TinyButStrong Error in field [var.google...]: the PHP global variable named 'google' does not exist or is not set yet. This message can be cancelled using parameter 'noerr'.
Ursula von der Leyen - Biografie WHO'S WHO

Biografie

Ursula von der Leyen

Die studierte Volkswirtschaftlerin und promovierte Ärztin stellt seit 2013 die Bundesverteidigungsministerin im Kabinett Angela Merkel III. Von 2009 bis 2013 verdiente sie sich als Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Dabei zählt die mehrfache Mutter zu den populärsten Politikern im Kabinett der ersten Bundeskanzlerin, in deren erstem Kabinett sie ab 2005 das Amt der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bekleidete. Davor vollzog Dr. Ursula von der Leyen eine beachtliche Karriere innerhalb der Niedersächsischen Landespolitik, die sie zunächst zur Ministerin für Soziales im Landtag (2003 bis 2005) und zur Vorsitzenden der Familien-Kommission "Eltern, Kind, Beruf" der CDU Deutschland aufsteigen ließ...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Ursula Gertrud von der Leyen, geb. Albrecht, wurde am 8. Oktober 1958 in Ixelles/Elsene, Brüssel als drittes Kind von Heidi-Adele und des späteren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht geboren.

Sie wuchs mit fünf Brüdern und einer Schwester in bürgerlichen Verhältnissen auf. Von 1964 bis 1971 besuchte sie die Europäische Schule in Brüssel. 1971 bis 1976 wechselte von der Leyen ans Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium in Lehrte. Nach Abschluss der Schule mit Abitur studierte sie von 1977 bis 1980 Volkswirtschaft in Göttingen und Münster. Parallel absolvierte sie 1978 die London School of Economics. Im Anschluss studierte sie von 1980 bis 1987 Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. 1987 erfolgten ihr Staatsexamen und ihre Approbation. Von 1988 bis 1992 war sie als Assistenzärztin der Frauenklinik MHH tätig. 1991 folgte ihre Promotion. Von 1992 bis 1996 dauerte ihr Aufenthalt in Stanford, Kalifornien. 1993 war sie "Auditing guest" der Stanford University sowie der "Graduate School of Business".

Nach ihrer Rückkehr wurde von der Leyen von 1998 bis 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Epidemiol. Ursula von der Leyen heiratete 1986 den Mediziner und späteren Geschäftsführer einer Biotec-Firma Prof. Dr. med. Heiko E. von der Leyen. Gemeinsam wurden sie Eltern der sieben Kinder David (1987), Sophie (1989), Donata (1992), Victoria und Johanna (1994), Egmont (1998) und Gracia (1999). Bereits 1990 wurde sie Mitglied der CDU. Erste politische Aufmerksamkeit erregte von der Leyen ab 1999 als Mitglied im "Arbeitskreis Ärzte" der CDU Niedersachsen. Von 2001 bis 2004 hielt sie das kommunalpolitische Mandat in der Region Hannover. Im März 2003 wurde von der Leyen zum Mitglied der CDU im Niedersächsischen Landtag und bis November 2005 zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit berufen. Im Dezember 2004 wurde sie Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschland.

Ab Februar 2005 stellte sie die Vorsitzende der Familien-Kommission "Eltern, Kind, Beruf" der CDU Deutschland. Am 17. August 2005 wurde sie von Angela Merkel in das Kompetenzteam für die Bundestagswahl 2005 der CDU/CSU für die Bereiche Familie und Gesundheit berufen. Am 22. November 2005 wurde Ursula von der Leyen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung, dem Kabinett Merkel, vereidigt. Im Februar 2007 löste von der Leyen aufgrund einiger familienpolitischer Vorstöße, wie etwa der Forderung nach einem massiven Ausbau der Krippenplätze, kontroverse Debatten zum Familienleitbild aus. Sie geriet anfangs innerhalb der eigenen Partei und seitens einiger CSU-Vertreter unter Beschuss, erhielt aber im Laufe der Debatte vom Bundespräsidenten sowie Politikern von Oppositionsparteien, Wirtschafts- und einigen Kirchenvertretern Unterstützung in der Zielsetzung, Krippenplätze auszubauen.

Zur Wahl des 17. Deutschen Bundestags am 27. September 2009 erreichten Unionsparteien und die FDP zusammen die notwendige Mehrheit für die von beiden Seiten angestrebte Bildung einer schwarz-gelben Koalition. Dabei erzielten CDU und CSU ihr jeweils schlechtestes Ergebnis seit 1949. Nachdem sich die Koalitionsparteien auf einen Koalitionsvertrag geeinigt hatten, wurde Ursula von der Leyen am 28. Oktober 2009 im zweiten Kabinett von Angela Merkel erneut als Familienministerin vereidigt. Nach einer verfehlten Informationspolitik des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz-Josef Jungs, trat er überraschend am 27. November 2009 von seinem Amt zurück. Ihm folgte Ursula von der Leyen, die am 30. November 2009 als Bundesministerin für Arbeit und Soziales vereidigt wurde. Nach der Bundestagswahl 2013 und folgenden dreimonatigen Koalitionsverhandlungen in der großen Koalition von CDU/CSU und SPD, übernahm von der Leyen am 17. Dezember 2013, im Kabinett Merkel III., als erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums das Amt der Verteidigungsministerin.

Ihren Antrittsbesuch gab sie bei der Mission "Operation Atalanta" der Deutschen Marine am Horn von Afrika. Im Juli 2014 sprach sich von der Leyen öffentlich für die Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen für die Bundeswehr aus. Im Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) startete Deutschland am 15. August 2014 Hilfsflüge in den Irak. Vier Bundeswehrflugzeuge brachten 36 Tonnen Sanitätsmaterial und Lebensmittel nach Erbil. Ende August 2014 entschied sich die Bundesregierung, die irakischen Kurden mit Panzerabwehr- sowie schweren Handfeuerwaffen und Munition zu unterstützen.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameUrsula von der Leyen

Geboren am08.10.1958

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortIxelles/Elsene, Brüssel (B).

[var.google]