Biografie

Pierre de Coubertin

NamePierre de Coubertin

Geboren am01.01.1863

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortParis (F).

Verstorben am02.09.1937

TodesortGenf (CH).

Pierre de Coubertin

Der französische Pädagoge, Historiker und Diplomat avancierte als Initiator der modernen Olympischen Spiele zu einem der bedeutendsten Sportfunktionäre. 1894 gründete er in Paris das Internationale Olympische Komitee (IOC), dessen ersten gewählten Präsidenten Pierre de Coubertin von 1896 bis 1925 stellte. Zur Völkerverständigung und in der Tradition des sportlichen Wettkampfs der Antike verbunden, fanden so 1896 in Athen die ersten Spiele der Neuzeit statt. Viele Ideen von Coubertin haben noch bis heute Bestand. So entwarf er 1913 die Olympischen Ringe, die ab 1920 Symbol der Olympischen Spiele wurden...
Pierre de Frédy, Baron de Coubertin wurde als drittes Kind von Charles Louis de Frédy und Agathe-Gabrielle de Mirville am 1. Januar 1863 in Versailles, Paris geboren.

Coubertin studierte an der Sorbonne Kunstgeschichte, Philologie und Rechtswissenschaften. Eine vorgesehene Offizierskarriere trat er nicht an. Er widmete sich stattdessen der Pädagogik. Studienreisen führten ihn nach Kanada, in die USA und nach England. Dort kam er mit den Ideen von Thomas Arnold in Berührung. Angeregt durch die Schriften Tocquevilles, Taines und Le Plays bemühte er sich um eine grundlegende Reform des zu seiner Zeit noch von napoleonischem Drill gekennzeichneten französischen Bildungssystems.

Im Jahr 1892 äußerte er als Initiator erstmals, während einer Versammlung eines nationalen Sportverbandes, öffentlich seine Idee der Belebung der modernen Olympischen Spiele. Im Rahmen des Internationalen Kongresses für Leibeserziehung am 23. Juni 1894 in Paris, unter dem Vorsitz des Griechen Demetrius Vikélas, wurde der Grundstein für eine Erneuerung der Olympischen Spiele gelegt. Nach Auffassung Coubertins sollte dies auch Beitrag zur Sicherung des Weltfriedens sein und so zur Völkerverständigung beitragen. Zugleich kam es unter Vikélas zur Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Ab 1894 stellte Coubertin den Generalsekretär des IOCs, ehe er 1896 zum ersten IOC-Präsidenten gewählt wurde. Coubertin schuf das Zeremoniell der Olympischen Spiele und veranlasste, dass das Diskuswerfen, der Marathonlauf und der Moderne Fünfkampf in das olympische Programm aufgenommen wurden. Vor 60.000 Zuschauern wurden am 6. April 1896 in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet, an denen 295 männliche Sportler (ausschließlich Amateure) aus 13 Nationen teilnahmen. 1912 wurde er Gewinner der Olympia-Goldmedaille im Kunstwettbewerb (Literatur).

Im Jahr 1913 entwarf er die Olympischen Ringe, die ab 1920 Symbol der Olympischen Spiele wurden. Zudem verfasste er zahlreiche Werke zur Leibeserziehung und Sportpädagogik. 1925 folgte ihm im Amt des IOC-Präsidenten der Belgier Henri de Baillet-Latour. Coubertin wurde indes auf Lebenszeit zum Ehrenpräsidenten aller Olympischen Spiele ernannt.

Pierre de Frédy Baron de Coubertin starb am 2. September 1937 in Genf.

NamePierre de Coubertin

Geboren am01.01.1863

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortParis (F).

Verstorben am02.09.1937

TodesortGenf (CH).

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