Biografie

Wolfgang Mewes

NameWolfgang Mewes

Geboren am30.05.1924

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortBerlin (D).

Wolfgang Mewes

Der Systemforscher und Kybernetiker stillte mit seinen inzwischen klassischen Fernlehrprodukten den betriebswirtschaftlichen Fortbildungsbedarf von Unternehmern und Freiberuflern im westlichen Nachkriegsdeutschland der 1950er und 1960er Jahre. Aus der Analyse der unterschiedlichen Karrierewege seiner Schüler und Kunden entwickelte Wolfgang Mewes die "Engpasskonzentrierte Verhaltens- und Führungsstrategie" (EKS), die seit Beginn der 1970er Jahre praktische Anleitung für manchen Geschäftserfolg bot...
Wolfgang Mewes wurde am 30. Mai 1924 in Berlin geboren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erkannte Mewes den spezifischen Bildungsbedarf eines Großteils der Bevölkerung, der durch die Not der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahre an Ausbildung und Studium gehindert worden war. Mewes spezialisierte sich zunächst auf die betriebswirtschaftlichen Kernbereiche der Buchhaltung und Bilanzierung sowie des Steuerrechts, für die er in den 1950er Jahren Lehrgänge u.a. für die Studiengemeinschaft Darmstadt, aber auch für Unternehmen zu entwickeln begann.

Im Jahr 1951 startete Mewes mit dem ersten Fernlehrgang für Bilanzbuchhalter. Für den Vertrieb seiner Lehrmaterialien gründete er außerdem den Mewes-Verlag, der 1989 an die Frankfurter Allgemeine Zeitung verkauft wurde. 1958 entwickelte der Systemforscher und Kybernetiker den inzwischen klassischen Lehrgang "Der praktische Betriebswirt" für das Studienzentrum Darmstadt. Es folgte die Konzeption und Anwendung weiterer Lehrgänge. Mewes beriet und coachte in den folgenden Jahrzehnten rund 150.000 Angestellte, Freiberufler und Unternehmer.

Zugleich beobachtete Mewes den Karriereweg seiner Schüler und Kunden genau, um die möglichen Ursachen für deren unterschiedlichen Erfolg zu analysieren. Aus dieser in den Jahren 1966-1972 durchgeführten Feldstudie zog er dann den einzig möglichen Schluss, dass der unterschiedliche Erfolg einzelner Unternehmensführer mit der jeweils gewählten Strategie zusammenhängen muss. Mewes entwickelte seine These zur so genannten "Engpasskonzentrierten Verhaltens- und Führungsstrategie" (EKS) weiter, bei der es um die gezielte Bündelung der persönlichen und unternehmerischen Kräfte zu einem unverwechselbaren Profil geht.

Durch eine solche Kombination persönlicher Stärken, Beziehungen, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen Höchstleistungen für eine bestimmte Zielgruppe erreicht werden, indem man sich nach derem größten Grundbedürfnis richtet, für den es auf dem Markt noch keine oder nur wenige Angebote gibt (Engpass). Zur Verbreitung und Förderung seiner Strategie gründete Mewes 1970 die Leistungsgemeinschaft EKS e.V., die seit 1999 unter der Bezeichnung StrategieForum e.V. firmiert. 1973 nahm er einen Lehrauftrag für Unternehmenspolitik an der Universität Würzburg wahr.

Im Jahr 1991 gaben die FAZ Informationsdienste GmbH, an die inzwischen der Mewes-Verlag verkauft worden war, eine überarbeitete Fassung des Lehrgangs "Engpasskonzentrierte Strategie" heraus. 1996 gingen die Nutzungsrechte von der FAZ an die Deutsche Weiterbildungsgesellschaft (DWG) über. Noch 1998 erschien eine Neuauflage des EKS-Lehrgangs, die nun durch die DWG besorgt wurde. Mewes wurde 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Er wurde 2000 zum Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Baukybernetik e. V. in Salzburg erhoben.

Im Jahr 2004 erfolgte die Ernennung zum Ehrenprofessor der PEF Privatuniversität für Management in Wien.

NameWolfgang Mewes

Geboren am30.05.1924

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortBerlin (D).

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