Biografie

Hans Grundig

NameHans Grundig

Geboren am19.02.1901

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortDresden (D).

Verstorben am11.09.1958

TodesortDresden (D).

Hans Grundig

Der deutsche Maler und Graphiker wurde bekannt mit sozialkritischen Darstellungen, wobei er sich vom Stil der Künstler Otto Dix und Georg Grosz beeinflussen ließ. Das spätere Hauptthema in seinen Werken war die Kritik am Faschismus, die er eindrucksvoll in dem realistisch-expressiven Triptychon "Das tausendjährige Reich" realisierte. 1947 wurde er Professor und Rektor der Dresdner Hochschule für Bildende Künste. 1948 musste Hans Grundig seine Funktionen aus gesundheitlichen Gründen wieder aufgeben. In den Jahren 1955 und 1956 entstand der autobiographische Roman "Zwischen Karneval und Aschermittwoch". Grundig war 1958 Preisträger des Heinrich-Mann-Preises der Ost-Berliner Akademie der Künste...
Hans Grundig wurde am 19. Februar 1901 in Dresden geboren.

Nach der Schule wurde er zunächst Hilfsarbeiter in Dresden. Als der Vater aus dem Kriegsdienst des Ersten Weltkrieges wiederkehrte, machte Grundig bei seinem Vater eine Ausbildung zum Dekorationsmaler. Von 1920 bis 1921 besuchte Hans Grundig die Kunstgewebeschule und im Anschluss bis 1926 die Kunstakademie in Dresden, wo er bei Otto Grußmann lernte. 1926 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei und heiratete 1928 Lea Langer.

Im Jahr 1930 wurde Grundig Mitbegründer der "ASSO-Gruppe" (Assoziation Revolutionärer Künstler Deutschlands). 1936 wurde Hans Grundig nach einer Reise in die Schweiz durch die Behörden der NS-Herrschaft verhaftet und inhaftiert. Nach schneller Freilassung wurde er 1938 erneut inhaftiert. Grundigs Werke wurden der Entarteten Kunst zugeordnet. Er erhielt Ausstellungsverbot und seine Werke wurden beschlagnahmt. Als er sich weigerte, sich von seiner jüdischen Frau scheiden zu lassen, reagierte man 1940 mit der Verbringung ins Konzentrationslager Sachsenhausen.

Im Jahr 1944 wurde er für den aufgezwungenen Kriegseinsatz in einer Strafdivision aus Sachsenhausen entlassen. Grundig wurde in Ungarn stationiert, wo er während eines Einsatzes zur Roten Armee überlief. 1946 kehrte er nach Dresden zurück. 1947 wurde er Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. 1948 erkrankte Grundig an Tuberkulose, weshalb er lange Kuraufenthalte absolvierte. 1957 wurde ihm in (Ost) Berlin für die Autobiographie "Zwischen Karneval und Aschermittwoch" der Heinrich Mann - Preis verliehen.

Hans Grundig verstarb am 11. September 1958 in Dresden. Postum wurde er, zusammen mit seiner Frau Lea Grundig, mit dem Nationalpreis der DDR bedacht.

NameHans Grundig

Geboren am19.02.1901

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortDresden (D).

Verstorben am11.09.1958

TodesortDresden (D).

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