Biografie

Sol LeWitt

NameSol LeWitt

Geboren am09.09.1928

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortHartford, Connecticut (USA).

Verstorben am08.04.2007

TodesortNew York (USA).

Sol LeWitt

Der US-amerikanische Bildhauer und Maler hat sich als Vertreter der Minimal Art etabliert. Sein Frühwerk umfasst unter anderem Skulpturen in geometrischen Formen. Dann fertigte er erste Arbeiten in modularer Weise an, die er als gitterähnliche Gebilde oder Kuben realisierte. Sol LeWitts Werke zeichnen sich durch das systematische Durchspielen mehrerer Variationen aus, mit der Absicht der ausschließlich objektgebundenen Aussagekraft. Ziel dieser Gestaltungsweise ist die Abschaffung des Außergewöhnlichen und Kultbildhaften. Diese Objektivität machte ihn zum wichtigen Förderer der Konzeptionellen Kunst...
Sol LeWitt wurde am 9. September 1928 in Hartford im US-amerikanischen Staat Connecticut geboren.

Sol LeWitt besuchte in den Jahren von 1945 bis 1949 die Syracuse University. 1953 siedelte er nach New York über und besuchte dort die Cartoonist and Illustrators School. Im Anschluss war er zunächst als Grafiker tätig. In der Zeit von 1960 bis 1965 arbeitete er als Designer für das Museum of Modern Art. Außerdem lehrte er in den Jahren von 1964 bis 1967 an der Museum Art School. Nachfolgend nahm er Lehrtätigkeiten an verschiedenen Kunstschulen und an der University New York wahr. 1976 eröffnete Sol LeWitt einen Buch- und Vertriebsladen mit Namen "Printed Matter". Künstlerisch holte sich LeWitt Inspirationen vom Konstruktivismus der Klassischen Moderne, vom Bauhaus und der holländischen Stilbewegung "De Stijl". Ab dem Jahr 1962 fertigte LeWitt erste Boden- und Wandarbeiten. In dieser Zeit entstanden auch Skulpturen in geometrischen Formen. In allen seinen Werken steckt das Durchspielen verschiedener Variationen.

In den Jahren 1963 und 1964 fand er zu seinem eigenen Stil mit geometrischen Reliefs, Kastenformen und Wandstrukturen. So sind in der 1963 entstandenen Arbeit "Red Square, White Letters" Farbflächen und Schrift variationsreich zusammengestellt. Das Ziel dieser Variationsmöglichkeiten ist die Abschaffung des Außergewöhnlichen. Die Aussagekraft des Kunstwerkes soll sich laut Sol LeWitt nur auf sich selbst beziehen und nicht auf etwas anderes. Ab dem Jahr 1965 begann der Künstler neben seinen flächigen Gestaltungen modulare Arbeiten mit räumlichen Strukturen. Er schuf Gebilde mit gitter- und käfigähnlichen Konstruktionen oder auch Kuben aus weisgrau lackiertem Stahl oder aus Holz in offener oder geschlossener Form. Auch diese Arbeiten sind geprägt von der Möglichkeit der Kombination, wie beispielsweise die im Jahr 1976 fertiggestellte Arbeit mit dem Titel "Three-Part-Set 789 (b)" zeigt.

Drei Jahre später, im Jahr 1968, wandte er sich der Technik des Zeichnens zu und realisierte große Wandzeichnungen, ebenfalls mit Strukturen. Die Gebilde ähneln großen Würfeln, die LeWitt perspektivisch darstellt. Diese Werke begründeten seinen Ruhm in der Kunstwelt als großer Wandmaler. Er entwickelte den Begriff "Konzeptkunst" (engl. "Conceptual Art"). Ab den achtziger Jahren stattete der Künstler seine Wandgemälde mit farbigen Fassungen aus. In ähnlicher Weise wie mit seinen modularen Arbeiten verfährt er auch in seinen Zeichnungen, die durch ihre offene Gestalt verschieden ausfallen. Sol LeWitt lebte indes in Chester (USA) und in Spoleto (Italien), wo er auch tätig war. Sol LeWitts Arbeiten wurden in
berühmten Museen und Kunsthäusern weltweit ausgestellt, wie zum Beispiel im Modern Art Museum in New York. Seine praktische Künstlertätigkeit wurde begleitet von Publikationen. In den Jahren 1967 und 1969 entstanden die Schriften "Pragraphs" beziehungsweise "Sentences on Conceptual Art", in denen er seine kunsttheoretische Auffassung darlegt.

Wie seine Arbeiten ist sie gekennzeichnet von der Löslösung vom Individuellen sowie der Tendenz zur Objektivität und zum Logischen, die
ihn zu einem bedeutenden Repräsentanten der Konzeptionellen Kunst macht. Sie verdankt dem Künstler wichtige Impulse.
Zu seinen verschiedenen neueren Einzelausstellungen gehörten unter anderen 1998 "Flat and Glossy Colours" in Los Angeles, 1997 "Sol Le Witt" in New York und "Tables and Related Work" ebenfalls in New York, 1996 "Sol Le Witt: Wall Drawings" in New York und "Sol Le Witt: Prints" ebenfalls in New York sowie 1995 "Sol Le Witt" und "Sol Le Witt Small Works" gleichfalls dort. Zu seinen Gruppenausstellungen zählten unter anderem im Jahr 2000 "Sculpture 2000" in Connecticut, 1998 "Matched Pairs: Sculpture and Drawings" und "Sequences: A portfolio of work by 29 artists" in New York, "Construction in Process VI - The Bridge" in Australien, "Group Exhibition", "UTZ: A Collected Exhibition" und "Great Graphics" in New York, im Jahr 1997 "Summer Selections", "Group Show", "Systematic", "Rotating Exhibition" und "Sculptors Against The Wall" in New York.


Sol LeWitt starb am 8. April 2007 in New York.

NameSol LeWitt

Geboren am09.09.1928

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortHartford, Connecticut (USA).

Verstorben am08.04.2007

TodesortNew York (USA).

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