Biografie

Milo Dor

Der österreichische Schriftsteller. Übersetzer und Journalist. Mitglied der Gruppe 47 und Ehrenpräsident des österreichischen PEN-Clubs. Wurde 1942 als Widerstandskämpfer verhaftet und 1943 zur Zwangsarbeit nach Wien verschickt. Sein autobiografischer Roman "Tote auf Urlaub" (1952) machte ihn bekannt. Weitere Werke u.a.: "Nichts als Erinnerung" (1959), "Die weiße Stadt" (1969), "Alle meine Brüder" (1978), "Der letzte Sonntag" (1982), "Auf dem falschen Dampfer" (1988), "Der Mann, der fliegen konnte" (1990), "Schriftsteller und Potentaten" (1991), "Leb wohl, Jugoslawien" (1993), "Wien, Juli 1999" (1997), "Grenzüberschreitungen" (2003). 1989 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis, 1990 mit dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels, 1998 mit dem Andreas-Gryphius-Preis und 2004 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien ausgezeichnet.

NameMilo Dor

Geboren am07.03.1923

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortBudapest

Verstorben am05.12.2005

TodesortWien