen Vertrag für mehrere Filme. Es entstanden nun Erfolge wie "Das Superweib" und "Charley's Tante". Einen ersten Höhepunkt seiner Karriere feierte Sönke Wortmann 1994, als er den Streifen "Der bewegte Mann" ins Kino brachte. Dieser Film wurde zu einem der erfolgreichsten Filme des deutschen Kinos, der über sechs Millionen Besucher in die Filmtheater zog.
Ausgezeichnet wurde Wortmann für diese Arbeit mit dem "Deutschen Filmpreis in Gold" sowie dem Ernst-Lubitsch-Preis. Gegen Ende der 1990er Jahre zeigte sich Wortmann für zwei weitere Topfilme verantwortlich. Unter seiner Regie wurden die Erfolge "Der Campus" und "St. Pauli Nacht" gedreht. Im neuen Jahrtausend realisierte Sönke Wortmann die Kiffer-Komödie "Lammbock - Alles in Handarbeit" mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle.
Im Jahr 2003 verfilmte Wortmann "Das Wunder von Bern". Der gleichnamige Film, der die Ereignisse der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 wiedergibt, zählt zu einer seiner populärsten Arbeiten. Aus der Sicht eines Kindes jener Zeit realisierte er beeindruckende Bilder, in denen die Deutsche Nationalmannschaft mit ihrem Sieg der Republik ein neues Selbstbewusstsein schenkte. Ausgezeichnet wurde er darauf mit dem "Bayrischen Filmpreis" sowie mit dem Landesmedienpreis NRW.
Seit dem Confederations Cup 2005 und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 begleitete er das DFB-Team mit der Kamera. Integriert in die Mannschaft dokumentierte er eine intime Sicht auf die Nationalmannschaft. Der zweistündige Dokumentarfilm aus über 100 Stunden Filmmaterial, wurde am 14. August 2006 der DFB-Auswahl als Preview vorgeführt und startete am 5. Oktober 2006 unter dem Titel "Deutschland. Ein Sommermärchen" in den Kinos.
Für diese Dokumentation wurde Sönke Wortmann im Dezember 2006 mit dem Medienpreis "Bambi" ausgezeichnet. |
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