Biografie

Michael Faraday

NameMichael Faraday

Geboren am22.09.1791

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortNewington Butts (GB).

Verstorben am25.08.1867

TodesortHampton Court (GB).

Michael Faraday

Der gelernte Buchbinder ohne Schulausbildung entwickelte sich autodidaktisch zu einem der angesehensten Naturwissenschaftler seiner Zeit. Mit seinen Experimenten zum Beweis von elektromagnetischer Induktion legte Michael Faraday den Grundstein für die Entwicklung von Generatoren, Dynamos und Elektromotoren. Noch zu Lebzeiten wurde Michael Faraday mit den renommiertesten Preisen bedacht und mit insgesamt 92 Ehrenmitgliedschaften wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien geehrt...
Michael Faraday wurde am 22. September 1791 als Sohn des Schmieds James Faraday und dessen Frau Margaret Hastwell in Newington Butts bei London geboren.

Faraday erhielt keine Schulbildung sondern arbeitete bereits im Kindesalter als Laufbursche für einen Buchbinder namens Riebau. 1804, im Alter von 13 Jahren, absolvierte er seine Ausbildung zum Buchbinder. Durch seine Arbeit an diversen Büchern wurde sein Interesse an wissenschaftlichen Themen geweckt. 1812 besuchte Faraday Vorlesungen des Chemikers Humphry Davy an der "Royal Institution" in London. Faraday machte sich Notizen und schrieb seine eigenen Gedanken zu den Themen nieder. Die wiederum präsentierte er Davy und bat ihn um eine Anstellung.

Davy machte ihn zu seinem Gehilfen und nahm Faraday mit nach Europa, was zur Zeit der Napoleonischen Kriege einer besonderen Zustimmung bedarf, die Napoleon jedoch erteilte. Die 18monatige Reise führte den jungen Physiker nach Frankreich, Italien, Belgien und die Schweiz und ermöglichte ihm die Bekanntschaft zu einigen bedeutenden Wissenschaftlern, die maßgeblichen Anteil an seiner weiteren Bildung hatten. Auf dieser Reise machten Davy und Faraday die Entdeckung von Jod, welches sie durch verbrannten Seetang gewonnen. Nach der Rückkehr nach London im Jahr 1815 genoss Faraday die Beförderung zum Assistenten und die damit einhergehende Ausweitung seines Arbeitsgebietes.

Als Davys Vertretung kümmerte er sich um die Vorträge der Gastdozenten der "Royal Institution" und bereitete die Demonstrationsversuche vor. Im Jahr darauf, 1816, veröffentlichte Faraday seine erste wissenschaftliche Arbeit über die chemische Analyse von Ätzkalk. Außerdem half er weiterhin Davy bei seinen Experimenten und Erfindungen. 1821 veröffentlichte Faraday seine Arbeitsergebnisse über "elektromagnetische Rotation". Er schuf die Grundlage für die Theorie des elektromagnetischen Feldes, indem er die Induktionserscheinung mit Hilfe den Raum durchziehender Kraftlinien erklärte. Strom entsteht danach nur dann in einer Spule, wenn sich magnetische Kraftlinien in einem bewegten Magnetfeld schneiden.

Faraday konstruierte eine Vorrichtung, bei der ein elektrischer Leiter um einen festen Magneten rotierte und im Gegenexperiment ein beweglicher Magnet um einen festen Leiter. Faraday hatte somit den ersten, wenn auch sehr einfachen, Elektromotor konstruiert. Sein Besterben bestand nun darin, den Umkehreffekt zu beweisen, also die elektrische Wirkung des Magneten. Im Jahr 1824 wurde als Mitglied der Royal Society anerkannt und 1825 als Nachfolger von Davy zum Direktor des Laboratoriums der "Royal Institution" ernannt. 1831 gelang ihm schließlich der Beweis des Effekts der elektromagnetischen Induktion, der heute als Transformator bekannt ist. Er erklärte seine Versuchsergebnisse mit Hilfe von magnetischen Kraftlinien, da er über keine mathematischen Kenntnisse verfügte.

Die Richtung des Induktionsstromes wurde demnach durch den Schnittpunkt des Drahtes mit den von Nord nach Süd verlaufenden Kraftlinien bestimmt. Durch die anfangs nur als Hilfsmittel zur Veranschaulichung herangezogenen Kraftlinien, prägte Faraday den Begriff des magnetischen und elektrischen Kraftfeldes. Faraday fand durch seine Experimente das Urmodell des Generators und legte den Grundstein für den Dynamo und den Elektromotor. Zu seinen weiteren Errungenschaften gehört die Verflüssigung von Chlorgas unter Druck und die Entdeckung von Benzol. Noch zu Lebzeiten wurde Michael Faraday mit den renommiertesten Preisen bedacht und mit insgesamt 92 Ehrenmitgliedschaften wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien geehrt.

Michael Faraday starb am 25. August 1867 in Hampton Court bei London.


Erfinder, Entdecker, Erleuchtete

NameMichael Faraday

Geboren am22.09.1791

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortNewington Butts (GB).

Verstorben am25.08.1867

TodesortHampton Court (GB).

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