Biografie

Bob Hope

NameLeslie Townes Hope

AliasBob Hope

Geboren am29.05.1903

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortEltham (GB).

Verstorben am27.07.2003

TodesortLos Angeles (USA).

Bob Hope

Der US-amerikanische Schauspieler und Entertainer avancierte in den 1940er Jahren zu einem der populärsten Komiker des Filmgeschäfts. Seinen internationalen Durchbruch feierte Bob Hope nach seinen Erfolgen am Broadway mit der Hollywood-Komödie "Road to Singapore" (1940). Seine Paraderolle war die des einfältigen Feiglings, dem es nicht gelang, ein romantischer Held zu werden. Hope überzeugte durch einen trockenen Humor voller versteckter Anspielungen. Ebenso verkörperte er gutmütige, witzige Charaktere, die bei dem Versuch scheitern, die Rolle des jugendlichen Liebhabers zu übernehmen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen weiter "The Cat and the Canary", "Road to Rio", "Sein Engel mit den zwei Pistolen" und "So eine Affäre"...
Leslie Townes Hope wurde am 29. Mai 1903 in Eltham geboren.

Er emigrierte mit seinen Eltern im Jahr 1907 in die USA. Hier wuchs er in Cleveland (Ohio) auf, wo er im Alter von zehn Jahren einen Wettbewerb als Charlie Chaplin-Imitator gewann und die Fairmond High School besuchte. Nachdem er zunächst seinen Lebensunterhalt als Zeitungsjunge, Barmixer und kurzzeitig auch als Boxer verdient hatte, sammelte er beim Vaudeville und beim Fatty Arbuckles Tourneetheater erste Erfahrungen als Komiker. 1920 erheilt Hope die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Hope gab im Jahr 1927 in "The Sidewalks of New York" sein Debüt am Broadway, wo er 1933 auch in dem Musical "Roberta" erfolgreich war. Zwischen 1928 und 1932 arbeitete er als Alleinunterhalter in Nachtclubs und kleineren Theatern, und erhielt Ende 1932 die Hauptrolle in der musikalischen Komödie "Ballyhoo" am Broadway.

Bob Hope war erstmals 1935 im Radio zu hören, von 1939 bis 1948 hatte er eine eigene Sendung mit dem Titel "The Bob Hope Pepsodent Show" bei einer der großen Sendeanstalten. 1938 folgte unter der Regie von Mitchell Leisen sein Debüt auf der Filmleinwand, "The Big Broadcast of 1938", der erste von circa 60 Spielfilmen. Finanziell sehr erfolgreich wurde "The Cat and the Canary" (1939 "Die Katze und der Kanarienvogel"), ebenso wie die Reihe der "Road-Filme": "Road to Singapore" (1940 "Der Weg nach Singapur"), "Road to Zanzibar" (1941 "Der Weg nach Sansibar"), "Road to Utopia" (1945 "Der Weg nach Utopia"), "Road to Rio" (1947 "Der Weg nach Rio") und "Road to Bali" (1955 "Der Weg nach Bali"), in denen er neben Bing Crosby und Dorothy Lamour auftrat.

Die größte Popularität erreichte Hope in den vierziger Jahren; Höhepunkt dieser Phase seiner Karriere war die Westernparodie "The Paleface" (1948 "Sein Engel mit den zwei Pistolen"), in der Jane Russell als seine Partnerin agierte. Hope überzeugte durch einen trockenen Humor voller versteckter Anspielungen. Er verkörperte in der Regel gutmütige, witzige Charaktere, die bei dem Versuch scheitern, die Rolle des jugendlichen Liebhabers zu übernehmen. Ab Mitte der fünfziger Jahre erreichten seine Filmarbeiten nicht mehr die Qualität früherer Jahre, und Hope wandte sich als Showmaster dem Fernsehen zu. Bekanntere Spielfilme aus der späteren Periode seiner Laufbahn sind u. a. "The Facts of Life" (1960 "So eine Affäre") und "Cancel My Reservation" (1972). Patriotischen Einsatz zeigte er als Alleinunterhalter bei der US-Army während des 2. Weltkrieges, des Koreakrieges, des Vietnamkrieges und des Golfkrieges. Für diese und andere Aktivitäten wurde Bob Hope fünfmal mit einem Spezial-"Oscar" ausgezeichnet (1940, 1944, 1952, 1959 und 1965).

In den Jahren 1941, 1983 und 1991 trat er als Truppenbetreuer und Unterhalter vor US-amerikanischen Marines auf, während der Kriege in Vietnam, Beirut und Irak. Er verfasste auch eine ganze Reihe humorvoller Bücher über seine Laufbahn und seine Reisen: "They Got Me Covered" (1941), "I Never Left Home" (1944), "So This Is Peace" (1946), "Have Tux, Will Travel" (1954), "I Owe Russia $1200" (1963), "Five Women I Love: Bob Hope's Vietnam Story" (1966), "The Last Christmas Show" (1974), "The Road to Hollywood: My 40 Year Love Affair with the Movies" (1977), "Confessions of a Hooker: My Lifelong Love Affair with Golf" (1985) und "Don't Shoot, It's Only Me" (1990). 

Seine private Leidenschaft fand er im Golfen. Partien spielte er mit den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und George Bush. 1983 wurde er für seine Verdienste um den Golfsport in die World Golf Hall of Fame aufgenommen. Auf dem Hollywood Walk of Fame wurde er gleich mit vier Sternen geehrt, in den Kategorien Film, Fernsehen, Radio und Theater. Weiter wurde nach ihm der Verkehrsflughafen von Burbank, nördlich von Los Angeles, benannt. Insgesamt erhielt er mehr als 1500 Auszeichnungen, darunter fünf Ehren-Oscars.

Bob Hope starb am 27. Juli 2003 im Alter von 100 Jahren an einer Lungenentzündung in Los Angeles.
1938: The Big Broadcast of 1938
1938: College Swing
1938: Give Me a Sailor
1938: Thanks for the Memory
1939: Never Say Die
1939: Rhythm Romance
1939: Some Like It Hot
1939: Erbschaft um Mitternacht (The Cat and the Canary)
1940: Der Weg nach Singapur (Road to Singapore)
1940: The Ghostbreakers
1941: Der Weg nach Sansibar (Road to Zanzibar)
1941: Caught in the Draft
1941: Nothing But the Truth
1941: Louisiana Purchase
1942: Geliebte Spionin (My Favorite Blonde)
1942: Der Weg nach Marokko (Road to Morocco)
1942: Star Spangled Rhythm
1943: Combat America (Dokumentation)
1943: They Got Me Covered
1943: Let's Face It
1944: Das Korsarenschiff (The Princess and the Pirate)
1945: The Story of G.I. Joe (Stimme)
1946: Der Weg nach Utopia (Road to Utopia)
1946: Mit Pinsel und Degen (Monsieur Beaucaire)
1947: Detektiv mit kleinen Fehlern (My Favorite Brunette)
1947: Mädchen für Hollywood (Variety Girl)
1947: Where There's Life
1947: Der Weg nach Rio (Road to Rio)
1948: Sein Engel mit den zwei Pistolen (The Paleface)
1949: Der Besiegte Geizhals (Sorrowful Jones)
1949: Der Große Liebhaber (The Great Lover)
1950: Der Graf von Mexiko (Fancy Pants)
1951: The Lemon Drop Kid
1951: Spione, Liebe und die Feuerwehr (My Favorite Spy)
1952: Die größte Schau der Welt (The Greatest Show on Earth)
1952: Bleichgesicht Junior (Son of Paleface)
1952: Der Weg nach Bali (Road to Bali)
1953: Eintritt verboten (Off Limits)
1953: Starr vor Angst (Scared Stiff)
1953: Here Come the Girls
1954: Der Schürzenjäger von Venedig (Casanova's Big Night)
1955: Komödiantenkinder (The Seven Little Foys)
1956: Ich heirate meine Frau (That Certain Feeling)
1956: Der Eiserne Unterrock (The Iron Petticoat)
1957: Beau James
1958: Falsches Geld und echte Kurven (Paris Holiday)
1959: Ein Schuss und 50 Tote (Alias Jesse James)
1959: Die Fünf Pennies (The Five Pennies)
1960: The Facts of Li
1961: Junggeselle im Paradies (Bachelor in Paradise)
1962: The Road to Hongkong
1963: Critic's Choice
1963: Bob auf Safari (Call Me Bwana)
1964: Staatsaffären (A Global Affair)
1965: I'll Take Sweden
1965: ... denn keiner ist ohne Schuld (The Oscar)
1966: Völlig falsch verbunden (Boy, Did I Get a Wrong Number!)
1966: Finger weg von meiner Frau (Not with My Wife, You Don't!)
1967: Acht gehen türmen (Eight on the Lam)
1968: Wo bitte gibt's Bier an der Front?
1969: Missgeschick und Eheglück (How to Commit Marriage)
1972: Die Ferien des Mr. Bartlett (Cancel My Reservation)
1979: Muppet Movie (The Muppet Movie) (Stimme)
1985: Spione wie wir (Spies Like Us)
1994: A Century of Cinema (Dokumentation)
1994: That Little Monster (Kurzfilm)
1997: Off the Menu: The Last Days of Chasen's (Dokumentation)

NameLeslie Townes Hope

AliasBob Hope

Geboren am29.05.1903

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortEltham (GB).

Verstorben am27.07.2003

TodesortLos Angeles (USA).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html