Biografie

Jack London

NameJohn Griffith Chaney

AliasJack London

Geboren am12.01.1876

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortSan Francisco (USA).

Verstorben am22.11.1916

Todesort--

Jack London

Der US-amerikanische Schriftsteller und Journalist zählt zu den wichtigsten amerikanischen Autoren von Abenteuerromanen. Jack London verfasste diese erfolgreichen Werke im naturalistisch-romantischen Stil, die oftmals in Alaska oder im Pazifik spielten. Seine Protagonisten sind Übermenschen, stilisierte Helden, die eindrucksvoll einen gewaltigen Überlebenskampf ringen. London schrieb auch sozialistische Tendenzromane, in denen sein Mitgefühl für die Arbeiter zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus veröffentlichte er Tier- und Kurzgeschichten. Jack London gehört zu den am meisten übersetzten amerikanischen Schriftstellern...
Jack London wurde mit bürgerlichem Namen John Griffith Chaney als uneheliches Kind eines irischen Astrologen am 12. Januar 1876 in San Fransisco geboren.

London verlor bereits in jungen Jahren seinen Vater, der die Familie verließ. Der Sohn verbrachte seine Kinder- und einen Teil seiner Jugendjahre bei seiner Mutter in Oakland. Er nahm den Nachnamen seines Stiefvaters "London" an. Jack London wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er gab frühzeitig die Schule und hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. So war er ab dem Jahr 1891 zunächst in einer Konservenfabrik tätig. Er fuhr als Matrose zur See und schaffte es, bis nach Japan und Sibirien zu kommen. Er durchquerte die USA und wurde im Jahr 1894 als Landstreicher verhaftet. 1895 absolvierte er nachträglich seinen Abschluss auf der High School. Im Jahr darauf besuchte Jack London als Werkstudent die Universität von Berkley.

Zwei Jahre, 1898, später brach er das Studium ab. 1897 beteiligte er sich am berühmten Klondike-Goldrausch in Alaska als Goldsucher. Im Jahr darauf kehrte er ohne Erfolg zurück. Für Jack London stand der Entschluss fest, als hauptberuflicher Schriftsteller seinen Lebensunterhalt zu verdienen. So brachte er im Jahr 1899 seine Kurzgeschichte mit dem Titel "To the Man on Trail" heraus, die zum Erfolg wurde. Im Jahr darauf folgte sein erstes Buch mit dem Titel "Der Sohn des Wolfes" als Sammlung einer Auswahl von Kurzgeschichten. Auch dieses Werk wurde erfolgreich auf dem Markt angenommen. Ebenfalls im Jahr 1900 heiratete er Elizabeth Madern. Doch die Ehe hielt nicht lange.

Nach der Scheidung ging London im Jahr 1905 mit Charmian Kittredge seine zweite Ehe ein. In den beiden Jahren 1903 und 1904 wurden der Roman "Der Seewolf" und die Tiergeschichte "Der Ruf der Wildnis" veröffentlicht. Darin setzt sich London mit dem Leben als gewaltigen Überlebenskampf auseinander. Die zwei Arbeiten offenbaren Jack Londons vielfältige Einflüsse zu seinem literarischen Schaffen. Literarisch fühlte er sich den Werken des englischen Dichters Joseph Rudyard Kipling und des schottischen Dichters Robert Louis Stevenson verpflichtet. Seine ideologischen Anregungen holte er sich in den Werken von Charles Darwin, Friedrich Nietzsche, Karl Marx und des englischen Philosophen Herbert Spencer.

Die Figur des Übermenschen und sein Scheitern kommt in dem naturalistisch-romantischen und auch sozialistisch eingefärbten Abenteuerroman "Der Seewolf" vor. Der Titel ist sein bedeutendster Seeroman über einen rastlosen Kapitän. Dagegen propagiert Jack London 1903 in "Der Ruf der Wildnis" (The Call of the Wild) seine sozialdarwinistischen Vorstellungen vom Überleben in der Natur. Auch darin macht der Autor den Überlebenskampf in der Wildnis zum zentralen Thema. Oftmals verfiel London in den Abenteuerwerken aus der Zivilisationsgemeinschaft in barbarische Naturzuständen, in denen die Gewalt vorherrscht. In rascher Folge edierte der Autor ab dem Jahr 1903 rund 50 Buchtitel. Er avancierte zu einem der meistgelesenen amerikanischen Schriftsteller.

Jack London wurde auch einer der bestbezahlten Verfasser seiner Zeit. Doch er führte auch einen aufwändigen, extravaganten Lebensstil mit der eigenen Farm Sonoma County in Kalifornien, die er im Jahr 1910 erwarb. In dem Roman "The Iron Heel" aus dem Jahr 1907 beschreibt London eine Art faschistische Regierungsform in der Zukunft. In dem im Jahr 1910 erschienenen Titel "Der Lockruf des Goldes" verarbeitete London seine Erfahrungen als Goldsucher in Alaska. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt gleichfalls das Buch "White Fang" aus dem Jahr 1906, das als Tiergeschichte in der Arktis spielt.

Der im Jahr 1913 entstandene Roman "John Barleycorn" (König Alkohol) ist gleichfalls autobiografisch und beschreibt seine eigenen alkoholischen Exzesse.

Jack London starb am 22. November 1916 auf seiner Ranch, vermutlich an Nierenversagen.

NameJohn Griffith Chaney

AliasJack London

Geboren am12.01.1876

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortSan Francisco (USA).

Verstorben am22.11.1916

Todesort--

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