Biografie

Gioacchino Rossini

NameGioacchino Rossini

Geboren am29.02.1792

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortPesaro (I).

Verstorben am13.11.1868

TodesortParis (F).

Gioacchino Rossini

Der Komponist trug mit seinen zahlreichen Werken zur Erneuerung des italienischen Musiktheaters und zur Bereicherung der europäischen Musikkultur des 19. Jahrhunderts bei. Sein dynamischer Stil, die rhythmischen Inspirationen ließen ein neues Theater entstehen, das nun nicht mehr nur die Bildungseliten, sondern auch die Massen des einfachen Volkes ansprach. Gioacchino Rossini gehört zu den bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto und schuf mit den Opern "Der Barbier von Sevilla" und "La Centerentola" (Aschenputtel) weltweit bekannte und beliebte Stücke des Opernrepertoires...
Gioacchino Antonio Rossini wurde am 29. Februar 1792 in Pesaro an der mittelitalienischen Adriaküste als Sohn eines Trompetenspielers und einer Sopransängerin geboren.

Bereits in seiner Kindheit genoss er eine musische Erziehung. Ab 1804 wurde er in Bologna an der Violine und am Cembalo ausgebildet. 1806 schrieb er sich am dortigen Musiklyzeum ein, um diese Fertigkeiten zu vertiefen. Hier entstanden in den folgenden Jahren seine ersten Kompositionen. Nachdem er 1810 das Konservatorium verlassen hatte, begann er für Theaterunternehmer in Bologna, Venedig, Ferrara, Mailand und Rom zu arbeiten, für die er kleinere Stücke, aber auch schon Opern komponierte. Seine ersten Erfolge verbanden sich mit den Opern "Il Signor Bruschino", "Tancredi" und "L’Italiana in Algeri", die alle drei erstmals 1813 in Venedig zur Aufführung gelangten.

Durch den Impresario Domenico Barbaia wurde er ab 1815 mit der Leitung der renommierten königlichen Theater in Neapel, dem San-Carlo- und dem Fondo-Theater, betraut. Der Vertrag verpflichtete ihn zur Komposition zweier Opern im Jahr, sah jedoch auch Aufführungen in anderen Städten vor. In Neapel lernte er die bekannte Opernsängerin Isabella Colbran kennen, die er 1823 heiratete. 1816 führte Rossini erstmals den "Barbiere di Siviglia" in Rom auf, der trotz eines anfänglichen Misserfolges den Ruhm des Komponisten nicht nur in ganz Italien, sondern auch in Europa begründete. Noch im selben Jahr feierte man seinen "Otello" in Neapel als triumphalen Erfolg. Sofort darauf folgte im Januar 1817 die missglückte römische Erstaufführung der "Cenerentola", die jedoch in ihren nachfolgenden Inszenierungen bald überzeugte.

In den folgenden Jahren komponierte er mehrere Opern, die er an verschiedenen italienischen Opernhäusern, aber auch in Wien, meist mit großem Erfolg aufführte. 1824 ließ sich das Ehepaar Rossini in Paris nieder, wo der Maestro zunächst mit der Leitung der Italienischen Oper betraut wurde. 1826 erhob man ihn zum Hofkomponisten des französischen Königs Karl X. und zum Generalinspektor des Gesangs in Frankreich. Das Pariser Publikum feierte ihn in jenen Jahren vor allem für "Le Comte Ory" (1828) und "Guillaume Tell" (1829), die beiden letzten Opern Rossinis. Die französische Juli-Revolution zog 1830 mit der Absetzung Karls X. für Rossini den Verlust seiner Ämter nach sich, für den er durch eine Staatspension entschädigt wurde. In den Pariser Jahren vollzog er auch die Trennung von seiner ersten Frau, um sich mit Olimpia Pélissier zu verbinden, die er 1846 heiratete.

Die Jahre 1836 bis 1848 verbrachte Rossini in Bologna, wo der Komponist ab 1840 als Direktor des Musiklyzeums tätig war. Sein künstlerisches Schaffen brachte nun vor allem Kirchen- und Kammermusik sowie Orchester- und Chorwerke hervor. Anlässlich der Revolution von 1848 zwang Rossini ein Konflikt mit der liberal-patriotischen Bewegung, deren politischen Befreiungsziele er nicht teilte, zur Flucht nach Florenz. In der Hauptstadt des toskanischen Großherzogtums hielt sich Rossini bis 1855 auf. Im Anschluss daran wechselte er erneut nach Paris, wo er - von der internationalen Musikkultur gefeiert - seinen Ruhm und seine letzten Lebensjahre genoss.

Gioacchino Antonio Rossini starb am 13. November 1868 in Paris. Seine Gebeine wurden 1887 nach Italien überführt und in der Heilig-Kreuz-Kirche von Florenz beigesetzt.
Die bedeutendsten Opern Gioacchino Rossinis:


1813 - Venedig, Tancredi

1813 - Venedig, L’Italiana in Algeri

1815 - Neapel, Elisabetta

1816 - Rom, Barbiere di Siviglia

1816 - Neapel, Otello

1817 - Rom, Cenerentola

1817 - Mailand, La Gazza Ladra

1818 - Neapel, Mosè in Egitto

1821 - Neapel, Zelmira

1823 - Venedig, Semiramide

1828 - Paris, Le Comte Ory

1829 - Paris, Guillaume Tell

NameGioacchino Rossini

Geboren am29.02.1792

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortPesaro (I).

Verstorben am13.11.1868

TodesortParis (F).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html