Biografie

Hans Joachim Schädlich

Der deutsche Schriftsteller. Dr. phil., er war 1959 bis 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin. 1977 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Durch sprachliche Distanziertheit der Prosatexte in "Versuchte Nähe" (1977) wird die Kluft zwischen Mensch und Staat erfahrbar gemacht und in "Der Sprachabschneider" (1980) wird die Sprache selbst Gegenstand der Erzählung. Weitere Werke: "Phonologie des Ostvogtländischen" (1966), "Irgend etwas irgendwie. Zehn Texte" (1984), "Mechanik" (1985), "Ostwestberlin" (1987), "Schott" (1992), "Mal hören, was noch kommt. Jetzt wo alles zu spät ist" (1995), "Vertrauen und Verrat" (1997), "Trivialroman" (1998), "Zwischen Schauplatz und Elfenbeinturm" (2001), "Anders" (Prosa, 2003), Vorbei" (Prosa, 2007). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a.: 1977 Rauriser Literaturpreis, 1979 Förderungspreis des Andreas-Gryphius-Preises, 1986 Marburger-, 1988 Hamburger Literaturpreis, 1989 Thomas-Dehler-Preis, 1992 Heinrich-Böll-Preis, 1996 Kleist-Preis, 1998 Schiller-Gedächtnis-Preis, 2003 Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2004 Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur, 2007 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2008 Bremer Literaturpreis.

NameHans Joachim Schädlich

Geboren am08.10.1935

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortReichenbach/Vogtland