Biografie

Werner Wenning

Der gelernte Industriekaufmann stellt seit 2002 den Vorsitzenden des Vorstandes der Bayer AG. Sein klassischer Karriereweg führte Werner Wenning auf leitende Posten des Pharma-Giganten in Leverkusen, Lima und Barcelona. Von September 2005 bis September 2007 war er Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). 2006 war er Initiator der Übernahme der Berliner Schering AG durch Bayer. 2008 wurde er in den Aufsichtsrat der Deutsche Bank AG gewählt...

Der Deutsche Aktienindex DAX
Werner Wenning wurde am 21. Oktober 1946 in Leverkusen-Opladen geboren.

Nach dem Schulbesuch begann Wenning 1966 eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Bayer AG. Daran schloss sich ein einjähriges Trainee-Programm im Finanz- und Rechnungswesen an. 1970 wechselte Wenning zur neugegründeten Bayer Industrial S.A. in Lima (Peru), wo er bis 1975 das Finanzwesen aufbaute und das Rechnungswesen leitete.

Im Anschluss daran war Wenning bis 1978 in der Konzern-Revision der Bayer AG in Leverkusen tätig. 1978 bis 1983 fungierte er erneut für die peruanische Tochtergesellschaft als Geschäftsführer und Verwaltungsleiter in Lima. 1983 berief man Wenning zum Leiter des Stabs für den Sektor Gesundheit im Bayer-Werk Leverkusen. 1986 wurde er zum Vertriebsleiter für Thermoplastische Kunststoffe erhoben.

Ein Jahr später, 1987, übernahm Wenning die Verantwortung für den weltweiten Vertrieb in diesem Geschäftsbereich. 1991 unterbrach der Manager seine Tätigkeit für Bayer, um für ein Jahr zur Berliner Treuhandanstalt zu wechseln. Ein Jahr später wurde ihm die Geschäftsführung über die Bayer Hispania Industrial S.A. in Barcelona übertragen. Er fungierte nun auch als Landessprecher für Spanien.

Im Frühjahr 1996 avancierte er zum Leiter des Konzernbereichs Konzernplanung und Controlling der Bayer AG in Leverkusen. Auch führte er dort den Vorsitz über den Vorstandsausschuss Konzernkoordinierung und trat er in den Vorstandsausschuss Finanzen ein. 1997 wurde Wenning als ordentliches Mitglied in den Vorstand der Bayer AG aufgenommen, in dem er bis 2002 vertreten war.

Schließlich leitete er ab April 2002 den Pharma-Konzern als Vorstandsvorsitzender. In dieser Funktion versuchte er nun die wirtschaftlichen Einbußen des Unternehmens, die sich infolge der allgemeinen Krise der Chemie- und Pharma-Branche sowie des hausgemachten Lipobay-Skandals einstellten, einzudämmen. Im August 2001 hatte sich Bayer gezwungen gesehen, den Cholesterinsenker "Lipobay" wegen gesundheitsschädlicher Nebenwirkungen vom Markt zu nehmen.

Wenning engagierte sich indes ab 2002 als Vizepräsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). An der beginnenden Umstrukturierung des Bayerkonzerns im Jahr 2003 hatte er großen Anteil. 2006 war er Initiator der Übernahme der Berliner Schering AG durch Bayer. Von September 2005 bis September 2007 war er Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Er wurde weiter Mitglied im Aufsichtsrat der Henkel KGaA und der E.ON AG (2008), sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Evonik Industries AG Essen und Mitglied des Bund Katholischer Unternehmer BKU. Am 29. Mai 2008 wurde Wenning in den Aufsichtsrat der Deutsche Bank AG gewählt.

Werner Wenning ist verheiratet und Vater zweier Kinder.


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NameWerner Wenning

Geboren am21.10.1946

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortLeverkusen-Opladen (D).