Biografie

Karl Liebknecht

NameKarl Liebknecht

Geboren am13.08.1871

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortLeipzig (D).

Verstorben am15.01.1919

TodesortBerlin (D).

Karl Liebknecht

Der deutsche Politiker, Sohn von Wilhelm Liebknecht, zählte bis 1917 mit Rosa Luxemburg zum Führer des äußersten Linken antimilitaristischen Flügels der SPD. Er betrachtete den Massenstreik als politisches Kampfmittel und propagierte bereits in seinen frühen Schriften den engen Verbund zwischen Kapitalismus und Militarismus. Karl Liebknecht bestimmte seit 1914 die Linie des Spartakusbundes mit. 1918 war er einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands. Nach dem "Januaraufstand" (1919) wurde er zusammen mit Rosa Luxemburg von Freikorbsoldaten ermordet...
Karl Liebknecht wurde am 13. August 1871, als Sohn des Politikers Wilhelm Liebknecht und dessen Frau Nathalie, geborene Reh, in Leipzig geboren.

Nach Abschluss der Schule mit Abitur, studierte Karl Liebknecht Rechtswissenschaften und Nationalökonomie an der Universität Leipzig. 1899 erhielt er in Berlin seine Zulassung als Anwalt und eröffnete mit seinem Bruder Theodor Liebknecht (1870-1948) eine Anwaltskanzlei. 1900 trat er der SPD bei und heiratete am 8. Mai Julia Paradies, mit der er zwei Töchter bekam. 1906 veröffentlichte er seine Schriften "Militarismus und Antimilitarismus". Bereits hier beinhalteten Liebknechts Werke den engen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Militarismus.

Im Jahr 1907 wurde er für seine Ausführungen wegen Hochverrats zu 18 Monaten Festungshaft verurteilt. Noch während Liebknecht in Haft war, wurde er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. Nach seiner Entlassung wurde er weiter von 1907 bis 1910 Mitbegründer und Präsident der sozialistischen Jugendinternationale. 1911 verstarb seine Frau Julia und 1912 wurde Liebknecht Mitglied des Reichstags. Im selben Jahr heiratete er die Kunsthistorikerin Sophie Ryss. Als MDR. zählte er nun zu den äußersten Linken der SPD. Er propagierte den Einsatz des Generalstreiks als Kampfmittel und vertrat eine radikal antimilitaristische Position.

Im Jahr 1914 wurde er, trotz der vorherigen Unterwerfung der Parteispitze, alleiniger und einziger Gegner weiterer Kriegskredite. Als Armierungssoldat wurde Liebknecht in Februar 1915 zum Militärdienst eingezogen. Dennoch wurde er 1915 zum Mitbegründer der Gruppe "Internationale", die als "Spartakusbund" bekannt wurde. Ab 1916 begann Karl Liebknecht mit seiner Mitstreiterin Rosa Luxemburg mit der Herausgabe der von ihnen verfassten "Spartakusbriefe". Für diesen Einsatz an der radikalen Kritik Fraktionsmehrheit, wurde Liebknecht aus der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion ausgeschlossen.

Zum 1. Mai 1916 organisierte Karl Liebknecht eine Friedensdemonstration auf dem Potsdamer Platz in Berlin und wurde dort festgenommen. Am 28 Juni wurde ihm sein Reichstagsmandat abgesprochen und wegen Hochverrats wurde er zu 30 Monaten Zuchthaus verurteilt. Liebknecht zog in die Berufung, wo seine Strafe auf vier Jahre und einen Monat erhöht wurde. Inhaftiert verfasste er zahlreiche Schriften, darunter auch "Studien über die Bewegungsgesetze der gesellschaftlichen Entwicklung". Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, wurde Karl Liebknecht am 23. Oktober 1918 durch die allgemeine Amnestie begnadigt und von seinen Anhängern begeistert empfangen.

Gemeinsam mit Rosa Luxemburg übernahm er die Führung des Spartakusbundes und gab dessen Zentralorgan, die "Rote Fahne", mit heraus. Zwischen dem 30. Dezember 1918 und dem 1. Januar 1919 wurde er Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschland, KPD. Im Anschluss an den Berliner "Januaraufstand" der Spartakisten 1919, wurde Karl Liebknecht, gemeinsam mit Rosa Luxemburg, von Freikorpsoffizieren entführt und im Berliner Hotel Eden stundenlang verhört und gefoltert.

Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von ihren Peinigern am Berliner Landwehr-Kanal ermordet.

NameKarl Liebknecht

Geboren am13.08.1871

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortLeipzig (D).

Verstorben am15.01.1919

TodesortBerlin (D).

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