Biografie

Hans-Joachim Stuck

Der Rennfahrer zählt zu den populärsten deutschen Piloten. Von 1974 bis 1979 startete er in 74 Grand Prix in der Formel1; von 1984 bis 1996 in der DTM. Hier erzielte Hans Joachim Stuck in 89 Rennen 13 Siege, 22 Podienplätze, 4 Poles und 517 Meisterschaftspunkte. Zu seinen Titeln gehören unter anderem der Endurance- und Prototypenweltmeister, deutscher Tourenwagenmeister und der zweifache Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2004 hatte Hans-Joachim Stuck das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zum dritten Mal gewonnen...
Hans-Joachim Stuck wurde am 1. Januar 1951 als Sohn des bekannten und erfolgreichen Rennfahrers Hans Stuck in Grainau nahe Garmisch-Partenkirchen geboren.

Hans-Joachim Stuck lernte bereits im Alter von neun Jahren das Autofahren. Sein Vater Hans Stuck errang in einem Rennen gleich drei Weltrekorde, darunter die Bestmarke über 100 Meilen, die er auf eine Geschwindigkeit von 216,817 Stundenkilometern verbesserte. Stuck begann seine Laufbahn als Rennfahrer bei BMW. 1969 holte er sich auf einem BMW 2002 Rennwagen den ersten Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. 1972 triumphierte Hans-Joachim "Strietzel" Stuck bei den Deutschen Rennsportmeisterschaften. Er gewann das Rennen auf einem Ford Capri. 1973 wurde er Werksfahrer für die bayerische Autoschmiede BMW.

Darauf belegte er bei den Europameisterschaften in der Formel2 den zweiten Platz auf einem March BMW. Dann wechselte er in das Formel1-Klassement, für das er bis ins Jahr 1980 fuhr. Darin absolvierte er insgesamt 74 Rennen. Seine erfolgreichste Formel1-Saison hatte er im Jahr 1977, als er für das Brabham-Team zweimal den dritten Rang erreichte. 1975 nahm er an der US-amerikanischen IMSA-Serie teil. Dabei siegte er insgesamt fünfmal auf einem BMW 3.0 CSL. In den 1980er und 1990er Jahren beteiligte sich Stuck mit zahlreichen Erfolgen an Langstrecken-Weltmeisterschaften. 1984 wurde Hans-Joachim Stuck zusammen mit seinem Teamgefährten Derek Bell Endurance-Weltmeister.

In den beiden Jahren 1986 und 1987 entschied er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für sich. Im Jahr darauf wurde er auf einem Audi amerikanischer TransAm-Tourenwagenweltmeister. Dann nahm er kurzzeitig, aber erfolgreich an der AMSA-GTO-Serie teil. 1990 gewann er die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) auf einem Audi. 1993 ging Stuck aus sieben erfolgreichen von insgesamt neun Rennen als Gewinner der IMSA-Supercar-Serie auf einen Porsche 911 Turbo hervor. Er fuhr für das US-amerikanische Brumos-Team. Für einige Zeit meldete sich Stuck vom aktiven Rennsport ab. 1996 feierte er sein Comeback und nahm an der Internationalen Tourenwagenmeisterschaft (ITC) teil.

Er startete auf einem Opel für das Team des Finnen Keke Roseberg, dem Ex-Weltmeister in der Formel1. Im gleichen Jahr absolvierte er seine erfolgreiche Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Mit seinen Teamgefährten Thierry Boutsen und Bob Wollek wurde er Zweiter. 1997 startete Hans-Joachim Stuck zur GT-Weltmeisterschaft; dazu wechselte er von Opel zu Porsche. 1998 ließ er sich wieder von BMW unter Vertrag nehmen. Er startete für das BMW-Team am 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im gleichen Jahr siegte er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Hierbei stellte er einen Rekord auf: Stuck gewann als erster Rennfahrer in der Rennsportgeschichte diesen Wettbewerb mit einem Diesel-Fahrzeug, einem BMW 320d.

In den beiden folgenden Jahren beteiligte sich der deutsche Rennfahrer in der American Le Mans Series (ALMS). Dabei steuerte er einen BMW M 3 GT des US-Teams PTG. Beim GT-Rennen 2000 in Laguna Seca konnte er den Sieg von sich tragen. Noch immer zählt der Deutsche zur Spitze der Rennfahrer. Im gleichen Jahr nahm er am Finallauf der ALMS in Adelaire in Australien teil. 2004 hatte Stuck das 24-h-Rennen Nürburgring zum dritten Male gewonnen.

NameHans-Joachim Stuck

Geboren am01.01.1951

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortGrainau, Germisch-Partenkirchen (D).