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Steven Paul Jobs wurde am 24. Februar 1955 in San Francisco (USA) geboren.
Als Neugeborener wurde er unmittelbar nach der Geburt ausgesetzt. Steve wuchs daraufhin bei den Adoptiveltern Paul und Clara Jobs in Kalifornien auf. Während seiner Schulzeit geriet Jobs in Kontakt zur Hippie-Bewegung, von deren abweichendem Verhalten und alternativen Kultur er entscheidend geprägt wurde. Zugleich ließ sich Jobs aber auch von der frühen Computertechnik begeistern, die ihn zunehmend in ihren Bann zog.
In den Sommerferien war er vorübergehend für Hewlett Packard tätig. 1972 beendete er die High School, um auf das College zu wechseln, das er jedoch ohne Abschluss abbrach. Im Anschluss daran wirkte er für die Firma Atari am Design von Videospielen mit. Zusammen mit seinem vormaligen Arbeitskollegen von Hewlett Packard, Stephen Wozniak, konstruierte Jobs in der elterlichen Garage um die Mitte der 1970er Jahre den ersten anspruchsvollen Personalcomputer.
Der "Apple I" eröffnete ein neues Computerzeitalter, das sich auf die Idee von leicht bedienbaren Rechnern stützte, die über den Kundenkreis der Spezialisten hinaus eine Massennachfrage hervorrufen sollten. Die einfache und brillante Geschäftsidee zündete sofort, sodass ihr Jobs und Wozniak mit der 1976 gegründeten Apple Computer Inc. zum Markennamen verhalfen. Wenig später feierten sie mit dem "Apple II" einen weltweiten Erfolg, da sich das Modell für lange Zeit als der Personalcomputer schlechthin behaupten konnte.
Jobs widmete sich innerhalb des Unternehmens vor allem der Entwicklung des von ihm favorisierten Macintosh-Modells. 1980 zählte er als Fünfundzwanzigjähriger mit einem Vermögen von etwa 100 Millionen US$ bereits zu den reichsten Männern Amerikas. Nach seinem Börsengang 1980 erlitt das Apple-Unternehmen jedoch gegen Mitte der 1980er Jahre deutliche Umsatzeinbußen. Jobs wurde 1985 aus der Firma verdrängt und rief mit der NeXT Computer Inc. ein neues Unternehmen ins Leben.
Im Jahr 1991 heiratete Jobs Laurene Powell. Die neue Produktidee des NeXT-Computers beruhte auf dem Konzept der teamorientierten Zusammenarbeit der Mitarbeiter eines Unternehmens: Das "Interpersonal Computing" setzte sich in der ersten Hälfte der 1990er Jahre vor allem wegen des flexiblen Programmsystems NeXTStep in der Wirtschaft durch. Jobs Tochterunternehmen Pixar Animation Studios präsentierte 1995 mit "Toy Story" den ersten computeranimierten Spielfilm, der ein großer Kassenerfolg wurde.
Gegen Ende 1996 kaufte das Apple-Unternehmen Jobs NeXT-Firma auf, dessen Betriebssystem "One Step" es zu einem neuen Macintosh-Betriebssystem fortentwickelte. Der nun zu Apple zurückgekehrte Jobs wurde 1997 zum ersten Berater, dann zum Interimschef in seinem ursprünglichen Unternehmen berufen. In den folgenden Jahren reformierte Jobs die Produktions- und Vertriebsstruktur, um Apple mit dem iMac aus der Krise zu führen.
Im Oktober 2005 konnte Jobs mit dem "iPot" (mp3-Player) für sein Unternehmen eine Steigerung des Nettoertrags um 384% in den vorangegangenen 12 Monaten vermelden. Für "Findet Nemo" (2003) und "Die Unglaublichen" (2004) erhielt Pixar indes den Oscar für den besten animierten Spielfilm. 2006 übernahm der Entertainment Konzern Disney die Pixar Inc. In diesem Zuge wurde Jobs durch seinen Pixar-Anteil von etwa 50,1 % mit 6 % größter Einzelaktionär bei Disney.
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