Biografie

Robert Bosch

NameRobert Bosch

Geboren am23.09.1861

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortAlbeck bei Ulm (D).

Verstorben am12.03.1942

TodesortStuttgart (D).

Robert Bosch

Der Ingenieur und Industrielle gründete 1886 in Stuttgart eine Werkstatt für Feinmechanik und Elektronik, die 1916 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde und seit 1937 als "Robert Bosch GmbH" firmiert. In dieser Zeit war Robert August Bosch maßgeblich an der Entwicklung des Verbrennungsmotors, insbesondere der Motorelektronik und der Zündung beteiligt. Er entwickelte die Niederspannungs- (1887) und die Hochspannungs-Magnetzündung (1902) für Verbrennermotoren, die sogenannte "Bosch-Zündung", womit das Unternehmen zum weltweit führenden Kfz-Elektronikausrüster aufstieg. Zugleich lieferte Bosch die ersten einheitlichen Elektronikkomponenten wie Anlasser, Lichtmaschine, Wischer, Zündkerze usw. Als sozialpolitischen Fortschritt führte er 1906 mit dem "roten BOSCH" u.a. den Achtstundentag ein; 1942 finanzierte er den Bau des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart...

Persönlichkeiten der Automobilindustrie
Menschen und Marken
Robert August Bosch wurde am 23. September 1861 in Albeck bei Ulm geboren. Er war der Onkel des Chemikers Carl Bosch.

Seine Eltern gehörten der regionalen bäuerlichen Oberschicht an. Der Vater Servatius Bosch, Gastwirt und Freimaurer, war über seinen Stand hinaus gebildet und legte besonderen Wert auf eine gute Ausbildung seiner Kinder. 1869 bis 1876 besuchte Robert Bosch die Ulmer Realschule. Darauf absolvierte er von 1876 bis 1879 eine Lehre als Feinmechaniker. Sein Einstieg in das Berufsleben fand er im Anschluss bei der Firma Fein für Elektrowerkzeuge und bei Sigmund Schuckart in Nürnberg. Als Geselle reiste Bosch später nach Köln, Hanau, Nürnberg und Göppingen. Vom 1. Oktober 1881 bis zum 1. Oktober 1882 leistete er als Freiwilliger seinen Militärdienst beim Württembergischen Pionier-Bataillon Nr. 13 in Ulm, den er als Unteroffizier und Offiziersaspirant beendete. Nach seiner Entlassung besuchte er an der TH Stuttgart von 1883 bis 1884 Gastvorlesungen.

Im Jahr 1884 reiste Robert Bosch in die USA, wo er in der Werkstatt "Menlo Park" bis 1885 als Mitarbeiter von Thomas Alva Edison tätig war. Danach arbeitete er ein Jahr bei Siemens Brother in England. Bosch kehrte nach Stuttgart zurück und gründete am 15. November 1886 eine Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik. Am 10. Oktober 1887 heiratete er Anna Kayser. 1888 wurde Tochter Margarete, 1889 Tochter Paula, 1891 Sohn Robert geboren, der 1921 an multipler Sklerose starb. Bosch entwickelte 1887 die Niederspannungs- und 1902 die Hochspannungs-Magnetzündung für Verbrennermotoren, die sogenannte "Bosch-Zündung". Als 1901/02 Boschs Ingenieur Gottlob Honold den Hochspannungsmagnetzünder entwickelt hatte, wurde der Bau von schnelllaufenden Benzinmotoren möglich. Damit löste Bosch eines der zentralen technischen Probleme der noch jungen Automobiltechnik.

Der "rote Bosch" führte 1906 als sozialpolitischen Fortschritt den Achtstundentag und die Fünftagewoche ein. Im selben Jahr konnte die erste Vertretung und 1910 die erste Fabrik in den USA eröffnet werden. 1916 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1913 besaß das Unternehmen BOSCH Niederlassungen in Amerika, Asien, Afrika und Australien und erwirtschaftete 88 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands. In wenigen Jahren gelang es, das Unternehmen vom handwerklich produzierenden Automobilzulieferer hin zum weltweit tätigen Elektrotechnik-Konzern umzubauen. Innovationen für das Kraftfahrzeug brachte Bosch nach dem Ersten Weltkrieg in rascher Folge auf den Markt, unter anderem 1927 die Dieseleinspritzung. Aus seiner zweiten Ehe mit Margarete Woerz, die 1927 geschlossen wurde, entstammen der Sohn Robert (1928 - 2004) und die Tochter Eva (1931).

Als erstes Unternehmen lieferte Bosch einheitliche elektronische Ausrüstungen für Automobile. Darunter befanden sich neben der Zündkerze, der Lichtmaschine und dem Anlasser auch Produkte wie Scheinwerfer und Wischer. Unter dem Eindruck der weltweiten wirtschaftlichen Krise der 1920er Jahre, initiierte Robert Bosch in seinem Unternehmen zudem einen konsequenten Modernisierungs- und Diversifizierungsprozess. Durch das permanent erweiterte Programm wurde das Unternehmen führender Lieferanten für Kfz-Elektronik, die ab Anfang der 1920er Jahre mit dem "Bosch Dienst" auch die Wartung und den Einbau elektronischer Komponenten in Automobile aufnahm. Nach der Machtergreifung der NSDAP, 1933 nahm das Unternehmen auch Rüstungsaufträge an. 1937 wurde die Robert Bosch GmbH gegründet. Weiter beschäftigte Bosch während des Krieges Zwangsarbeiter. 1940 finanzierte Bosch das Klinikzentrum Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart.

Robert August Bosch starb am 12. März 1942 in Stuttgart.

Seit 1964 hält die Robert Bosch Stiftung die Kapital- und die Robert Bosch Industrie Treuhand KG die Stimmrechtsmehrheit am Unternehmen.


Persönlichkeiten der Automobilindustrie
Menschen und Marken

NameRobert Bosch

Geboren am23.09.1861

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortAlbeck bei Ulm (D).

Verstorben am12.03.1942

TodesortStuttgart (D).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html