Biografie

Roger Cicero

Der deutsche Swing- und Jazz-Musiker wurde als Sohn des renommierten Jazzpianisten Eugen Cicero bereits im Kindesalter auf sine Passion geprägt. Nach einer fundierten musikalischen Ausbildung konnte er mit seinem ersten Soloalbum "Männersachen" (2006) Platin-Status und Platz 3 der deutschen Album-Charts erlangen. Der Titel "Frauen regier'n die Welt" wurde einer seinen populärsten Hits. Zu seinen erfolgreichten Alben zählen weiter "Beziehungsweise" (2007), "Artgerecht" (2009) und "Was immer auch kommt" (2014). Roger Cicero engagierte sich neben der Musik für die Tierschutzorganisation PETA und etwa die Kinderhilfsorganisation Save the Children, hier im besonderen für die Projekte der Organisation in Rumänien...
Roger Cicero wurde am 6. Juli 1970 in Berlin geboren.

Er wuchs als Sohn des renommierten deutschen Jazzpianisten Eugen Cicero auf und kam so schon im Kindesalter mit der Musik in Kontakt. Als Zwölfjähriger hatte Roger seinen ersten Bühnenauftritt an der Seite von Helen Vita. Der erste Fernsehauftritt folgte nur wenig später mit dem RIAS-Tanzorchester. Seine musikalische Ausbildung begann Roger Cicero im Alter von 18 Jahren am Hohner-Konservatorium in Trossingen (bei Tuttlingen, BaWü). Hier erhielt er fundierte Kenntnisse in Gesang, Klavier- und Gitarrenspiel. 1990 hatte bereits Professionalität erlangt und trat mit dem Eugen Cicero Trio, dem Horst Jankowski-Trio und dem Bundesjugend-Jazzorchester unter der Leitung von Peter Herbholzheimer auf. Es folgte sein Studium an der Amsterdamer Hochschule der Künste, welches Cicero im Jahr 1996 abschloss.

Während der Studienzeit in Holland war er weiterhin als Sänger, Gitarrist und Keyboarder auf der Bühne vertreten, bis er nach seinem Abschluss nach Hamburg ging. In Hamburg gründete er dann das "Roger Cicero Quartett" und bekam die musikalische Leitung von "Angie's Nightclub" übertragen. Mit seiner "Soulounge" begab er sich erstmals 2003 auf Tournee und veröffentlichte die Alben "The Essence Of A Life Event" (2003) und "Home" (2004). Mit "After Hours" entstand 2005 die Scheibe "There I Go". In der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mathias Hass und dem Texter Frank Ramond entstand Roger Ciceros erstes Soloalbum mit dem Titel "Männersachen", das im Jahr 2006 veröffentlicht wurde. Die neuartige Mischung aus deutschsprachigen Swing, Jazz und Pop-Elementen fand schnell Einzug in die deutschen Charts. 2007 erlangte er mit seinem Album Platin-Status.

Mit dem Titel "Frauen regier'n die Welt" konnte sich Roger Cicero beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2007 gegen seine Mitstreiter "Monrose" und Heinz Rudolf Kunze behaupten und vertrat Deutschland in Helsinki. Ab November 2010 moderierte der Sänger mit Mirjam Weichselbraun drei Ausgaben der Sat.1-Show "Die Hit-Giganten". 2011 erschien mit "In diesem Moment" sein sechtes Studioalbum. Für seinen Beitrag zur Sendung "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" (2014) wurde er mit dem Deutschen Fernehpreis ausgezeichnet. Im folgenden Jahr, 2015, wurde er dafür auch mit dem ECHO in der Kategorie "Partner des Jahres" geehrt. Indes folgte mit "The Roger Cicero Jazz Experience" (2015) sein achtes und letztes Album.

Roger Cicero starb am 24. März 2016 in Berlin.

NameRoger Cicero

Geboren am06.07.1970

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortBerlin (D).

Verstorben am24.03.2016

TodesortBerlin (D).