Biografie

Max Slevogt

NameMax Slevogt

Geboren am08.10.1868

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortLandshut (D).

Verstorben am20.09.1932

TodesortLeinsweiler-Neukastel/Pfalz (D).

Max Slevogt

Der Grafiker und Maler gehört zu den Hauptvertretern des deutschen Impressionismus. Er entwickelte sich in seinen frühen Bildern von einem dramatischen Realismus und fand Mitte der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts in die Nähe der modernen französischen Pleinairmalerei. Max Slevogt gehörte zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann zu den letzten Vertretern der Freilichtmalerei (Pleinairmalerei), der Malerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur. Mit dem Werktitel "Das Champagnerlied" aus dem Jahr 1902 gelang ihm sein erstes impressionistisches Hauptwerk. Slevogt war Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler...
Max Slevogt wurde als Sohn des Hauptmanns Friedrich Ritter von Slevogt am 8. Oktober 1868 in Landshut geboren.

Nach dem Tod seines Vaters, des bayerischen Hauptmannes Friedrich von Slevogt, im Jahr 1870 zog er mit seiner Mutter Caroline von Slevogt geb. Lucas, die aus Saarbrücken stammte, nach Würzburg. Dort verbrachte er von 1874 bis 1884 seine Schulzeit. Darauf begann Slevogt 1885 an der Münchner Kunstakademie zu studieren. Vier Jahre später befand er sich in Paris, wo er die Académie Julian besuchte. Danach hielt er sich als freier Künstler in München auf. 1890 unternimmt er mit seinem Malerfreund Robert Breyer eine Studienreise nach Italien und Niederlande. Danach lässt er sich in München als freier Künstler nieder.

Im Jahr 1897 wurde er Mitarbeiter der dortigen Zeitschriften "Jugend" und "Simplicissimus", für die er phantastische Werke und politische Karikaturen anfertigte. Im Jahr darauf hatte er seine erste Einzelausstellung in Wien. Max Slevogt heiratete 1898 Antonie Finkler. Ein Jahr später wollte er sich mit seinem Werk "Danaë" an der Ausstellung der Münchner Secession beteiligen. Hier wurden sein Gemälde als anstößig empfunden und wieder abgehängt. Dagegen feierte sein Werk "Der verlorene Sohn", das als Triptychon angelegt ist, auf der Ausstellung der Berliner Secession große Anerkennung.

Slevogt reiste 1900 nach Paris. Dort nahm er mit einem Werk an der Weltausstellung im Deutschen Pavillon teil. Im Jahr darauf wurde er auf Intervention des bayerischen Prinzregenten Luitpold Professor. Zusammen mit dem Maler und Grafiker Lovis Corinth zog er 1901 nach Berlin und trat der Berliner Secession bei. 1907 und 1908 wurden seine Kinder Nina und Wolfgang geboren. Für die von Max Reinhard inszenierten Kammerspiele am Deutschen Theater fertigte Slevogt Bühnenbilder und Kostüme an. In der Zeit von 1908 bis 1910 realisierte er Landschafts- und Zeremonienbilder sowie Porträts als Auftragsarbeiten, die ihm Prinzregent Luitpold erteilte.

Im Jahr 1914 unternahm Max Slevogt eine Reise nach Ägypten. Während dieser Zeit schuf er insgesamt 21 Gemälde sowie Zeichnungen und Aquarelle. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er "Kriegsmaler" an der Westfront. In seinen visionären Werken verarbeitete er seine Eindrücke und Erlebnisse aus dieser Zeit. Slevogt wurde in die königliche Akademie der Künste in Berlin aufgenommen. Ab dem Jahr 1917 stand er einem Meisteratelier für Malerei an der Akademie der Künste in Berlin vor und lehrte dort. Slevogt entwarf 1924 Bühnenbilder für Mozarts "Don Giovanni" an der Staatsoper Dresden. In dieser Zeit begann er mit den Illustrationen zu Goethes "Faust" und mit der Ausmalung des Musiksaals im Pfälzer Schloss Neukastel.

In den beiden Jahren 1931/32 fertigte Max Slevogt das religiös motivierte Wandbild "Golgatha" in der Friedenskirche in Ludwigshafen an. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Bombenangriffe zerstört. Slevogt realisierte unter anderem Stillleben, Landschaften sowie Wandmalerei, Tafelbilder und verschiedene druckgrafische Techniken. Seine aus dem Gebiet der optisch erfahrbaren Wirklichkeit stammenden Motive wirkten im Ausdrucksstil progressiv und anregend gegenüber der akademischen Malerei. Vor allen Dingen seine Buchillustrationen und andere grafische Werke erlangte Bedeutung.

Max Slevogt starb am 20. September 1932 in Leinsweiler-Neukastel/Pfalz.

NameMax Slevogt

Geboren am08.10.1868

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortLandshut (D).

Verstorben am20.09.1932

TodesortLeinsweiler-Neukastel/Pfalz (D).

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