Biografie

Willi Oltmanns

NameWilli Oltmanns

Geboren am29.09.1905

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortBant

Verstorben am03.01.1979

TodesortDelmenhorst

Willi Oltmanns

Der deutsche Maler gehörte in seiner frühen Schaffensphase dem Künstlerverein "St. Lukas" an. Während des Dritten Reiches wurden seine Werke als "entartet" eingestuft. 1948 wurde Oltmanns Mitglied des Bundes Bildender Künstler "Junge Gruppe Oldenburg" und der Künstlervereinigung Esslingen. Von 1951 bis 1980 folgten alljährliche Beteiligungen an der großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München. Willi Oltmanns Werke, vor allem seine späten Aquarelle, waren stark von seinen zahlreichen Reisen geprägt...
Willi Oltmanns wurde am 29. September 1905 als Sohn von Wilhelm Martin Oltmanns in Bant bei Wilhelmshaven geboren.

Nach Abschluss der Schule machte Oltmanns eine Ausbildung im Malerhandwerk. 1924 übersiedelte er zur Künstlerkolonie (Ober) Schreiberhau in Schlesien mit dem Vorsatz, als freier Maler zu leben. Oltmanns wurde Mitglied des Künstlervereins "St. Lukas". 1929 reiste er für einen Studienaufenthalt ein Jahr nach Berlin. Hier besuchte er auch das Atelier von Max Pechstein. In den Jahren 1930 bis 1942 wohnte Oltmanns in Mittelschreiberau und wurde Mitglied des Schlesischen Künstlerbundes.

Unter der NS-Herrschaft wurde Oltmanns der entarteten Kunst zugeordnet und ab 1937 hatte er Ausstellungs- und Malverbot. 1942 erfolgte die Einberufung zum Kriegsdienst des Zweiten Weltkrieges an der Westfront Russlands. Nach 1945 geriet er zwei Jahre in russische Kriegsgefangenschaft. 1947 kehrte er nach Mittelschreiberau zurück und fand sein Atelier zerstört vor. Seinen Neubeginn machte er in Delmenhorst. 1948 wurde Oltmanns Mitglied des Bundes Bildender Künstler "Junge Gruppe Oldenburg" und der Künstlervereinigung Esslingen.

In den Jahren 1948 bis 1978 erfolgen 15 Einzelausstellungen und ca. 35 Ausstellungsbeteiligungen. Von 1949 bis 1965 entstanden verschiedene Entwürfe von Kunst am Bau. Von 1951 bis 1980 folgten alljährliche Beteiligung an der großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München. Hier wurde er auch Mitglied der "Neuen Münchner Künstlergenossenschaft". Von 1952 bis 1977 begab sich Oltmanns auf zahlreiche Reisen, unter anderem nach Amsterdam und in den Orient, wo er die Städte Algier, Tripolis, Alexandria, Kairo, Beirut und Latakia besuchte.

Ausstellungen der auf der Reise entstandenen Aquarelle fanden in der Bremer Kunsthalle statt. Weitere Reisen nach Salzburg brachten ihm die Begegnung mit Oscar Kokoschka. Auch besuchte Oltmanns mehrfach Frankreich, Flandern, Italien und England.

Willi Oltmanns verstarb am 3. Januar 1979 in Delmenhorst.

NameWilli Oltmanns

Geboren am29.09.1905

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortBant

Verstorben am03.01.1979

TodesortDelmenhorst

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