Biografie

Jean Cocteau

NameJean Cocteau

Geboren am05.07.1889

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortMaison-Laffitte (bei Paris, F).

Verstorben am11.10.1963

TodesortForêt (F)..la.Milly

Jean Cocteau

Der französische Schriftsteller war ein führender Vertreter des Surrealismus. Jean Cocteau stand von frühester Jugend an in Kontakt zur französischen Kunst- und Musikwelt. Seit dem Vorabend des Ersten Weltkriegs bis ins Nachkriegsfrankreich hinein trug Jean Cocteau zur Entwicklung der französischen Kultur bei. Dabei brachte er auf den Gebieten der Literatur, des Theaters, der Malerei und des Films eine pessimistische Weltsicht zum Ausdruck, die bis heute berührt...
Jean Cocteau wurde am 5. Juli 1889 in Maison-Laffitte bei Paris als Sohn eines Geschäftsmannes geboren.

Unter dem Einfluss seiner musisch orientierten Mutter wuchs Cocteau in engem Kontakt zur Kunst und Musik auf. Nach dem Tod des Vaters wechselte die Familie 1899 nach Paris, wo der Teenager die Literatursalons der Hauptstadt zu frequentieren begann. Cocteau pflegte Kontakte zu herausragenden Vertretern der Literatur, Kunstmalerei und Musik. Mit Pablo Picasso schuf er 1917 das experimentelle Ballet "Parade". Für Igor Strawinskys Oratorium "Oedipus Rex" schuf er das Libretto.

Im Jahr 1919 veröffentlichte Cocteau seinen Gedichteband "Le Cap de Bonne-Espérance". Im selben Jahr lernte er den Schriftsteller Raymond Radiguet kennen, der nicht nur seine große Liebe, sondern auch sein geistiger Mentor wurde. Unter Radiguets Einfluss entstand Cocteaus Hauptroman "Thomas l'imposteur" (1923). Als sein Lebensgefährte im Dezember 1923 verstarb, fiel Cocteau in eine tiefe Depression, die er mit Opium zu bekämpfen begann, von der er sich aber nie wieder ganz erholte. Trotz seiner Opiumabhängigkeit entwickelte sich Cocteau zu einem anerkannten Schriftsteller.

Im Jahr 1927 legte er das Buch für den Einakter "Orphée" vor, das klassische Themen in moderne Fragestellungen übertrug. Eine pessimistische Weltsicht vertrat Cocteau auch in seiner modernen Adaptation des Ödipus-Mythos, die er mit "La Machine infernale" (1934) vorlegte. Großes Aufsehen erregte er auch mit der Ausweglosigkeit, die in dem großen Roman "Les Enfants terribles" (1929) durchscheint. Cocteau war auch im Filmbereich tätig. 1932 drehte er den Kunstfilm "Le Sang d'un poète". Die Themen von Entfremdung und Einsamkeit bearbeitete er in seinem Film "La Belle et la bête" (1946).

Im Jahr 1947 erschien mit dem Erzählband "La Difficulté d'être" das literarische Meisterwerk Cocteaus, das sich am Stil des Schriftstellers Michel de Montaigne orientierte. Cocteau wurde 1955 in die Französische und Belgische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Jean Cocteau starb am 11. Oktober 1963 in Milly-la-Forêt.

NameJean Cocteau

Geboren am05.07.1889

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortMaison-Laffitte (bei Paris, F).

Verstorben am11.10.1963

TodesortForêt (F)..la.Milly

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