Biografie

Rivaldo

Der Brasilianer zählt zu den besten Fußball-Stürmern der Welt. Seine sportlichen Leistungen schlugen sich nieder in der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1999 und zum Welt-Fußballer des Jahres 1999. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählen UEFA-Supercup-Sieger, die Vizeweltmeisterschaft, spanischer Pokalsieger, die Südamerika-Meisterschaft, spanische Meisterschaften 1998/99 und der Fußball-Weltmeistertitel 2002. Ab der Saison 2004/05 spielte er bei dem griechischen Fußballverein Olympiakos Piräus. Seit Mai 2007 steht Rivaldo Vitor Borba Fereirra bei AEK Athen unter Vertrag. In den Jahren 2005, 2006 und 2007 wurde er Griechischer Meister...
Rivaldo Vitor Borba Fereirra wurde am 19. April 1972 in Paulista, einem Vorort von Recife im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco geboren.

Rivaldo wurde in Brasilien in die ärmsten Verhältnisse hineingeboren. Wie die meisten Jungen in Brasilien beschäftigte er sich schon früh mit Straßenfußball. Seine fußballerischen Grundkenntnisse erwarb er sich in seinem ersten Verein Paulista Recife. 1991 verließ er diesen Klub und spielte dann beim FC Santa Cruz. Dort begann seine Karriere als Profi-Fußballer. Nach nur einem Jahr verließ er den FC Santa Cruz und wechselte im Jahr 1993 auch nur kurzzeitig zu Mogi-Mirim. Schon im Jahr darauf spielte er für den Spitzenverein SC Corinthians São Paulo. Dort erzielte er in 19 Spielen elf Tore. Im Jahr darauf verpflichtete er sich vertraglich beim SE Palmeiras São Paulo.

Mit diesem brasilianischen Club gewann er im Jahr 1994 die Meisterschaft. Im Finalspiel der Hin- und Rückrunde gegen seinen früheren Verein SC Corinthians São Paulo erzielte Rivaldo drei von insgesamt vier Toren. Mit dieser Leistung begründete er seine Stellung als Spitzenfußballer in Brasilien. Zwei Jahre später spielte Rivaldo erstmals in Europa bei dem spanischen Verein Deportiva la Coruña in der Primera División. Dort wurde er als neuer Superfußballer gefeiert, nachdem er für seinen Klub insgesamt 21 Saisontore schoss und mit ihm Sieger im europäischen Supercup wurde. Schon längst zog er die Aufmerksamkeit der Fans und Fachwelt auf sich. Nach nur einem Jahr Spielzeit bei Deportiva la Coruña kaufte ihn der spanische Verein FC Barcelona im Jahr 1997 für einen Ablösesumme von 48 Millionen Mark ein.

Er trat dort die Nachfolge seines Landmannes Ronaldo an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wechselte er ins offene Mittelfeld. In dieser Position entwickelte sich Rivaldo zu einem der weltbesten Kicker, was nicht nur viele internationale Erfolge sondern auch die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1999 und zum Weltfußballer des Jahres 1999 dokumentierte. Mit seinen Leistungen auf dem Rasen wurde Barcelona in den Jahren 1998 und 1999 spanischer Meister und im Jahr 1998 Pokalsieger. Etwas anders verlief seine Laufbahn in der Nationalmannschaft. Für die spielte er erstmals im Jahr 1993. Enttäuscht stellte Rivaldo fest, dass er weder für den FIFA-Weltpokal 1994 noch für die Südamerikameisterschaft 1995 aufgestellt wurde.

Im Jahr darauf nahm er dann für die National-Elf als Stammspieler an den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta teil. Für die 1:3 Niederlage von Brasilien gegen die Mannschaft aus Nigeria, die Olympia-Gold gewann, wurde Rivaldo verantwortlich gemacht. Im gleichen Jahr kickte er im brasilianischen Trikot bei der Cop América, der südamerikanischen Meisterschaft. Er wurde erst wieder im Jahr 1997 im Nationalkader aufgestellt. Seine große Stunde erlebte Rivaldo bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, zu der er zum "All-Star Team" der FIFA als Auszeichnung für den besten Turnierspieler gewählt wurde. Da fiel dann auch die 0:3 Niederlage der Brasilianer im Endspiel gegen Frankreich nicht so schwer ins Gewicht. Bei der Copa América kamen die Brasilianer durch Rivaldos brillanten Fußball bis zum Finale und zum wiederholten Titelgewinn.

Im Jahr 2002 erreichte er seinen größten Erfolg mit der brasilianischen Mannschaft, die das WM-Endspiel gegen Deutschland gewann und Weltmeister wurde. Rivaldo stellte zwar den genialen, aber trainingsfaulen Fußballer dar. Die größten Stärken des Offensivspielers lagen in seinem technischen Spiel und der Spielübersicht. Seine Pässe im laufenden Spiel waren genau platziert. Von hoher Präzision waren ebenfalls seine Freistöße und Distanzschüsse. Zu seinen weiteren sportlichen Erfolgen gehören unter anderem der dritte Platz bei der Olympiade 1996 in Atlanta, Sieger im Confederations Cup 1997, zweiter Platz beim Confederations Cup 1999, Meister des Campeonata Paulista 1996, Brasilianischer Pokalsieger 1996 und Sieger des UEFA-Supercups 1997.

Im Jahr 2002 wechselte er zum AC Mailand, wo er 2003 UEFA-Champions League Sieger wurde. Im November 2003 erfolgte der Wechsel zu Cruzeiro Belo Horizonte. Ab der Saison 2004/05 spielte er bei dem griechischen Fußballverein Olympiakos Piräus. 2005 und 2006 wurde er Griechischer Pokalsieger und in den Jahren 2005, 2006, 2007 Griechischer Meister. Seit Mai 2007 steht Rivaldo bei AEK Athen unter Vertrag.

NameRivaldo Fereirra

AliasRivaldo

Geboren am19.04.1972

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortPernambuco