Biografie

Louis Armstrong

Die US-amerikanische Legende war Jazzmusiker, Trompeter, Sänger, Komponist, Bandleader und Filmschauspieler. Durch sein virtuoses Spiel und seine unverwechselbare Stimme gilt er bis heute als populärster Jazzmusiker aller Zeiten. In den 1920er Jahren setzte er durch seine Technik neue Maßstäbe für die folgenden Generationen von Jazztrompetern. Er erhielt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, weiter wurde der zweitgrößte Tenniscourt in Flushing Meadows nach ihm benannt, wie auch der Louis Armstrong Park in New Orleans. Zu seinen populärsten Hits zählen "Ain't Misbehavin", "Blueberry Hill" und "What A Wonderful World"...
Louis Daniel Armstrong wurde am 4. August 1901 in New Orleans, Louisiana, USA, geboren und wuchs bei seiner Großmutter in armen Verhältnissen auf.

Nachdem Armstrong in der Silvesternacht 1912/1913 mit einem Revolver in die Luft geschossen hatte, wurde er verhaftet und in ein Erziehungsheim eingeliefert. Er lernte in dem strengen Heim Kornett zu spielen, eine in New Orleans populäre Sonderform der Trompete. Nachdem Louis aus dem Heim entlassen worden war, hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und tingelte durch Bars und Bordelle, wo sich langsam der Jazz entwickelte. Armstrong befreundete sich mit dem Kornettisten King Oliver, den er bei seinen Auftritten begleitete und als sein Vorbild ansah. 1917 trat Armstrong an die Stelle von Oliver in der "Kid Ory's Band".

In den folgenden Jahren war Armstrong in Showbands auf Mississippi-Dampfern unterwegs und spielte in Unterhaltungsorchestern. In dieser Zeit bekam er viele Spitznamen, unter anderem "Satchelmouth", was eine Anspielung auf seine dicken Lippen war. Der Name wurde zu "Satchmo" verkürzt, was sein dauerhafter Beiname blieb. Gemeinsam mit King Oliver ging Armstrong nach Chicago und wurde Mitglied dessen "Creole Jazz Band". 1923 entstanden erste Aufnahmen, so auch der "Chimes Blues". Im Februar 1924 heiratete er die Pianistin Lilian Hardin, von der er sich aber 1938, nach sechs getrennten Jahren, wieder scheiden ließ, und spielte mit ihr bei den "Dreamland Syncopators".

Danach rief Armstrong seine bekannteste Band ins Leben, die "Hot Five". Armstrong spielte 1929 in New York am Broadway in der schwarzen Revue "Hot Chocolates". "Ain't Misbehavin" entstand und wurde Armstrongs erster Hit, der ihn zum Star machte und ihm Auftritte unter anderem im "New Cotton Club" in Los Angeles verschaffte. Nachdem Armstrong sich sein eigenes Orchester zugelegt hatte, tourte er jahrelang durch die USA und kam auch zum Film. Er spielte in Filmen wie "Pennies From Heaven" mit Bing Crosby, "Every Day's a Holiday", "Going Places", "Pillow to Post", "The Glenn Miller Story", "Die oberen Zehntausend" mit Grace Kelly und "Paris Blues".

Im Jahr 1938 heiratete Armstrong seine langjährige Freundin Alpha Smith, bereits 1942 ehelichte er Lucille Wilson. Als Mitte der 1940er Jahre der "Bebop" die Musik bestimmte, blieb Armstrong trotzdem der König des "Swing" und brachte 1949 mit "Blueberry Hill" sogar einen Hit in die amerikanischen Charts. Trotz eines schweren Herzleidens und einem Zusammenbruch in Jahr 1959 arbeitete Armstrong weiter und tourte durch die ganze Welt. Immer wieder gelang ihm mit Hits wie "Hello Dolly" und "What A Wonderful World" die Rückkehr in die Charts. 1968 musste Armstrong erneut wegen einer Herzschwäche behandelt werden, erholte sich aber und ging wieder auf die Bühne.

Louis Armstrong starb am 6. Juli 1971 in New York.

NameLouis Armstrong

Geboren am04.08.1901

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortNew Orleans, LA. (USA).

Verstorben am06.07.1971

TodesortNew York City (USA)