Biografie

Wilhelm Schnarrenberger

NameWilhelm Schnarrenberger

Geboren am30.06.1892

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortBuchen, Odenwald (D).

Verstorben am17.04.1966

TodesortKarlsruhe (D).

Wilhelm Schnarrenberger

Der deutsche Maler zählte zu den Vertretern der "Neuen Sachlichkeit". 1924 war er Gründungsmitglied der ORNA-Werkstätten für Werbung und Innendekoration. Unter den Nationalsozialisten wurde seine Kunst 1937 als entartet gebrandmarkt und verboten, nachdem er bereits seit 1933 nicht mehr unterrichten durfte. 1947 wurde er als Professor an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe berufen. 1962 wurde er für sein künstlerisches Werk mit dem Hans-Thoma-Staatspreis bedacht...
Wilhelm Schnarrenberger wurde am 30. Juni 1892 in Buchen im Odenwald als Sohn eines Gymnasialprofessors geboren.

Schnarrenberger beendete im Jahr 1911 die Schule mit Abitur. Darauf begann er an der Königlichen Kunstgewerbeschule in München sein Studium. 1913 wurde er Schüler des Gebrauchsgrafikers F. H. Ehmcke und pflegte die Freundschaft zu Karl Rössinge. Ab 1916 erfolgten die ersten Einzelausstellungen bei Hans Goltz in München. Im selben Jahr erfolgte der Einzug zum Militärdienst im Ersten Weltkrieg bis 1918. 1919 kehrte er an die Kunstgewerbeschule zurück und wurde freischaffender Buchillustrator und Gebrauchsgrafiker.

Im Jahr 1920 wurde Schnarrenberger als Lehrer an die Badische Landeskunstschule nach Karlsruhe berufen. Zu dieser Zeit entstanden Schnarrenbergers Gemälde der neuen Sachlichkeit. 1921 zog er von München nach Karlsruhe. 1924 war er Gründungsmitglied der ORNA-Werkstätten für Werbung und Innendekoration. Ab 1925 begab sich Schnarrenberger auf eine Arbeitsreise nach Helgoland und beteiligte sich an der Mannheimer Ausstellung der "Neuen Sachlichkeit".

Im Jahr 1927 reiste er nach Paris und beteiligte sich an der "Juryfreien Kunstschau" in Berlin. Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 zog Schnarrenberger nach Berlin und seine Werke wurden der "Entarteten Kunst" zugeordnet. Er erhielt Mahl- und Lehrverbot und arbeitete ab 1934 in der Villa Massimo in Rom. Seine Werke wurden 1937 im Märkischen Museum Witten als "Entartet" abgehängt. 1938 eröffnete er mit seiner Frau in Lenzkirsch im Schwarzwald eine kleine Ferienpension und zog sich bis 1944 aus der Malerei zurück.

Ab 1946 folgten wieder erste Einzelausstellungen Schnarrenbergers und 1947 wurde er Professor an der Karlsruher Akademie für bildende Künste. 1948 zog er zurück nach Karlsruhe und wurde Mitglied der "Badischen Sezession". Zwischen 1955 und 1965 folgten zahlreiche Beteiligungen an Ausstellungen des "Künstlerbundes Baden-Württemberg". Während dieser Jahre reiste Schnarrenberger 1956 und 1957 nach Venedig, sowie 1959 und 1962 nach Paris. 1962 wurde er für sein künstlerisches Werk mit dem Hans-Thoma-Staatspreis bedacht.

Wilhelm Schnarrenberger verstarb am 17. April 1966 in Karlsruhe.

NameWilhelm Schnarrenberger

Geboren am30.06.1892

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortBuchen, Odenwald (D).

Verstorben am17.04.1966

TodesortKarlsruhe (D).

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