Biografie

Berti Vogts

Der Fußballspieler und Trainer zählt zu den populärsten Personen des deutschen und internationalen Fußballs. In seiner Spieler-Karriere wurde er Fußball-Weltmeister (1974), zweifacher UEFA-Pokalsieger (1975, 1979), Europameister (1972), Deutscher Pokalmeister (1973) und fünffacher Deutscher Meister (1970, 1971, 1975, 1976, 1977). Indes spielte Berti Vogts 419 mal in der Fußball-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach. Kein Spieler war in der Fußball-Bundesliga häufiger für diesen Verein aktiv. Als Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft führte er die Nationalelf 1996 zum Sieg der Europameisterschaft. Er trainierte die Nationalmannschaften von Kuwait, Schottland und ab März 2007 Nigeria...

Die Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft
Hans-Hubert Vogts wurde am 30. Dezember 1946 im nordrhein-westfälischen Büttgen geboren.

Vogts verlor im Alter von zwölf Jahren beide Eltern. Er lebte danach bei einer Tante. Seine Karrier begann er als Spieler von 1956 bis 1965 beim heimischen VfR. 1965 wechselte er dann zu "Borussia Mönchengladbach" und wurde mit diesem Verein fünfmal deutscher Meister (1970, 1971, 1975, 1976, 1977) sowie einmal DFB-Pokalsieger im Jahr 1973 und gewann 1975 und 1979 den UEFA-Pokal. In den 1970er Jahren war er einer der leistungsstärksten deutschen Defensivspieler. Vogts bestritt insgesamt 419 Bundesligaspiele und erzielte dabei 33 Tore.

Zwischen 1967 und 1978 spielte er 96-mal in der Nationalmannschaft. Sein größter internationaler Erfolg war jedoch der Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 1974; im Endspiel besiegte die deutsche Elf die Niederlande mit 2:1. 1976 wurde Vogts bei der EM Vizeeuropameister. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn wurde Vogts 1979 Trainer beim Deutschen Fußballbund (DFB). Er trainierte die U16- (Europameister von 1984) und die U21-Auswahl. Nach der Fußballweltmeisterschaft 1990 übernahm er von Franz Beckenbauer das Amt des Bundestrainers.

Unter Vogts wurde Deutschland 1992 in Schweden Vizeeuropameister. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA schied die deutsche Mannschaft bereits im Viertelfinale aus. 1996 bei der Europameisterschaft in England führte er seine Elf zum Titelgewinn; Deutschland besiegte im Endspiel Tschechien mit 2:1. Nach den enttäuschenden Leistungen des deutschen Teams bei der WM-Endrunde in Frankreich 1998 – Deutschland unterlag Kroatien im Viertelfinale mit 0:3 – blieb Vogts trotz heftiger Kritik zunächst im Amt, um nach dem Rücktritt einiger langjähriger Stammspieler einen Neuaufbau in Angriff zu nehmen.

Anfang September 1998 nahm er jedoch angesichts des öffentlichen Drucks schließlich doch seinen Abschied. Vogts, der als Nachfolger von Beckenbauer in der Öffentlichkeit während seiner gesamten Amtszeit einen schweren Stand hatte, kann mit 67 Siegen, 23 Unentschieden und zwölf Niederlagen in 102 Länderspielen eine bessere Bilanz vorweisen als seine Vorgänger Sepp Herberger, Helmut Schön, Jupp Derwall und Franz Beckenbauer. Vogts wurde Ende Februar 1999 in den Aufsichtsrat von "Borussia Mönchengladbach" gewählt.

Als Nachfolger von Rudi Völler, der den Posten kurzfristig von dem zurückgetretenen Christoph Daum übernommen hatte, arbeitete er von November 2000 bis Mai 2001 mit mäßigem Erfolg als Cheftrainer bei "Bayer Leverkusen". Nachdem er von August 2001 bis Januar 2002 als Nationaltrainer in Kuwait beschäftigt gewesen war, übernahm er im März desselben Jahres das schottische Nationalteam. Nach schlechtem Start in die Qualifikationsrunde für die WM 2006, wurde die Zusammenarbeit am 1. November 2004 beendet. Ab März 2007 betreute er das Team Nigerias.


Die Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft

NameHans-Hubert Vogts

AliasBerti Vogts

Geboren am30.12.1946

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortBüttgen (D).