Biografie

Otto Herbert Hajek

NameOtto Herbert Hajek

Geboren am27.06.1927

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKaltenbach (CSR).

Verstorben am29.04.2005

TodesortStuttgart (D).

Otto Herbert Hajek

Der deutsche Maler, Bildhauer und Architekt zählte ab den 1950er Jahren zu den bedeutendsten Künstlern der geometrischen Abstraktion. Die farbigen und begehbaren Skulpturen von Otto Herbert Hajek prägten internationale Städtebilder. Ab 1954 lebte er als freischaffender Künstler in Stuttgart. Hajek nahm an der Biennale in Venedig 1958 und der documenta II sowie III in Kassel teil. Von 1972 bis 1979 war er Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes. 1980 wurde er bis 1992 als Professor an die Kunstakademie nach Karlsruhe berufen. Mit seinen "Raumplastiken", die ab den 1960er Jahren entstanden, gelang es Hajek eine ästhetische Verbindung zwischen Architektur, öffentlichen Plätzen seinen Kunstobjekten und dem Menschen zu erzeugen. Zu seinen zentralen Arbeiten zählten u.a. die Gestaltung des "Platzmals" am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart, die Hajek-Neubausiedlung in Ankara ebenso wie das "LEUZE" Schwimmbad in Bad Cannstatt...
Otto Herbert Hajek wurde 1927 in Kaltenbach (CSR) geboren.

Aufgewachsen ist er in den wirren des Zweiten Weltkrieges. Nach Abschluss der Schule mit Abitur in Erlangen studierte Hajek von 1947 bis 1954 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Ab 1948 beteiligte er sich an Gruppenausstellungen. Erste Einzelausstellungen seiner Arbeiten fanden in den 1950er Jahren statt. Zu sehen waren diese frühen Arbeiten u. a. 1951 in der "Neuen Galerie" in Linz, 1955 in der "Galerie Vertiko" in Bonn, 1957 in der "Galerie 22" in Düsseldorf und der Galerie "van de Leo" in München. Hajek zeigte informelle gestisch-expressive Bronze-Plastiken. Ab den 1960er Jahren entstanden überwiegend geometrische Abstraktionen, die für das Gesamtwerk des Künstlers charakteristisch wurden. 1964 zeigte Otto Herbert Hajek eine vielbeachtete Einzelausstellung im Essener Folkwang Museum.

Von 1965 bis 1967 entstand nach seinen Plänen der Bau der Mensa der Universität Sarbrücken. 1967 stellte Hajek seine Werke im "Goethe-House" in New York und 1968 in der "Weden Gallery" in Boston aus. Zu einem seiner populärsten Arbeiten avancierte das 1969 gestaltete "Platzmal" auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart. Umgesetzt wurden farbige Werke in begehbar gestalteten Plastiken. International entwarf Otto Herbert Hajek sogenannte "Stadtraumfarbwege" und "Stadtraumikonographien". Ebenso war der Künstler in den folgenden Jahren auf der "documenta" I., II. und III. in Kassel zu sehen. Regelmäßig wurde er durch die "Galerie Apfelbaum" in Karlsruhe vertreten. Von 1972 bis 1979 war Hajek Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes. 1980 wurde Otto Herbert Hajek bis 1992 als Professor an die Kunstakademie nach Karlsruhe berufen. Von 1992 bis 1993 entwarf er eine zentrale Platzgestaltung in Ankara. Ziel war die humane Gestaltung einer Neubausiedlung.

Otto Herber Hajek, der sich 1954 in Stuttgart niedergelassen hatte, definierte sich selbst nach eigener Wortschöpfung als "Stadtraumikonograph". Durch seine Gestaltungssprache wurde Prof. Hajek Vollender des künstlerischen Minimalismus der 1960er und 1970er Jahre, dem er ebenso zu seiner Entstehung verholfen hatte. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen: "Darlegung zur Naturbetrachtung. Über die Voraussetzungen, daß Kunst entstehen kann" 1982, "Die Durchdringung des Lebens mit Kunst" 1987, "Stuttgart. Lebensraum Stadt - und Kunst" 1988, "Otto Herbert Hajek. Arbeiten in und für Kirchen" 1997 und "Zeichen setzen, Zeichen für Menschen" aus dem Jahr 2003.

Otto Herbert Hajek starb im Jahr 2005 in Stuttgart.

NameOtto Herbert Hajek

Geboren am27.06.1927

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKaltenbach (CSR).

Verstorben am29.04.2005

TodesortStuttgart (D).

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