Biografie

Nicolas Kiefer

Der Tennisspieler gehörte zu den erfolgreichsten deutschen Tennisprofis. Er spielte seit seinem achten Lebensjahr Tennis. Als Teenager feierte Nicolas Kiefer seine ersten internationalen Erfolge im Junior-Tennis. Seither vollzog er eine beachtliche Karriere zu einem der weltweit bedeutendsten Vertreter des professionellen Tennissports. 2004 gewann er im Doppel an der Seite von Rainer Schüttler bei den Olympischen Spielen in Athen die Silbermedaille. Weiter konnte Nicolas Kiefer sechs Turniere auf der ATP-Tour gewinnen; 12 Mal erreichte er das Finale. Ende des Jahres 2010 erklärte Nicolas Kiefer seinen Rücktritt vom Profi-Sport...
Nicolas Kiefer wurde am 5. Juli 1977 in Holzminden als Sohn von Wolfgang und Nicole Kiefer geboren.

Noch während der Schule, die er mit dem Abitur abschloss, wandte sich Kiefer dem Tennissport zu. Im Alter von 8 Jahren begann er Tennis zu spielen. Als Teenager gewann Kiefer 1993 den Titel des Deutschen Jugendmeisters. Im selben Jahr wurde er Vize-Hallenmeister und Doppel-Europameister. 1994 wurde Kiefer Deutscher Jugendhallenmeister im Doppel. Er zog in das Finale der ITF-Jugendturniere in Tokio und errang Platz 2 in der ITF-Jugendweltrangliste. Kiefer ging 1995 aus den Australian Open Junior als Sieger hervor. Ebenso gewann er die US Open Junior. 1996 wurde er Deutscher Hallenmeister.

Im Jahr 1997 zog Kiefer in das Finale der Challenger Lübeck Spiele. Beim Challenger Ulm kam er ins Viertelfinale. Außerdem war er Trainingspartner des deutschen Teams für den Davis Cup. Erstmals nahm Kiefer 1997 an den Spielen von Wimbledon teil, wo er ins Viertelfinale einzog. Aus dem GP Mailand ging er im selben Jahr als Qualifikationssieger im Halbfinale hervor. Beim Tenniswettkampf von Toulouse zog Kiefer 1998 ins Halbfinale ein. Bei den Australian Open, den Suisse Open und dem Baseler Wettkampf schaffte er es bis zum Viertelfinale. 1999 zog er in Dubai im Einzel ins Finale ein. In London schaffte er es im Doppel bis zum Viertelfinale. Zum Jahresende 1999 hatte Kiefer den 6. Platz auf der Weltrangliste erreicht.

Im Jahr 2000 ging er aus den Wettkämpfen von Dubai und Hong Kong als Sieger hervor. In Doha und Washington erreichte er das Halbfinale. Bei den Australian Open, den US Open, in Rotterdam und Halle qualifizierte er sich für das Viertelfinale. 2001 nahm Kiefer bei den Wettkämpfen in Moskau am Finale teil. In Doha, Rotterdam und auf Mallorca zog er ins Viertelfinale ein. 2002 schaffte er das Viertelfinale bei den Spielen von Los Angeles und St. Petersburg. In Halle nahm er an der Finalentscheidung teil. Die Jahre 2001 bis 2005 waren insgesamt von stagnierenden Leistungen geprägt. Zwar konnte Kiefer in dieser Zeit noch neun weitere Male das Endspiel eines Turniers erreichen, ein Sieg gelang ihm aber nicht.

Bei den Olympischen Spielen 2004 gewann Kiefer an der Seite von Rainer Schüttler die Silbermedaille im Doppel. Bei den French Open zog sich Kiefer dann eine Handgelenksverletzung zu, die ihn zu einer einjährigen Pause zwang. Bei den Gerry Weber Open 2007 in Halle (Westfalen) gab er sein Comeback. Hier unterlag er Tomas Berdych. Im Juli 2008 erreichte er in Toronto erstmals das Finale eines Turniers der Tennis Masters Series. Im März 2009 erreichte Kiefer jeweils die dritte Runde bei den Masters Turnieren in Indian Wells und Miami. Ende des Jahres 2010 erklärte Nicolas Kiefer seinen Rücktritt vom Profi-Sport.

NameNicolas Kiefer

Geboren am05.07.1977

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortHolzminden (D).