Biografie

Otto von Freising

NameOtto von Freising

Geboren am00.00.1112

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKlosterneuburg (bei Wien)

Verstorben am22.09.1158

TodesortMorimond

Otto von Freising

Der Zisterzienserabt von Morimond bei Dijon (1132) stieg 1138 zum Bischof von Freising auf. In dieser Funktion trug Otto von Freising zur Reform des Klosterwesens in seiner Diözese bei. Auch beteiligte er sich am Zweiten Kreuzzug nach Palästina. Mit seiner "Chronik oder Geschichte der zwei Reiche" und "Die Taten Friedrichs" schuf Freising zwei Standardwerke der hochmittelalterlichen Geschichtsschreibung. Obwohl offiziell nie selig gesprochen, wird Freising durch seine Gedenktage am 7. oder 22. September jedoch innerhalb des Zisterzienserordens als Seliger verehrt...

Bedeutende Geschichtsschreiber der Menschheitsgeschichte
Otto von Freising wurde um 1112 wahrscheinlich in Klosterneuburg bei Wien geboren.

Er war Sohn des heiligen Babenbergers Leopold III., Markgraf von Österreich, und der Tochter Kaiser Heinrich IV., Agnes von Waiblingen, Franken. Seine Brüder waren Leopold IV., Herzog von Bayern, Heinrich II., Herzog von Österreich, und Konrad II., Erzbischof von Salzburg. Sein Halbbruder war König Konrad III.. Freising studierte in Paris Theologie. 1132 trat er dem Zisterzienserorden bei und wurde er in das französische Kloster Morimond aufgenommen. Mit nur 26 Jahren erhob man Freising 1138 zum Abt des Klosters Morimond. Kurz danach wurde er zum Bischof von Freising berufen.

Der neue Bischof von Freising leitete in den folgenden Jahren eine umfassende Reform des Klosterwesens in seiner Diözese ein. Mit den Klöstern Schliersee und Neustift gründete er zwei neue Klöster. Freising hatte dabei mit den Auswirkungen des Investiturstreits zwischen den Herrschergeschlechtern der Staufer, Welfen und Babenberger zu kämpfen. Dabei konnte der Bischof eine konstruktive Vermittlerrolle übernehmen. Der Bischof war auch am Zweiten Kreuzzug 1147 nach Palästina beteiligt, auf dem er knapp dem Tod entging. Mit größerer Wirkung für die Nachwelt machte sich Otto von Freising jedoch als Geschichtsschreiber einen Namen.

Er verfasste von 1143 bis 1146 die achtbändige "Chronik oder Geschichte der zwei Reiche", die als Standardwerk der mittelalterlichen Geschichtsschreibung gilt. Außerdem begann Freising in "Die Taten Friedrichs" (1157) die Geschichte des Kaisers Friedrich Barbarossa, der sein Neffe war, zu erzählen, ohne das Werk allerdings abschließen zu können. In seinem Geschichtswerk brachte Freising die Auffassung zum Ausdruck, dass sich das Reich Gottes bereits auf Erden in Gestalt des christlichen Kaiserreichs verwirklicht hätte. Als Bewahrer dieses göttlichen Reichs betrachtete er die Mönche.

Otto von Freising starb am 22. September 1158 in Morimond im heutigen Frankreich. In der dortigen Klosterkirche wurde er auch beigesetzt. Obwohl offiziell nie selig gesprochen, wird Freising durch seine Gedenktage am 7. oder 22. September jedoch innerhalb des Zisterzienserordens als Seliger verehrt.


Bedeutende Geschichtsschreiber der Menschheitsgeschichte

NameOtto von Freising

Geboren am00.00.1112

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKlosterneuburg (bei Wien)

Verstorben am22.09.1158

TodesortMorimond

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