Biografie

Serena Williams

Die US-amerikanische Sportlerin zählt zu den erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Welt. In einer atemberaubenden Karriere hob sie ab Ende der 1990er Jahre den Frauentennissport auf ein völlig neues, athletisches Niveau. Zusammen mit ihrer Schwester Venus Williams, gegen die sie selbst häufig antritt, zählt Serena Williams inzwischen zu den Stars des "weißen Sports". 57 Wochen belegte sie Platz 1. der Weltrangliste. Zu ihren Erfolgen im Einzeltennis zählen die Siege der Australian Open (2003, 2005, 2007), der French Open (2002), der US-Open (1999, 2002) sowie der Triumph in Wimbledon in den Jahren 2002 und 2003. Im Doppel gewann sie die Australian Open (2001, 2003), French Open (1999), die US-Open (1999) sowie Wimbledon (2000, 2002)...
Serena Williams wurde am 26. September 1981 in Saginaw (Michigan, USA) geboren.

Die Eltern, Richard und Oracene Williams, wechselten jedoch bald nach Los Angeles, wo Serena in der Vorstadt Compton aufwuchs. Das jüngste von fünf Kindern begann bereits mit fünfeinhalb Jahren Tennis zu spielen. Auch ihre ältere Schwester Venus wandte sich frühzeitig dem Tennissport zu. Beide gewannen ihre ersten Amateur-Preise mit 10 Jahren. Neben dem Tennissport widmeten sich beide jedoch auch der Schulausbildung, die sie mit einem High-School-Diplom abschlossen. 1991 wechselte die Familie nach Palm Beach Gardens in Florida, wo Serena und Venus mit bekannten Trainern wie Rick Macci und Nick Bolletieri arbeiteten. Danach übernahm der Vater, Richard Williams, künftig das Coaching seiner Töchter.

Ihr erstes professionelles Turnier bestand Serena Williams mit 14 Jahren im Oktober 1995 in Quebec. Nach einer Reihe weiterer Profi-Spiele errreichte sie 1997 in Sydney im Einzelspiel und 1998 in Chicago ebenfalls im Einzel das Halbfinale. 1998 nahm Williams an den Australian Open teil, wo sie jedoch in der ersten Runde als Teilnehmerin der 6. Gruppe ausscheiden musste. Im selben Jahr belegte sie in der WTA Tour Platz 27, von wo sie allerdings 1999 auf Platz 6 aufrücken konnte. Ebenfalls 1998 kam Williams beim Roland Garros Mixed Doubles in die Endspielrunde. Sie gewann außerdem im Doppel in Oklahoma City. Ein Jahr später, 1999, gewann sie mit Venus Williams jeweils das Doppel der French Open und der Hannover Open.

Im Jahr 1999 trat Serena in das Art Institute of Florida ein, um dort zusammen mit ihrer Schwester Modedesign zu studieren. Noch 1999 trug Williams im Einzel den Sieg bei den U.S. Open davon, womit sie seit Althea Gibson in den 1950er Jahren die erste afro-amerikanische Tennisspielerin war, die einen Grand-Slam-Titel im Einzel errang. Auch gewann sie 1999 im Einzel die Paris Indoors, die Indian Wells und das Turnier von Los Angeles. Auch den Grand Slam Cup sicherte sie sich 1999 als Einzelspielerin, wobei sie in München gegen ihre eigene Schwester antrat. In der Folge kam es häufiger auch zu Begegnungen zwischen Serena und Venus Williams im Einzel, bei denen mal die eine, mal die andere Williams den Sieg davontrug.

Bei den Olympischen Spielen von Sydney ging Serena Williams 2000 als Siegerin im Doppel hervor. Zusammen mit ihrer Schwester gewann sie die Goldmedaille. In derselben Disziplin gewann sie auch das Turnier von Wimbledon. Die U.S. Open und die Indian Wells konnte Williams im Einzel auch 2001 gewinnen. Im selben Jahr siegte sie weiterhin als Einzelspielerin beim Sanex Championship und im Doppel zusammen mit Schwester Venus bei den Australian Open. Das größte Erfolgsjahr von Serena Williams war 2002, in dem die Tennisspielerin eine ganze Serie von Siegen im Einzel davontrug, um im Juli des Jahres zur weltbesten Tennisspielerin aufzusteigen. So ging sie 2002 als Siegerin aus dem Einzel bei den Australian Open hervor.

Außerdem war sie Siegerin des Einzel bei den French Open, bei den U.S. Open und in Wimbledon, wo sie im Finale jeweils ihre Schwester Venus besiegte. In Wimbledon gewann Serena Williams außerdem das Doppel. Sie siegte 2002 als Einzelspielerin auch bei den State Farm Women’s Tennis Classic, den Nasdaq-100 Open und den Italian Open. Außerdem sicherte sie sich den Princess Cup und den Sparkassen Cup. Im Einzel und Doppel konnte Williams auch 2003 nochmals die Australian Open gewinnen, d.h. zum dritten Mal in Serie. 2004 stand die Teilnahme Williams am Turnier von Miami und an den China Open auf dem Programm, wo sie jeweils als Siegerin im Einzel hervorging: In Peking konnte sie im September 2004 mit ihrem 25. Karrieretitel Geburtstag feiern.

Im Oktober des Jahres musste Williams allerdings ihre Teilnahme am Porsche Tennis Grand Prix im deutschen Filderstadt wegen einer Verletzung absagen. Die Sportlerin hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1999 wurde sie vom Tennis Magazine zur Spielerin des Jahres gekürt. 2002 erhob sie die WTA zur WTA-Tour-Spielerin des Jahres. Die Associated Press nominierte sie zur besten weiblichen Athletin auf der Welt. Williams wurde 2003 als beste Tennisspielerin und als beste weibliche Athletin zweifach mit dem Espy Award ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie auch den Laureus-Preis als Weltsportfrau des Jahres 2003. 2005 gelang ihr zunächst der Erfolg bei den Australian Open im Finale gegen Lindsay Davenport.

Ende 2006 stand sie (nach lediglich 4 Turnieren) nur noch auf Platz 95 der Tennis Weltrangliste. 2007 unterlag Williams im Viertelfinale von Hobart Sybille Bammer. Bei den Australian Open in Melbourne gelangte sie dann aber als erste ungesetzte Spielerin seit 29 Jahren ins Finale. Hier besiegte sie die Weltranglistenzweite Maria Scharapowa in nur 63 Minuten.

NameSerena Williams

Geboren am26.09.1981

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortSaginaw, Michigan (USA)