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Ralf Bauer wurde am 12. September 1966 in Karlsruhe geboren.
Bereits mit 16 Jahren verdiente sich Ralf Bauer als Statist am Theater in Baden-Baden. Nach Abschluss der Schule ging er dann an die Schauspielschule, die er nach zweieinhalb Jahren verließ. 1987 küsste er in acht Stunden 4499 Frauen, worauf er ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Bauer wurde als Moderator der ARD-Sendung "Disney-Club" beliebt und war dort von 1990 bis 1993 insgesamt 165 Mal zu sehen.
Der Mime blieb der ARD treu und bekam eine Hauptrolle in der erfolgreichen Vorabendserie "Gegen den Wind". Darin machte er sich als schöner Surfer viele weibliche Fans. 1995 hatte Bauer erstmals eine Rolle in einem TV-Film, als er in der "Tatort"-Episode "Bomben für Ehrlicher" zu sehen war. Eine weitere Filmrolle besetzte er im TV-Streifen "Abenteuer Rotes Meer". Sein Spielfilm-Debüt feierte Ralf Bauer ein Jahr später mit dem Komödienhit "Workaholic".
Es folgten weitere Rollen in TV-Produktionen wie "Küsse niemals deinen Chef", "Rose et Marguerite", "Lifeline" und "Die Wüstenrose". Ralf Bauer ging nach Los Angeles, wo er einen Teil seiner Schauspielausbildung bei Eric Morris machte. Danach absolvierte er die Hamburger "Stage School Of Dance And Drama" und bekam die Hauptrolle in "Helden und andere Feiglinge".
Danach war er in dem Kinofilm "Caipiranha" zu sehen. Bauer hatte neben Maximilian Schell und Verona Feldbusch 1999 eine Rolle in dem romantischen Liebesfilm "Wer liebt, dem wachsen Flügel". Indes war er mit seiner Kollegin Esther Schweins liiert. Beide galten bis zu ihrer Trennung als Traumpaar der deutschen Unterhaltungsbranche. Erste große Beachtung als Schauspieler fand er 1999 in der TV-Produktion "Tristan und Isolde" neben Joachim Fuchsberger.
Seit dieser Zeit verbindet beide eine enge Freundschaft. 2002 spielte er in der Verwechslungskomödie "666 - Trau keinem, mit dem du schläfst". Weiter folgte mit Fuchsberger und Bauer die erfolgreiche Theaterinszenierung "Der Priestermacher". 2004 stand er für "Auf den Spuren der Vergangenheit" vor der Kamera. 2005 folgten die Produktionen "Mama und der Millionär" und die TV-Serie "5 Sterne". Seine erste große Kinorolle markierte 2010 "Jud Süß – Film ohne Gewissen". |
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