Biografie

Hans Thoma

NameHans Thoma

Geboren am02.10.1839

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortBernau (D).

Verstorben am07.11.1924

TodesortKarlsruhe (D).

Hans Thoma

Der deutsche Maler zählt zu den Hauptvertretern einer Kunstform, die als äquivalent zum französischen Impressionismus verstanden werden kann. Großen Zuspruch erhielten seine Darstellungen von allegorischen, mythologischen und symbolistischen Gemälden, die heute als Reproduktionen weit verbreitet sind. Im Alter arbeitete er intensiv an seiner "Thoma-Kapelle", die er mit Szenen aus dem Leben und Wirken Jesu Christi ausschmückte...
Hans Thoma wurde am 2. Oktober 1839 in Bernau im Schwarzwald geboren.

Er stammt aus einfacheren Verhältnissen. Sein Vater Franz Joseph (1794-1855) war ein gelernter Müller und arbeitete als Holzarbeiter im Schwarzwald. Seine Mutter Rosa (1804-1897), geb. Maier aus Menzenschwand, stammte aus einer Kunsthandwerkerfamilie. Nach Abschluss der Schule hatte Thoma seinen ersten künstlerischen Kontakt während einer Ausbildung zum Lithographen mit Zeichenunterricht in Bernau.

In den Jahren 1859 bis 1866 erfolgte das Studium an der Kunstschule in Karlsruhe bei J.W. Schirmer und Ludwig des Coudres. Von 1867 bis 1868 reiste Thoma gemeinsam mit Otto Scholderer und Peter Burnitz nach Düsseldorf und später weiter nach Paris. Hier machte er auch die Bekanntschaft mit Gustave Courbet der für ihn von großer Bedeutung war. Im Anschluss kehrte er nach Deutschland zurück und von 1870 bis 1876 war Thoma in München tätig.

Hier hatte er engen Kontakt mit Victor Müller, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. 1874 begab er sich auf eine dreijährige Italienreise. Weiter bereiste er wiederholt England sowie Florenz, Venedig und Oberitalien. Nach seiner Rückkehr ließ er sich von 1877 bis 1899 in Frankfurt a.M. nieder. Im Alter arbeitete er intensiv an seiner "Thoma-Kapelle", die er mit Szenen aus dem Leben und Wirken Jesu Christi ausschmückte.

Ab 1899 lebte Thoma für kurze Zeit in Kronberg. Er verbrachte hier zahlreiche Sommeraufenthalte in Oberursel (der heutigen "Hans-Thoma-Gedächtnisstätte"). Von 1898 bis 1899 war er weiter Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft und im Anschluss daran wurde Thoma in Karlsruhe Professor der Kunstakademie sowie Direktor der Kunsthalle.

Hans Thoma starb nach zahlreichen Ehrungen am 7. November 1927 in Karlsruhe.

NameHans Thoma

Geboren am02.10.1839

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortBernau (D).

Verstorben am07.11.1924

TodesortKarlsruhe (D).

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