Biografie

Moby

Der US-amerikanische Musiker, Sänger und DJ wurde mit seiner musikalischen Reise von Hardcore über Punk, Rave und Ambient berühmt. Er gilt als innovativer Soundtüftler und Toningenieur und verkaufte so Millionen von Alben. Er war als DJ und Remixer für Künstler und Bands wie Brian Eno, Michael Jackson, "Metallica" und die "Pet Shop Boys" tätig. International erfolgreich wurde Moby im Jahr 1999 mit dem Album "Play" und der Single-Auskopplung "Why Does My Heart Feel So Bad". Er ist zudem unter dem Pseudonym "Voodoo Child" aktiv. Zu seinen erfolgreichsten Titeln gehören weiter "Thousand" und "Feeling So Real"...
Moby wurde am 11. September 1965 in New York, USA, als Richard Melville Hall geboren.

Sein Vater war Chemiker und starb kurz nach Mobys Geburt bei einem Autounfall. Danach zog seine Mutter mit ihm nach Darien, Connecticut, wo er aufwuchs. Er begann als Zehnjähriger Gitarre zu spielen und wandte sich später auch Keyboards, Bass und Schlagzeug zu. Noch zur Schulzeiten gründete er 1982 die Hardcore-Punk-Band "Vatican Commandos". Nach der High Scholl studierte er Theologie und Philosophie. Er brach nach acht Monaten das Studium ab und zog 1989 nach New York.

Er tingelte durch Clubs, wo er Sänger und Gitarrist verschiedener Punk- und New Wave-Gruppen war und machte sich einen Namen als Club-DJ. Er produzierte erste eigene Tapes und experimentierte mit verschiedenen Sounds. Seine elektronischen Tapes verschafften ihm 1990 erste Veröffentlichungen in kleiner Auflage beim Independent-Label "Instinct Records". Seine erste Single aus diesem Jahr trug den Titel "Time’s Up".

Moby ging auf Tour durch Europa. Er war als noch relativ unbekannter DJ mit seinen Platten quer durch Europa mit dem Zug unterwegs und finanzierte diese Tour selbst. In den Jahren 1992 und 1993 brachte Moby bei "Instict Records" auch seine ersten beiden Alben heraus, die aus Sammlungen seiner Arbeiten aus den vergangenen Jahren bestanden. Darauf wechselte Moby zum Label "Mute/Elektra". Er ging 1994 auf Tour mit den "Red Hot Chili Peppers" und brachte ein Jahr danach sein Major-Debüt "Everything Is Wrong" in den Handel.

Er avancierte zum Star der Techno-Szene, war aber schon bald von dieser gelangweilt und frustriert. Er befasste sich mit einer völlig neuen Richtung und spielte ein Rockalbum ein, womit er seiner Fangemeinde 1996 vor den Kopf stieß. Im Gegenzug untermauerte er damit seine Vielfältigkeit und erhielt Produktions- und Remix-Aufträge aus den verschiedensten Musikgenres. Er ging auf Tour mit "Orbital", "The Prodigy" und anderen Größen der Dance-Szene und kehrte mit seinem nächsten Album "I Like To Score" 1997 zur elektronischen Musik zurück.

Er adaptierte hier Titelthemen verschiedener Filme und kam wieder in die Nähe des Techno. Seine Version des "James Bond Themes" brachte ihm einen Hit ein. 1999 schaffte Moby seinen internationalen Durchbruch mit seinem Album "Play". Nachdem das Album anfangs auf wenig Interesse stieß, wurde es langsam aber sicher zum Mega-Seller und verkaufte sich schließlich über acht Millionen Mal. Hauptsächlich die Single-Auskopplung "Why Does My Heart Feel So Bad" wurde zum Mega-Hit. In 26 Ländern erreichte "Play" Platin-Status, in England gleich fünffach. Moby verkaufte mehr als drei Millionen Singles und kassierte zahlreiche Auszeichnungen.

Zusätzlich wurde er drei Jahre hintereinander für einen "Grammy" nominiert. Matt Groening, der Erfinder der Cartoon-Serie "Die Simpsons", widmete Moby eine ganze Episode, die er dem Musiker schenkte. Im Mai 2002 brachte Moby im Schatten der Ereignisse des 11. Septembers 2001 sein Album "18" heraus. Das Album war von einer friedlichen und emotionalen Grundstimmung geprägt und ließ jegliche Härte und elektronische Aggressivität vermissen. Das Album war von ihm selbst produziert und gemischt worden, außerdem hatte er alle Instrumente selbst eingespielt.

Seine Website und seine Alben benutzte Moby immer wieder, um sich zu weltpolitischen Themen zu äußern. Er zeigt großes Engagement für den Tierschutz und lebt streng vegan. Neben seiner Karriere als Musiker eröffnete er in New York City das vegane Restaurant "Teany". 2008 legte er als DJ bei der Abschlusskundgebung der "Loveparade" in Dortmund auf. 2009 veröffentlichte er das Album "Wait For Me".

NameRichard Melville Hall

AliasMoby

Geboren am11.09.1965

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortNew York (USA).