Biografie

Nagisa Oshima

Der japanische Filmregisseur galt auch wegen seines 1976 veröffentlichten Streifens "Im Reich der Sinne" als Enfant Terrible der Branche. Der Film wurde aufgrund extremer Darstellung sexueller Phantasien beschlagnahmt. Nagisa Oshima durchbrach mit diesem Werk seinerzeit Grenzen. Sein Markenzeichen war seine Experimentierfreudigkeit mit unterschiedlichen Filmformen und die inhaltliche Paarung von Sex und Gewalt als großes Lebensthema. Der Filmschaffende galt als Pazifist und drehte auch politisch-kritische Filme, darunter Titel wie "Nacht und Nebel über Japan" (1960), "Tod durch Erhängen" (1968), "Der Junge" (1969), "Die Zeremonie" (1971), "Im Reich der Leidenschaft" (1978), "Max, mon amour" (1985), "Kyoto, My Mother's Place" (1991), "Tabu" (1999). Mit "Max, mon amour" stellte der Regisseur eine außerordentliche Beziehung zwischen einer Diplomatengattin und einem Schimpansen dar. Nagisa Oshima starb 80-jährig am 15. Januar 2013 in Fujisawa.

NameNagisa Oshima

Geboren am31.03.1932

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKyoto