Biografie

Phil Collins

Der britische Musiker zählt als Sänger, Songschreiber, Schauspieler und Produzent zu den erfolgreichsten Vertretern der internationalen Pop-Musik. Neben seiner Mitwirkung als Frontsänger bei der Rock-Band "Genesis" feierte Phil Collins mit "Face Value" seinen internationalen Durchbruch als Solo-Künstler. Mit einer Mischung aus romantischen Balladen, Rock und Funk-Musik, avancierte Phil Collins zu einem der populärsten Künstler der 1980er und 1990er Jahre. Zu seinen bekanntesten Hits gehören "One More Night", "In the Air Tonight" und "Another Day in Paradise"...
Philip David Charles Collins wurde am 30. Januar 1951 in London geboren.

Bereits im Kindesalter zeigte Phil ein außerordentliches musikalisches Talent. Seit seinem 12. Lebensjahr erhielt er Schlagzeugunterricht. Des Weiteren schloss er sich der Theatergruppe der Schule an und besuchte darüber hinaus eine private Schauspielschule. Als Collins 1970 die Schule mit dem Abitur beendet hatte, erhielt er seine ersten Engagements an Londoner Theatern, wo er jedoch meist nur in kleineren Rollen zu sehen war.

Den Einstieg in die professionelle Musikszene fand er zur selben Zeit mit der Jazz-Band "Brand X". Ebenfalls im Jahr 1970 bewarb sich Collins auf eine Suchanzeige der Band "Genesis", die zur Verstärkung noch einen Schlagzeuger und Drummer suchte. Nach dem ersten Vorspielen bekam er den Job, und so begleitete er die Band fortan bei zahlreichen Auftritten in ganz England. Er war bereits an der Aufnahme zum Album "Trespass" beteiligt.

Größte Anerkennung in der Band verdiente er sich, als durch seinen Einfluss ein völlig neuer Stil in die Musik gebracht wurde, der "Genesis" die größten Erfolge bescherte. Er begann Texte und Songs für die Band und den damaligen Frontsäger Peter Gabriel zu schreiben. Im Jahr 1974 verließ Peter Gabriel "Genesis", da er mit der musikalischen Entwicklung der Band nicht einverstanden war. Sein Rückzug kam so überraschend, dass die Band wochenlang ohne Sänger blieb.

In der Zwischenzeit übernahm Collins, der davor wie alle anderen nur Background gesungen hatte, während der Proben die Position des Frontsängers. Collins war zwar ausgebildeter Musiker, jedoch kein Sänger. Diese Kunst eignete sich das Naturtalent in nur wenigen Tagen an. So kam es, dass die Suche nach dem neuen "Genesis"-Sänger einfach einschlief und Collins diesen Part übernahm. Von nun an war Collins das maßgebliche Band-Mitglied. Noch entscheidender für die Entwicklung von "Genesis" waren jedoch seine eingängigen und harmonischen Melodien.

Im selben Jahr, 1974, veröffentlichte die Band das Album "The lamb lies down on Broadway". 1977 folgte "Wind and Wuthering". Nach ersten großen Erfolgen begab sich "Genesis" 1978 auf eine ausgedehnte USA-Tournee, unter der seine Ehe derart zu leiden hatte, dass sie nach seiner Rückkehr geschieden wurde. Daraufhin zog sich Collins kurzzeitig zurück und komponierte zahlreiche Songs für ein Solo-Album, das er 1981 unter dem Titel "Face Value" veröffentlichte. Mit legendären Songs wie "In the Air tonight" oder "I missed again" konnte er seinen internationalen Durchbruch erzielen.

Dennoch blieb Collins weiterhin "Genesis" treu, da er mit der Band Alben wie "Invisible touch" oder 1984 den Kino-Soundtrack zu "Against all Odds" produzierte. Schlagzeilen machte der Musiker, als er 1985 im Rahmen des "Live-Aid"-Wohltätigkeitskonzerts binnen weniger Stunden in London und Philadelphia auftrat. 1988 stand Collins für die Kriminalkomödie "Buster" erstmals vor einer Kinokamera. Er lieferte mit "A groovy kind of love" auch die Musik zum Film.

Nach dem Album "Both sides" aus dem Jahr 1993 verließ er die Band "Genesis", um sich ganz auf seine Solo-Karriere zu konzentrieren. Dieser Entschluss hing unter anderem mit der Trennung seiner zweiten Ehe zusammen, nach der er für eine neue Beziehung nach Genf wechselte. In einem völlig neuen Bild zeigte sich Collins 1996 mit seinem zweiten Solo-Album "Dance into the light". Hier überraschte er mit lebensfrohem Dance-Pop, der schnell den Einzug in die Clubs fand.

Mit dem Album "Hits" präsentierte er 1998 einen Best-Of-Querschnitt seiner größten Hits. Größte Anerkennung verdiente sich Collins 1999 mit der mehrfach ausgezeichneten Filmmusik zu Walt Disneys Zeichentrickverfilmung von "Tarzan". So wurde der gesamte Soundtrack mit Collins Leitmelodie "You'll be in my hart" nicht nur auf Englisch sondern auch auf Französisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch gesungen.

Phil Collins ist in dritter Ehe mit seiner Frau Orianne verheiratet und Vater der vier Kinder Simon, Lily, Nicholas und Mathew.
1983 - "Hello, i must be going".

1984 - "Face Value".

1985 - "No Jacket Required".

1989 - "But Seriously".

1990 - "Serious Hits Live!".

1993 - "Both Sides".

1996 - "Dance in the Light".

1998 - "Hits".

1999 - "A hot night in Paris".

2001 - "12´ers".

2001 - "In the Air Tonight".

2001 - "Urban Renewal"

2002 - "Can't Stop Loving You"; Testify

2003 - Wake Up Call



NamePhil Collins

Geboren am30.01.1951

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortLondon (GB).