Biografie

Ida Kerkovius

NameIda Kerkovius

Geboren am31.08.1879

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortRoga (LV).

Verstorben am07.06.1970

TodesortStuttgart (D).

Ida Kerkovius

Die deutsche Malerin und Bildteppichweberin zählte zum Kreis der avantgardistischen Künstler in Stuttgart. Sie malte Landschaften, Figuren und Blumenstillleben. Ihre Bildmotive realisierte Ida Kerkovius in einem kubistischen Stil, der von einer expressiven Farbgebung geprägt war. Sie war Schülerin des deutschen Malers und Kunsthistorikers Adolf Hoelzel sowie von Paul Klee und Wassily Kandinsky am Bauhaus. Im Jahr der Machtübernahme, 1933, durch die Nationalsozialisten wurden Ida Kerkovius und ihre Werke als "entartet" diffamiert. Besonders nach dem Krieg wurde sie mit ihren Werken einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Sie erwarb sich den Ruf als eine bedeutende Repräsentantin der deutschen Klassischen Moderne...
Ida Kerkovius wurde am 31. August 1879 in Riga in Lettland geboren.

Kerkovius verbrachte ihre Kinder- und Jugendjahre im Baltikum. Sie besuchte eine Privatschule in Riga. Nach Abschluss der Hochschule siedelte sie nach Deutschland über. Dort ließ sie sich in Berlin nieder. Fasziniert von der Ausstellung einer Hölzel-Schülerin fasst sie im Jahre 1902 den Entschluss, ihr Studium in Dachau bei München fortzusetzen, wo der deutschen Malers und Kunsthistorikers Adolf Hölzel eine private Malschule gegründet hatte. 1908 zog sie nach Stuttgart und studierte an der dortigen Kunstakademie. Nun wurde sie Meisterschülerin Adolf Hoelzel, später schloss sie sich seinem Kreis an, zu dem Repräsentanten der Stuttgarter Moderne wie zum Beispiel Oskar Schlemmer, Max Ackermann, Richard Adolf Fleischmann oder Willi Baumeister zählten.

Im Jahr 1920 ging sie an das Staatliche Bauhaus in Weimar. Sie lernte dort den Schweizer Maler und bedeutenden Kunsthistoriker Johannes Itten kennen. Ida Kerkovius wurde am Bauhaus Schülerin von Paul Klee und Wassily Kandinsky. 1923 endete ihre Bauhaushaus-Zeit. Im Jahr der Machtübernahme, 1933, durch die Nationalsozialisten wurden Ida Kerkovius und ihre Werke als "entartet" diffamiert. Die Künstlerin wurde mit einem Ausstellungsverbot belegt. Sie zog sich nach Stuttgart zurück und arbeitete dort weiterhin als Malerin und Bildteppichweberin. Trotz dieser starken Einflüsse durch den bedeutenden Maler Adolf Hoelzel fand Ida Kerkovius zu ihrem eigenen Stilausdruck. Von Hoelzel übernahm sie die leuchtenden Farben und den flächigen Kompositionsstil, um eine größtmögliche Bildharmonie zu erreichen.

Besonders nach dem Krieg wurde sie mit ihren Werken einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Ihre künstlerische Persönlichkeit zeigte sich unter anderem im Wechsel von freier und angewandter Kunstsprache. Sie erwarb sich den Ruf als eine bedeutende Repräsentantin der deutschen Klassischen Moderne. Zu ihrer Motivik zählten unter anderem Blumenstillleben, Figuren oder Landschaften, die sie in einem kubistischen Bildcharakter und expressiver Farbgebung ausführte. Ab dem Jahr 1950 begab sie sich öfter auf Reisen, die sie nach Südfrankreich, an den Gardasee oder nach Ischia führten. Besonders in den sechziger Jahren wurden einige große Ausstellungen zu ihren Werken organisiert. 1954 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen.

Im Jahr 1958 wurde sie zur Professorin berufen, Ehrenmitglied der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart sowie Ehrenvorstandsmitglied des deutschen Künstlerbundes.

Ida Kerkovius starb am 7. Juni 1970 in Stuttgart.

NameIda Kerkovius

Geboren am31.08.1879

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortRoga (LV).

Verstorben am07.06.1970

TodesortStuttgart (D).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html