Biografie

Jeff Bridges

Der US-amerikanische Schauspieler entstammt einer Schauspielerfamilie und konnte bereits früh auf große Produktionen zurückblicken. Seinen Durchbruch feierte Jeff Bridges mit "Die letzte Vorstellung" aus dem Jahr 1971. Geehrt wurde er für seine Rolle unter der Regie von Peter Bogdanovich mit einer "Oscar"-Nominierung. Für "Den letzten beißen die Hunde" von 1974 und "Starman" von 1984, wurde Bridges weitere Male für den "Oscar" nominiert. Große Popularität erfuhr er durch seine klare Spielart in zumeist unterhaltenden Themen. Zu seinen erfolgreichsten Produktionen zählen weiter "Die letzte Vorstellung", "Rendezvous mit einer Leiche", "König der Fischer", "Jenseits der Angst" und "The Door in the Floor"...
Jeff Bridges wurde am 4. Dezember 1949 als Sohn des Schauspielers Lloyd Bridges in Los Angeles, im US-Bundesstaat Kalifornien, geboren.

Bridges begann seine Karriere beim Film im Babyalter; mit vier Monaten sah man ihn in dem Streifen "Auf Bewährung freigelassen". Während seiner Schulzeit spielte er mit seinem Bruder Beau schon häufig in Fernsehproduktionen seines Vaters mit. Unter anderem hatte er regelmäßig Auftritte in der erfolgreichen Serie "Abenteuer unter Wasser". Nach der Schule nahm er Schauspielunterricht. Er besuchte die University High School in Los Angeles und kam nach New York, wo er bei Herbert Berghof und Uta Hagen in die Lehre ging. Zurück in Hollywood wurde er im Jahr 1971 zum Shooting-Star, als er für seine Rolle in "Die letzte Vorstellung" seine erste "Oscar"-Nominierung als "Bester Nebendarsteller" erhielt.

Die 1970er Jahre brachten Bridges groß heraus, als er in Filmen wie "Den letzten beißen die Hunde" als Partner von Clint Eastwood zu sehen war. Hierfür bekam er die zweite "Oscar"-Nominierung und er agierte danach in "King Kong" und in "Rendezvous mit einer Leiche". 1980 war Bridges in dem Millionen-Flop von Regisseur Michael Cimino, "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" mit von der Partie. Der Film wurde damals verkannt und gilt inzwischen als Meisterwerk. Bridges arbeitete mit einer ganzen Reihe weiterer berühmter Regisseure zusammen. Für John Carpenters "Starman" stand er vor der Kamera, genauso wie für Francis Ford Coppolas "Tucker", Peter Weirs "Fearless - Jenseits der Angst" und Joel & Ethan Coens "The Big Lebowski".

Für seine Darstellung in "Starman" konnte sich Bridges im Jahr 1984 über seine dritte "Oscar"-Nominierung freuen, wieder war er aber nicht der Gewinner. Eine große Leidenschaft von ihm wurde die Musik. Er schreibt eigene Songs, darunter den Hit "Lost in the Space", der in Peter Yates Film "John und Mary" Verwendung fand. Der Musik frönte Jeff Bridges auch im Erfolgs-Streifen "Die fabelhaften Baker Boys", in dem er als "Jack Baker" an der Seite von Michelle Pfeiffer und seinem Bruder Beau zu bewundern war. Große Erfolge konnte er auch in den 1990ern verbuchen. Filme wie "Texasville", "König der Fischer", "Jenseits der Angst", "Spurlos" und "Liebe hat zwei Gesichter" untermauerten sein Können.

In den folgenden Jahren war Jeff Bridges in den erfolgreichen Produktionen "The Big Lebowski", "Die Muse" und "Rufmord - Jenseits der Moral" vertreten. Zu den neueren Filmprojekten, an denen er als Schauspieler mitarbeitete, gehören das Kino-Drama "Simpatico" aus dem Jahr 2000 oder der Polit-Thriller "Rufmord - Jenseits der Moral". Im Jahr 2001 stand er als "Dr. Mark Powell" in "K-Pax" vor der Kamera. Zu einer seiner beachtetsten Darstellungen wurde seine Rolle in dem Drama "The Door in the Floor" an der Seite von Kim Basinger. Der Film kam im Oktober 2004 in die deutschen Kinos. 2005 stand er für "Tideland" und "The Moguls" vor der Kamera. 2006 folgte der Film "Rebell in Turnschuhen".
Filmografie (Auszug):


1950 - Auf Bewährung freigelassen

1969 - In einer Nacht wie dieser

1970 - The Yin And Yang Of Mr. Go

1971 - Die letzte Vorstellung

1972 - Fat City

1972 - In schlechter Gesellschaft

1973 - Der letzte amerikanische Held

1974 - Den letzten beißen die Hunde

1975 - Rancho Deluxe

1975 - Im Herz des Wilden Westen

1976 - Mr. Universum

1976 - King Kong

1978 - Rendezvous mit einer Leiche

1979 - Philadelphia Clan

1980 - Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel

1981 - Cutters Way - Keine Gnade

1982 - Liebesgrüße aus dem Jenseits

1982 - Tron

1984 - Starman

1984 - Gegen jede Chance

1985 - Das Messer

1986 - Der Morgen danach

1986 - 8 Millionen Wege zu sterben

1987 - Nadine - Eine kugelsichere Liebe

1988 - Tucker

1989 - Zweites Glück

1989 - Die fabelhaften Baker Boys

1991 - Texasville

1991 - König der Fischer

1992 - American Heart- Die zweite Chance

1993 - Fearless - Jenseits der Angst

1993 - Spurlos

1994 - Explosiv - Blown Away

1995 - Wild Bill

1996 - White Squall

1996 - Liebe hat zwei Gesichter

1998 - The Big Lebowski

1999 - Arlington Road

1999 - Die Muse

2000 - Simpatico

2000 - Rufmord - Jenseits der Moral

2001 - X-Pax

2004 - The Door in the Floor

2006 - Rebell in Turnschuhen
Jeff Bridges
c/o United Talent Agency
9560 Wilshire Boulevard
Suite 500
Beverly Hills
California 90212
USA

NameJeff Bridges

Geboren am04.12.1949

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortLos Angeles (USA).