Biografie

Wolfdietrich Schnurre

Der deutsche Schriftsteller. Mitbegründer der "Gruppe 47". Neben Gedichten und Satiren gehören seine Kurzgeschichten zu den klassischen Stücken der Nachkriegsliteratur. In ihnen verarbeitete er das Trauma des Krieges. Mit Aufrufen und Kommentaren (gegen die Berliner Mauer) engagierte er sich auch politisch. Zu seinem Werk gehören auch Fabeln, Kinderbücher, Essays, Hör- und Fernsehspiele. Werke u. a.: "Kassiber" (Lyrik, 1956), "Das Los unserer Stadt" (R., 1959), "Man sollte dagegen sein" (Erz., 1960), "Der Spatz in der Hand" (Lyrik, 1971), "Der Schattenfotograf" (Aufzeichnungen, 1978), "Ein Unglücksfall" (R., 1981). 1983 wurde er mit dem Georg Büchner-Preis ausgezeichnet.

NameWolfdietrich Schnurre

Geboren am22.08.1920

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortFrankfurt/M.

Verstorben am09.06.1989

TodesortKiel