Biografie

Jessica Lange

Die US-amerikanische Schauspielerin wurde in den 1980er Jahren zum vielgeliebten Filmstar. Ihren Durchbruch feierte sie 1976 in "King Kong". Oft war Jessica Lange in Rollen von auffälligen Frauen-Charakteren zu sehen, so als Offiziers-Gattin, Mörderin oder Farmerin, die um ihre Familie kämpfte. Zweimal wurde sie mit einem "Oscar" ausgezeichnet, vier weitere Male war sie nominiert. Zu ihren populärsten Filmen zählen "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (1981), "Tootsie" (1982), "Kap der Angst" (1991), "Don’t Come Knocking" (2005) und "Grey Gardens" (2009)...
Jessica Phyllis Lange wurde am 20. April 1949 als Tochter eines Handelsvertreters in Cloquet, Minnesota, USA, geboren.

Während ihrer Schulzeit zog sie mit ihren Eltern häufig um. So kam es, dass sie 13 verschiedene Schulen besuchte. Sie begann an der Universität von Minnesota Kunst zu studieren, brach aber ab und zog mit Hippies umher. Bald darauf fasste sie den Entschluss, Schauspielerin zu werden. Um dies zu verwirklichen, nahm sie zwei Jahre Schauspielunterricht in Paris und kam danach nach New York, wo sie ihre Ausbildung am Actor's Studio weiterführte. Zu dieser Zeit jobbte sie als Serviererin und Model, um das Studium finanzieren zu können.

Über ihre Arbeit als Model kam sie an ihre erste Filmrolle im 1976er Remake von "King Kong", die sie gleich bekannt machte. Es folgten die Streifen "Hinter dem Rampenlicht" von Bob Fosse und die Komödie "Die Cash-Maschine". 1981 wurde sie durch ihre Rolle als Mörderin in "Wenn der Postmann zweimal klingelt" international berühmt. Zwei Jahre später bekam sie für ihre Darstellung der "Julie Nichols" in "Tootsie" den "Oscar" in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" und konnte ebenfalls 1983 eine zusätzliche Nominierung als "Beste Hauptdarstellerin" für "Frances" verbuchen.

Seit diesem Erfolg zählte Jessica Lange zur ersten Riege der weiblichen Stars in Hollywood. Sie heiratete ihren Kollegen Sam Shepard, mit dem sie zwei Kinder zur Welt brachte. Ein drittes Kind bekam sie von Mikhail Baryshnikow. Für den Rest der 1980er Jahre war Lange nun Dauergast in den Kinos und auf den Nominierungslisten der "Oscar"-Verleihungen. 1984 wurde sie als "Beste Hauptdarstellerin" für "Country" vorgeschlagen, ein Jahr darauf in der gleichen Kategorie für ihre Rolle in "Sweet Dreams". Beide Male ging sie aber leer aus, genau wie 1989, als sie erneut als "Beste Hauptdarstellerin" nominiert war, diesmal für ihre Rolle in "Music Box - Die ganze Wahrheit".

Aber sie konnte die "Oscar"-Auszeichnung als "Beste Hauptdarstellerin" doch noch gewinnen - nämlich 1995. Hier war sie als US-Offiziersgattin in "Operation Blue Sky" zu sehen. Kurios: Der Streifen war zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre alt, er lief aber erst in diesem Jahr in den Kinos. Der Film kam zwar verspätet auf die Leinwand, brachte Jessica Lange aber außerdem noch einen "Golden Globe" ein. 1995 spielte sie in "Die andere Mutter", "Rob Roy" und der TV-Produktion "Endstation Sehnsucht".

"Eisige Stille" (1998), "Titus" (1999) und "Prozac Nation" (2000) folgten. Für ihre Rolle als Hauptdarstellerin in "Grey Gardens" wurde sie mit dem 2009 mit dem Emmy ausgezeichnet.
Filmografie (Auszug):


1976 - King Kong

1979 - Hinter dem Rampenlicht

1980 - Cash Maschine

1981 - Wenn der Postmann zweimal klingelt

1982 - Frances

1982 - Tootsie

1984 - Country

1985 - Sweet Dreams

1986 - Verbrecherische Herzen

1988 - Ein Leben voller Leidenschaft

1988 - Rache ohne Hoffnung

1989 - Music Box - Die ganze Wahrheit

1989 - Verrückte Zeiten

1991 - Kap der Angst

1992 - Night and the City

1994 - Operation Blue Sky

1995 - Rob Roy

1995 - Die andere Mutter

1995 - Endstation Sehnsucht

1997 - Tausend Morgen

1998 - Eisige Stille

1999 - Titus

2000 - Prozac Nation

2004 - Big Fish

2005 - Broken Flowers
Jessica Lange
c/o PMK/HBH
8500 Wilshire Boulevard
Suite 700
Beverly Hills
CA 90211, USA

NameJessica Lange

Geboren am20.04.1949

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortCloquet, Minnesota (USA).