Biografie

Juan Gris

NameJosé Victoriano González Pérez

AliasJuan Gris

Geboren am23.03.1887

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortMadrid (ES).

Verstorben am11.05.1927

TodesortParis (F).

Juan Gris

Der spanische Maler und Grafiker war ein Hauptrepräsentant des französischen Kubismus. Er entwickelte seinen Stil vom analytischen zum synthetischen Kubismus und malte zunächst monochrom, später betonte er seine Werke wieder farbig. Die Farbwirkung erzielte Juan Gris, mit eigentlichem Namen José Victoriano González Pérez, durch Kontrastierung. Er verfolgte die Intention der bildnerischen Entwicklung seines künstlerischen Gegenstandes. Seine Werke waren Vorbild für das Schaffen des französischen Malers und Kunsttheoretikers Albert Gleizes und des Franzosen Jean Metzinger. Zu seinem weiteren Freundes- und Bekanntenkreis zählte auch die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein. In seinem Alterswerk ging der Maler in seine gegenständliche Phase über...
Juan Gris wurde am 23. März 1887 als José Victoriano González Pérez in Madrid geboren.

Gris besuchte in der Zeit von 1902 bis 1904 die Kunstgewerbeschule Escuela de Artes y Manufacturas in Madrid. Anschließend war er Schüler von José Moreno Carbonero. Nach seiner Ausbildung verließ Gris im Jahr 1906 Madrid und ließ sich in Paris nieder. Dort begegnete er dem spanischen Maler Pablo Picasso, mit dem er sich befreundete. Aus dieser Verbindung entstand eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit sowie auch gemeinsame Arbeitsreisen. Bis zum Jahr 1910 arbeitete er als Illustrator für Zeitschriften und fertigte Zeichnungen im Jugendstil, um sich sein Brot zu verdienen.

Im Jahr 1906 illustrierte er Gedichte von Jose Santos Chocanos. In der französischen Kunstmetropole eröffnete er ein eigenes Atelier. 1908 lernte er den wichtigsten Kunsthändler, Förderer und Theoretiker des zeitgenössischen Kubismus, den Deutschen Daniel-Henry Kahnweiler, kennen, der den spanischen Künstler im Jahr 1912 unter Vertrag nahm. 1914 schloss er mit dem französischen Maler, Bildhauer und Grafiker Henri Matisse, der ab diesem Zeitpunkte seine Bilder klarer gestaltete, Freundschaft. 1917 hatte er Kontakt mit dem französisch-amerikanischen Bildhauer Jacques Lipchitz, durch den Gris mit den dreidimensionalen Arbeiten bekannt wurde. In dieser Zeit entstand sein Werk mit dem Titel "Harlekin".

Im Jahr 1919 hatte Juan Gris seine erste Einzelausstellung in der Galerie von Leonce Rosenberg, auf der er 50 Bilder zeigte. In seiner Stilrichtung konzentrierte sich Juan Gris zunächst auf den analytischen Kubismus, er wurde dabei von seinem Freund Pablo Picasso beeinflusst. Aber auch umgekehrt – Picasso nahm Anregung von Juan Gris auf, so dass Picassos Komposition straffer wurden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand ein Wechsel in seiner Malweise statt, Gris wandte sich dem synthetischen Kubismus zu. Dabei ging er über die Wiedergabe verschiedener Ansichten eines Bildgegenstandes hinaus und entwickelte seine Gestaltung zu einer künstlerischen Organisation.

Der Darstellungsgegenstand sollte sich im synthetischen Kubismus aus der bildnerischen Entwicklung ergeben. Der französische Dichter und Kritiker Guillaume Apollinaire (Wilhelm Apollinaris de Kostrowitzky) bezeichnete Gris als bedeutenden Repräsentanten des Kubismus, der maßgeblich diese Kunstrichtung prägte. Dazu zählten gleichfalls Pablo Picasso, Georges Braque, Fernand Léger, Henri Matisse und André Derain. Juan Gris verfolgte stets eine klare Bildkomposition, die er auch methodisch-logischem Wege zu erreichen suchte. Seine Werke waren Vorbild für das Schaffen des französischen Malers und Kunsttheoretikers Albert Gleizes und des Franzosen Jean Metzinger.

Zu seinem weiteren Freundes- und Bekanntenkreis zählte auch die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein. Noch im Jahr 1912 portraitierte Juan Gris seinen Künstlerfreund Pablo Picasso in monochromen Grau- und Brauntönen. Später gestaltete er seine Werke mit Farbe, wobei Gris die farbige Wirkung durch Kontrastierung erzielte. Ab dem Jahr 1914 trennte er die Bildräumlichkeit noch schärfer vom Bildgegenstand, indem er das kubistische Collage-Verfahren der "papiers collés" anwandte. In den Jahren von 1916 bis 1919 befand sich Juan Gris in seiner architektonischen Phase, in der seine Werke von einem flächig-farbigen Aufbau gekennzeichnet war. Ab dem Jahr 1917 formte der Künstler auch plastische arbeiten.

In den letzten Lebensjahren erkrankte der Künstler schwer. Ab dem Jahr 1925 trat eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes ein.

Juan Gris starb am 11. Mai 1927 an einer Harnvergiftung in Paris.

NameJosé Victoriano González Pérez

AliasJuan Gris

Geboren am23.03.1887

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortMadrid (ES).

Verstorben am11.05.1927

TodesortParis (F).

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