Biografie

Zinedine Zidane

Der französische Sportler zählt zu den erfolgreichsten Fußballern der Welt. Der dreimalige "Weltfußballer des Jahres" (1998, 2000, 2003) schoss Frankreich während der WM 98 fast im Alleingang zum Titelgewinn. 2002 nahm er an der WM in Südkorea und Japan teil und 2006 an der Weltmeisterschaft in Deutschland. Der Mittelfeldstar Zinedine Zidane ist vielseitig einsetzbar und ein beeindruckender Spielmacher, der von Beobachtern und Fans als "Rasenkünstler" beschrieben wird. Für 71 Millionen Euro wechselte er im Jahr 2000 zu Real Madrid...
Zinedine Zidane wurde am 23. Juni 1972 als Sohn algerischer Einwanderer in Marseille geboren.

Bereits als Kind übte Zinedine Zidane eifrig auf der Straße Fußball. Im Alter von 14 Jahren wurde er von Talentsuchern entdeckt. Im Fußballinternat in Cannes wurde an den Talenten und Fertigkeiten des jungen Sportlers gefeilt. Mit nicht einmal 17 Jahren spielte er erstmals beim AS Cannes in der ersten französischen Division. Schon ein Jahr später wurde er in die Stamm-Mannschaft des Klubs aufgenommen. Zidane entwickelte auf dem Mittelfeld seine größte Effizienz, dennoch wurde er durch seine Vielseitigkeit auch auf anderen Positionen einsetzbar.

Nachdem sich der AS Cannes in der Spielsaison 1991/92 in der ersten Division nicht halten konnte und abstieg, unterschrieb Zidane im Jahr 1992 einen Vertrag beim Verein Girondins Bordeaux, der in der ersten Liga im oberen Bereich spielte. Der große Erfolg kam in der Saison 1995/1996, in der es Girondins Bordeaux bis zum Finale des UEFA-Pokals schaffte. Die Franzosen unterlagen ihrem Gegner FC Bayern München. In dieser Zeit begründete Zidane seinen Ruf als Nachfolger des französischen Spitzenspielers Michel Platini.

Im Jahr 1994 machte der französische Fußballer sein erstes Spiel im Nationalteam gegen die Tschechische Republik. Er wurde beim 0:2-Rückstand der Franzosen eingewechselt; bei seinem Einsatz machte Zidane durch zwei Tore auf sich aufmerksam, die den glücklichen Ausgleich für seine Elf brachten. Damit festigte er seinen Platz im französischen Team. Den eigentlichen Durchbruch schaffte er aber erst in der Saison 1995/1996 zur Europameisterschaft, als ihn Nationaltrainer Aimé Jacquet einsetzte. 1996 nahm ihn der italienische Traditionsklub Juventus Turin unter Vertrag, nachdem ihm Angebote zahlreicher anderer europäischer Spitzenvereine vorlagen.

Im gleichen Jahr feierte er mit seinem neuen Verein einen großen Triumph - den Sieg des Weltpokals im Endspiel gegen River Plate Buenos Aires. In den Jahren 1997 und 1998 holte er mit Juventus Turin den italienischen Meistertitel. 1998 feierte Zinedine Zidane seinen größten Erfolg in seiner bisherigen Karriere: Vor heimischen Zuschauermassen wurde er mit dem französischen Nationalteam Fußball-Weltmeister. Im Endspiel in Paris gegen Brasilien triumphierte er mit zwei wichtigen Treffern und bewies auf höchster internationaler Ebene seine außergewöhnlichen Spielerqualitäten.

Der Status als Fußball-Superstar wurde ihm durch die Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 1998 bestätigt. Eine Fortsetzung seiner Erfolgsreihe war der Gewinn der Europameisterschaft im Jahr 2000. Auch im Anschluss an die EM 2000 wurde sein außergewöhnliches fußballerisches Können mit der Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 2000 offiziell dokumentiert. 2001 wurde Zinedine Zidane von dem spanischen Traditionsverein Real Madrid unter Vertrag genommen. Die Ablösesumme betrug umgerechnet 71,6 Millionen Euro.

Neben der Europa- und Weltmeisterschaft erreichte der französische Ballkünstler mit seinem Madrider Verein noch den Sieg bei der Champions-League. Zinedine Zidanes Stärken liegen in der Technik und in der Ballsicherheit, die er bis zur Perfektion beherrscht. Darüber hinaus prägt ihn seine intelligente Spielübersicht als außerordentlichen Fußballer, der stets die Züge seiner Gegner vorausahnt. Daraus resultiert auch seine Unberechenbarkeit auf dem Spielfeld. In den folgenden Jahren wurde Zidane 2002 Sieger der Champions League, 2002 Weltpokalsieger und Europäischer Supercup Gewinner.

Im Jahr 2003 wurde er mit Madrid Spanischer Meister und 2003 zum dritten Mal vom Fußball Weltverband FIFA mit dem Titel "Fußballer des Jahres" ausgezeichnet. Als Kapitän der französischen Nationalmannschaft nahm Zidane an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland teil, bei der er seine Mannschaft bis ins Finale brachte. Bereits am 25. April 2006 kündigte er seinen Rücktritt als Nationalspieler nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland an. Das Finale stellte somit sein letztes Spiel in der "Equipe Tricolore" dar, das Zidane jedoch in der Verlängerung nach einem schweren Faul und der Sperrung durch die Rote Karte vorzeitig verlassen musste.

Der Triumph des Sieges der Weltmeisterschaft 2006 ging nach Elfmeterschießen an Italien. Obwohl sein Vertrag ursprünglich bis 2007 lief, bestritt Zidane am 7. Mai 2006 gegen den FC Sevilla sein letztes Spiel für Real. Anschließend beendete Zinedine Zidane seine Karriere im Vereinsfußball.

NameZinedine Zidane

Geboren am23.06.1972

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortMarseille (F).