Biografie

Hans Meyboden

NameHans Meyboden

Geboren am20.02.1901

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortVerden an der Aller

Verstorben am05.03.1965

TodesortFreiburg i.Br.

Hans Meyboden

Das Leitmotiv in den Werken des deutschen Künstlers ist eher das stille Dasein von Gegenständen, das er als Gegenstück zur menschlichen Existenz verstand. Vielfach wählte der Schüler von Oskar Kokoschka und Max Liebermann leuchtende Farben mit der Auswahl von Rot, Gelb und Grün. Seine Motive umfassen Stillleben, Figuren, Landschaften und Portraits. Hans Meyboden war Träger des Bremer Kunstpreises der Böttcherstraße und Mitglied in der Akademie der Künste in Berlin...
Hans Meyboden wurde am 20. Februar 1901 in Verden an der Aller geboren.

Ab 1909 besuchte er das Gymnasium in Bremen und machte dort 1919 sein Abitur. Noch im selben Jahr begann er sein Studium an der Kunstakademie in Dresden und wird bis 1923 Meisterschüler von Oskar Kokoschka. 1923 hat Meyboden auch die erste Ausstellung im Kunstverein Erfurt. Anschließend reiste er bis 1924 für ein Jahr in die USA. Nach seiner Rückkehr verunglückte er beim Skispringen im Harz dramatisch. In Folge seiner Verletzungen trug er ein lebenslanges Nervenleiden mit sich.

Ab 1925 lebte er als freischaffender Künstler in Berlin Charlottenburg und studierte von 1929 bis 1933 an der Kunstakademie Berlin. Hier nahm er auch an der "Juryfreien Kunstschau" im Kronprinzenpalais teil. Im Jahr 1933 ließ sich Meyboden in Fischerhude nieder. Das Atelier in Charlottenburg behielt er. Bis 1937 wurden seine Arbeiten öffentlich vom Kultusministerium in Berlin für die Museen Stettin, Breslau und die Mannheimer Kunsthalle gekauft. 1937 wurde er verfemt und sein Werk der "Entarteten Kunst" zugeordnet. 1942 wurde sein Berliner Atelier zerstört und fast die gesamten Arbeiten aus der Berliner Zeit vernichtet.

Im Jahr 1944 heiratete er Gretlies Rohmeyer, mit der er nach Fischerhude zurückkehrte. Von 1947 folgten zahlreiche Ausstellungen in Bremen, Mannheim, Stettin, Breslau, Hamburg und Hannover. 1956 erhielt er die Professur an der Kunstakademie Freiburg. 1960 begann die Spätphase seiner malerischen Entwicklung mit lichteren Farben und gelockerten Motiven. Von 1962 bis 1964 erfolgten mehrere Aufenthalte in der Provence und 1963 erfolgte der Austritt aus dem Deutschen Künstlerbund.

Hans Meyboden verstarb am 5. März 1965 in Freiburg im Breisgau.

NameHans Meyboden

Geboren am20.02.1901

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortVerden an der Aller

Verstorben am05.03.1965

TodesortFreiburg i.Br.

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