Biografie

Yves Klein

NameYves Klein

Geboren am28.04.1928

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortNizza (F).

Verstorben am06.06.1962

TodesortParis (F).

Yves Klein

Der französische Maler, Bildhauer und Aktionskünstler zählt mit seiner monochromen Malerei zu den bedeutendsten Vertretern der Avantgarde. Weltberühmt wurde Yves Klein mit der von ihm geschaffenen ultramarinblauen Farbe "IKB" (International Klein Blue). Als Mitbegründer der "Nouveau Réaliste" schuf er auch Monochromien in Orange, Rot, Weiß, Gelb, Violett, Grün und Gold. Doch im IKB fand Klein die reinste aller Farben. Zu seinen populärsten Darstellungen zählen seine Abdruckbilder, bei denen er zum Beispiel einen Frauentorso einfärbte und auf Papierbahnen an Boden und Wand übertrug...
Yves Klein wurde am 28. April 1928 in Nizza, als Kind eines Malerehepaares geboren.

Nach dem Abitur wurde Klein in Nizza Pianist in der Jazzband "Claude Luthers". Klein berichtete Freunden schon Ende der 1940er Jahre seine Idee von der Monochromie. Er zog nach Paris, trat dem Rosenkreuzerorden bei und besuchte eine Judoschule. 1949 reiste er gemeinsam mit seinem Freud Claude Pascal für ein Jahr nach England. Hier arbeitete er in einer Bilderrahmenwerkstatt, während ab 1950 erste monochrome Bilder entstanden. 1952 reiste er für sechs Monate nach Irland und durch Europa, sowie nach Japan, wo er im Institut Kodokan, Tokio, die Prüfung zum schwarzen Gürtel im Judo ablegte. 1954 wurde Klein Technischer Leiter und Lehrer an der nationalen Judoföderation Spaniens.

Im Jahr 1955 kehrte er nach Paris zurück. Im selben Jahr wurde er vom "Salon des Réalités Nouvelles" zurückgewiesen und es entstanden erste Anthropometrien. Yves Klein erkannte im Blau die reinste Farbe. Auf der Suche nach dem perfekten Blau, entwickelte Klein 1956 zusammen mit Chemikern, das von ihm patentierte "International-Klein-Blue" (IKB, =PB29, =CI 77007), ein dunkles Ultramarinblau. Im darauf folgenden Jahr, 1957, stellte er elf monochrome IKB-Tafeln in Mailand aus. Erste Aufmerksamkeit erregte Klein Ende der 1950er Jahre mit der Darstellung von "Schwammreliefen". Von 1958 bis 1959 entstand ein größeres Ensemble dieser Schwammreliefs für das Foyer des Gelsenkirchener Stadttheaters.

Im Jahr 1958 eröffnete er Aktionskünstler die Ausstellung "Le Vide". In der vollkommen leeren Galerie Iris Clert, zeigte Klein eine leere Vitrine. Nur das Schaufenster war in IKB Blau angemalt. Den Besuchern servierte er einen blauen Cocktail, der den Urin blau färbte. 1960 wurde er Mitbegründer der folgenreichen Künstlergruppe "Nouveau Réalisme" ("Neuer Realismus"). Zunehmend wandte er sich sogenannten "Happenings" zu, bei denen auch die Herstellung und nicht nur das Resultat eines Bildes von Bedeutung war. Zu seinen populärsten Darstellungen wurden Kleins Druckbilder. Ab 1960 verwendete er Gegenstände und Körper als Druckvorlagen.

Vor Publikum bemalte er nackte Frauen in IKB und lehnte und wälzte sie über Papierbahnen, die am Boden lagen oder an der Wand hingen. Begleitet wurde die Performance von einem Streichorchester, das "symphonie monotone" spielte. Dazu hatte er ein einzigartiges musikalisches Werk geschaffen, das vor dem Hintergrund der jüngeren Musikgeschichte wie eine revolutionäre Schöpfung erschien. Kleins Symphonien, die aus einem lang anhaltenden Klang und folgender "totaler" Stille bestand, fand auch in der Musikwelt internationale Anerkennung. Klein beeinflusste nachhaltig die Concept-Art ebenso wie die Body-Art. Seine Werke verstand er als "Manifeste kosmischer Sensibilität". Kleins Lichtwände im Krefelder Museum Haus Lange, entstanden im Jahr 1961.

Yves Klein starb am 6. Juni 1962 in Paris.

NameYves Klein

Geboren am28.04.1928

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortNizza (F).

Verstorben am06.06.1962

TodesortParis (F).

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