Biografie

Pythagoras

Name Pythagoras

Geboren am01.01.0600

GeburtsortSamos

Verstorben am00.00.0510

TodesortMetapont

Pythagoras

Der griechische Philosoph war Gründer einer einflussreichen religiös-philosophischen Bewegung. In Unteritalien eröffnete Pythagoras von Samos die Schule der Pythagoreer als eine Art religiöse Gemeinschaft. Darin lehrte er eine genau festgelegte Lebensweise, in der die innere Reinheit im Vordergrund stand. Auf Pythagoras geht der gleichnamige geometrische Satz zurück, der aber schon babylonischen, ägyptischen, chinesischen und indischen Gelehrten bekannt war. Außerdem besaß er bemerkenswerte Kenntnisse in der Astronomie. Die nach ihm benannten Pythagoreer blieben auch nach seinem Tod kulturgeschichtlich bedeutsam...
Pythagoras wurde um 600 oder 570 vor Christus auf der ionischen Insel Samos geboren.

Die Lebensdaten und der Lebensweg von Pythagoras sind wenig gesichert. Selbst das Bekannte ist durchzogen von Legenden, und es ist nicht gesichert, was davon der Wahrheit entspricht. Zu den einigermaßen gesicherten Daten gehört, dass sein Vater der samische Goldschmied Mnesarchos war. Pythagoras soll in Samos aufgewachsen sein. Mit zwanzig Jahren war der Schüler des griechischen Philosophen Thales von Milet und des Naturphilosophen Anaximander von Milet. Danach soll er seine Studien bei ägyptischen Priestern fortgesetzt haben. Selbst bis nach Babylonien soll er vorgedrungen sein, um seine Ausbildung zu beenden.

Mit etwa 40 Jahren kehrte er nach Samos zurück. Pythagoras war Anhänger der Orphiker, eine religiöse Lehre, bei der das Jenseits im Mittelpunkt stand. Doch seine Lehre fand in dem eher vom Diesseits bestimmten Leben wenig Anhänger. 530 v. Chr. ging er nach Kroton an die kalabrische Ostküste. Pythagoras soll Reisen nach Phönizien, und Ägypten unternommen haben. In Kroton soll er die Schule der Pythagoreer gegründet haben, deren Anhänger sich auf die innere Reinheit und auf das ethisch-moralische Verhalten konzentrierten. Dabei galt es unter anderem, die Eltern zu achten sowie den Geist zu bilden und Gerechtigkeit zu üben. In seiner Schule als religiöse Gemeinschaft genoss Pythagoras eine große Anerkennung bei seinen Schülern.

Die innere Reinheit wurde erreicht durch wenig Schlaf, wenig Essen und viel Schweigen. Männer und Frauen galten als gleichberechtigt, und es gab in dieser Gemeinschaft eine Art Gemeinschaftseigentum. Der direkte Weg zu Gott war für Pythagoras mit der geistigen Tätigkeit verbunden. Seine Schüler beschäftigten sich mit Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musikwissenschaft. Beeinflusst wurden Pythagoras` Vorstellungen von der babylonischen Lehre. Für ihn war die Himmelsordnung begründet durch die Macht der Zahlen. Pythagoras entdeckte die Verbindung von Musik und Mathematik, wobei Musik zu den engsten Vorlieben der Griechen gehörte.

Aus seinem umfassenden Zahlenverständnis entwickelte Pythagoras den Leitsatz, dass alles Zahl sei. Pythagoras betrieb auch Zahlenmystik wie zum Beispiel mit der Zahl 4, die als erste Quadtratzahl für ihn eine heilige Bedeutung hatte. Pythagoras ist heute noch bekannt durch den nach ihm benannten Satz des Pythagoras: Im rechtwinkligen Dreieck ist das Quadrat über der Hypotenuse gleich der Summe der Quadrate über den beiden Katheten. Doch diese Erkenntnis sollen schon die Babylonier 1.800 Jahre vor Christus besessen haben. Die Pythagoreer waren ein Geheimbund, die über ihrer Erkenntnisse Stillschweigen bewahren mussten.

Selbst in der Astronomie war Pythagoras bewandert. Er erkannte zum Beispiel, dass der Abendstern Venus und der Morgenstern Venus ein und derselbe Planet sind. Weiterhin war ihm die Erkenntnis nicht unbekannt, dass die Mondbahn gegen den Erdäquator geneigt ist. Für Pythagoras war die Erde eine Kugel als ruhender Mittelpunkt des Universums.

Name Pythagoras

Geboren am01.01.0600

GeburtsortSamos

Verstorben am00.00.0510

TodesortMetapont

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